{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213216,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213216,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3216","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Unterst\u00fctzung f\u00fcr Spitzensportlerinnen und Spitzensportler am Ende ihrer Karriere","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Rahmen seiner Zust\u00e4ndigkeiten nach dem Sportf\u00f6rderungsgesetz (SpoF\u00f6G, SR 415.0) ein System zur Unterst\u00fctzung von Spitzensportlerinnen und -sportlern zu schaffen, die am Ende ihrer Sportkarriere unter k\u00f6rperlichen oder psychischen Problemen leiden. Die Unterst\u00fctzung sollte auch pr\u00e4ventiven Charakter haben, damit sich die Athletinnen und Athleten bereits w\u00e4hrend ihrer Aktivzeit auf das Leben danach vorbereiten k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Artikel\u00a01 Absatz\u00a01 Buchstabe\u00a0e SpoF\u00f6G legt als Ziel des Gesetzes die \"Verhinderung von Unf\u00e4llen bei Sport und Bewegung\" fest. Bis heute gibt es aber keine Massnahmen, mit denen den Spitzensportlerinnen und -sportlern am Ende ihrer Sportkarriere geholfen wird; in diesem Moment werden sie von den Beh\u00f6rden, von Swiss Olympic oder von den Sportvereinen meist sich selbst \u00fcberlassen. Viele dieser jungen Leute - in der Regel um die zwanzig Jahre alt - m\u00fcssen nach Jahren in einer sehr auf Wettbewerb ausgerichteten, anstrengenden und strukturierten Welt ihr Leben komplett \u00e4ndern und lernen, sich in einer Realit\u00e4t zurechtzufinden, die sie bis dahin nicht kannten. Nicht alle haben w\u00e4hrend ihrer Sportkarriere eine Ausbildung abgeschlossen. </p><p>Dies ist eine riesige Umstellung, die nicht selten mit k\u00f6rperlichen und psychischen Problemen verbunden ist; viele leiden w\u00e4hrend Jahren unter neurologischen Beschwerden, Essst\u00f6rungen, depressiven Verstimmungen, Nervenschw\u00e4che, St\u00f6rungen des Nervensystems und anderen Krankheitsbildern. Viele von ihnen sind nicht in der Lage, den Grund f\u00fcr ihre Probleme zu erkennen, und sie halten diese f\u00fcr die \"normalen\" Folgen der Beendigung ihrer Sportkarriere. </p><p>Genau im Moment, in dem die k\u00f6rperlichen und psychischen Probleme angegangen werden m\u00fcssten, werden unsere Spitzensportlerinnen und -sportler heute sich selbst und einem Gesundheitssystem \u00fcberlassen, in dem Fachleute, die auf diese besonderen Krankheitsbilder spezialisiert sind, schwer zu finden sind. </p><p>Mit einer aktiven Unterst\u00fctzung der Spitzensportlerinnen und -sportler, die ihre Sportkarriere beenden, durch den Bund wird eine L\u00fccke im schweizerischen Sportsystem geschlossen und wird das Leid der Athletinnen und Athleten gemindert. Es ist wichtig, dass die Sportlerinnen und Sportler bereits w\u00e4hrend ihrer Karriere begleitet werden und dass sie darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig es ist, sich auf die Zeit danach vorzubereiten, die Ausbildung nicht zu vernachl\u00e4ssigen und auch Interessen und Kontakte ausserhalb der Welt des Sports und des Wettkampfs zu pflegen. </p><p>Eine bessere Koordination der Unterst\u00fctzungsmassnahmen im Gesundheitsbereich w\u00fcrde zudem eine \u00fcberm\u00e4ssige Zerst\u00fcckelung der Behandlungen verhindern, und es k\u00f6nnten neue Erkenntnisse gewonnen werden, die die R\u00fcckkehr der Athletinnen und Athleten ins \"normale\" Leben erleichtern.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der speziellen Herausforderungen bewusst, mit denen Spitzensportlerinnen und -sportler w\u00e4hrend ihrer sportlichen Karriere sowie bei deren Abschluss konfrontiert sind. Unabh\u00e4ngig von der Frage, ob sich die verfassungsrechtliche Grundlage der Sportf\u00f6rderung (Art. 68 Abs. 1 BV) \u00fcberhaupt auf Massnahmen zugunsten ehemaliger Spitzensportler erstreckt, ist er der Meinung, dass es nicht Aufgabe des Bundes ist, f\u00fcr sie ein besonderes Hilfesystem zur Bew\u00e4ltigung physischer oder psychischer Schwierigkeiten am Ende der sportlichen Laufbahn zu schaffen. Nach Ansicht des Bundesrates sollte es gar nicht erst zu derart gravierenden physischen und psychischen Problemen kommen.</p><p>Swiss Olympic als Dachverband der nationalen Sportverb\u00e4nde hat mit dem \"Swiss Olympic Athlete Career Management\" ein Angebot geschaffen, um insbesondere Spitzensportlerinnen und -sportler m\u00f6glichst gut zu betreuen. Es umfasst Beratung und Unterst\u00fctzung im Bereich Ausbildung, Beruf und Karrieremanagement w\u00e4hrend und nach der Sportkarriere. Diese Dienstleistungen stehen Spitzensportlerinnen und -sportlern bis zu zwei Jahre nach Abschluss der sportlichen Laufbahn kostenlos zur Verf\u00fcgung.</p><p>Die Sportverb\u00e4nde wiederum lassen den Spitzenathletinnen und -athleten w\u00e4hrend ihrer Karriere eine umfassende sportmedizinische und -psychologische Betreuung zukommen, die mit privaten Dienstleistenden koordiniert ist. Diese Betreuung ist in den jeweiligen sportmedizinischen Konzepten der Verb\u00e4nde festgehalten. Swiss Olympic erl\u00e4sst Minimalvorgaben und \u00fcberpr\u00fcft die Konzepte der Verb\u00e4nde periodisch. Zur Pr\u00e4vention von Unf\u00e4llen und Verletzungen werden zudem spezielle Tools und Merkbl\u00e4tter der Fachstelle f\u00fcr Unfallverh\u00fctung bfu zur Verf\u00fcgung gestellt. Die Koordination und Vermittlung von spezialisierten Personen, die psychologische Unterst\u00fctzung im Sport bieten, wird durch die Swiss Association of Sport Psychology SASP wahrgenommen.</p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Sport setzt in seinen Programmen auf Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung im Sport. Dies sind wichtige Themen, beispielsweise auf allen Aus- und Weiterbildungsstufen des Programms Jugend + Sport, aber auch in der Trainerbildung, die das Bundesamt gemeinsam mit Swiss Olympic f\u00fchrt.</p><p>Die Athletinnen und Athleten werden so in den verschiedenen Phasen ihrer sportlichen Karriere spezifisch und breit unterst\u00fctzt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1621382400000)\/","SubmittedBy":"Gysin Greta","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1646784000000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690504464197)\/","SubmissionDate":"\/Date(1615939200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}