{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213218,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213218,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3218","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Fehlende statistische Grundlagen zur k\u00f6rperlichen und psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Nationale Gesundheitsbericht 2020 des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums Obsan beschreibt u.a. den Kenntnisstand zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Erfreulich ist, dass der Gesundheitszustand subjektiv mehrheitlich als gut bis sehr gut eingesch\u00e4tzt wird. Die Sicherstellung einer p\u00e4diatrischen, psychiatrischen und -psychotherapeutischen Versorgung und die \u00dcberg\u00e4nge in die Erwachsenenmedizin bleiben grosse Herausforderungen. Problematisch sind die bestehenden Datenl\u00fccken, z.B. bez\u00fcglich der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, bez\u00fcglich psychischer Krankheiten, bez\u00fcglich chronischer Krankheiten, zum sozialen und physischen Umfeld und zu h\u00e4uslicher Gewalt. </p><p>Das Obsan hat empfohlen, multisektorielle Fragen zu stellen, die auch nicht-medizinische Bereiche ber\u00fccksichtigen, wie die Folgen des Klimawandels oder der Digitalisierung.</p><p>Am 3. Februar 2021 hat der Bundesrat den Bericht \"Politik der fr\u00fchen Kindheit, Auslegeordnung und Entwicklungsm\u00f6glichkeiten auf Bundesebene\" ver\u00f6ffentlicht. Der Bericht zeigt umfassende Massnahmen auf, die der Bundesrat umsetzen will. Dazu geh\u00f6rt auch die \"Verbesserung der Datenlage zum Gesundheitszustand von Kindern im Vorschulalter unter Ber\u00fccksichtigung sozialer Benachteiligungen\".</p><p>Die fehlenden bev\u00f6lkerungsbezogenen Daten erschweren es aktuell, gezielte Massnahmen zu ergreifen, um das Gesundheitswesen evidenzbasiert zu gestalten und die bedarfsorientierte Versorgungsplanung zu f\u00f6rdern.</p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>1. In welchem Zeitraum plant der Bundesrat, umfassende Struktur- und Versorgungsdaten zu erheben, um die Datenl\u00fccken bez\u00fcglich des Gesundheitszustands und der -versorgung von Kindern und Jugendlichen zu beheben?</p><p>2. Ist der Bundesrat damit einverstanden, ebenfalls multisektorielle Fragen zu erheben?</p><p>3. Ist der Bundesrat bereit, f\u00fcr die Erarbeitung der Inhalte und des Erhebungsdesigns Expertinnen und Experten der Kinder- und Jugendmedizin, Wissenschaft, dem Bereich der F\u00f6rderung der psychischen Gesundheit mit entsprechender Expertise sowie Betroffene/Angeh\u00f6rige beizuziehen, um sicherzustellen, dass ein Praxisbezug hergestellt ist?</p><p>4. Wann sollen die ersten Resultate vorliegen? Kann ein Vergleich mit internationalen Erhebungen zumindest teilweise sichergestellt werden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Struktur- und Versorgungsdaten zur Gesundheit sind wichtig f\u00fcr die Planung der p\u00e4diatrischen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Die bisher erhobenen Gesundheitsdaten sind teilweise uneinheitlich und l\u00fcckenhaft. So fehlen schweizweite epidemiologische Daten zur Gesundheit und zu den Risikofaktoren f\u00fcr Kinder bis zum zehnten Altersjahr.</p><p>Der Bund strebt deshalb eine Verbesserung der Datengrundlage in ausgew\u00e4hlten Bereichen an. Auf dem Hintergrund der gesundheitspolitischen Strategie des Bundesrates 2020-2030 (Gesundheit2030) kl\u00e4rt beispielsweise das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) gemeinsam mit den Kantonen bis Ende 2022, wie die Daten aus der schul\u00e4rztlichen Untersuchung f\u00fcr die Kinder- und Jugendgesundheit genutzt werden k\u00f6nnen. Ebenfalls im Kontext Gesundheit2030 wird das BAG bis Ende 2023 darlegen, wie er die Datengrundlage zum Gesundheitszustand und zur gesundheitlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen verbessern m\u00f6chte.</p><p>2. Die Kinder- und Jugendgesundheit wird auch von Faktoren ausserhalb des Gesundheitsbereichs gepr\u00e4gt. Der Bundesrat legt Wert darauf, dass vom Bund initiierte Datenerhebungen diese Zusammenh\u00e4nge miteinbeziehen. Diejenigen Bev\u00f6lkerungsbefragungen, welche Daten zu Kindern und Jugendlichen erheben, greifen den multisektoriellen Charakter der Kinder und Jugendgesundheit auf. So konnte dank der Erhebung \u00fcber die Einkommen und Lebensbedingungen (Statistics on Income and Living Conditions, SILC) die Auswirkung der Wohnsituation der Familien oder der finanziellen Situation der Haushalte auf die Gesundheit der Kinder beschrieben werden (SILC-Bericht \"Armut und materielle Entbehrung von Kindern\", 2016). Daten gibt es aus der Schweizer Gesundheitsbefragung (SGB) auch zu Kindern aus Familien mit risikoreichem Substanzkonsum (www.obsan.admin.ch &gt; MonAm &gt; Kinder aus Familien mit risikoreichem Substanzkonsum). F\u00fcr das laufende Jahr ist die Lancierung der Studie \"Alkohol und h\u00e4usliche Gewalt\" geplant, die unter anderem Fragen zur Betroffenheit von Kindern miteinbeziehen wird. Die Sch\u00fclerinnen- und Sch\u00fclerbefragung HBSC (11- bis 15-J\u00e4hrige) thematisiert ebenfalls gesundheits\u00fcbergreifende Entwicklungen wie die Digitalisierung bzw. den Bildschirmkonsum. Der Mikrozensus Mobilit\u00e4t und Verkehr (MZMV) erhebt zudem Daten \u00fcber das Mobilit\u00e4tsverhalten ab dem Alter von sechs Jahren (<a href=\"http://www.are.admin.ch\">www.are.admin.ch</a> &gt; Mobilit\u00e4t &gt; Grundlagen und Daten &gt; Mikrozensus Mobilit\u00e4t und Verkehr).</p><p>3. Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Befragung von Kindern und Jugendlichen zu ihrer k\u00f6rperlichen und psychischen Gesundheit anspruchsvoll ist. Aus diesem Grund werden alle laufenden und geplanten Studien durch Fachleute aus Forschung, Medizin sowie Sozialwesen unterst\u00fctzt, sei es als forschende Dienstleistende oder als beigezogene Expertinnen und Experten.</p><p>4. Die n\u00e4chsten Ergebnisse aus der SGB und der HBSC liegen Ende 2023 vor. F\u00fcr die Studie \"Alkohol und h\u00e4usliche Gewalt\" werden im Verlauf von 2023 erste Resultate erwartet. Diese Erhebungen sowie die j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrt SILC-Befragung sind international vergleichbar. Die Erhebungen der SGB, HBSC und SILC orientieren sich an international validierten Fragen. Die j\u00e4hrlich stattfindende SILC wird in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Amt der Europ\u00e4ischen Union (Eurostat) in \u00fcber 30 L\u00e4ndern Europas koordiniert durchgef\u00fchrt. HBSC steht unter der Schirmherrschaft der europ\u00e4ischen Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO), es beteiligen sich 50 L\u00e4nder an dieser Erhebung. Die aktuellen Daten des MZMV wurden im Jahr 2015 erhoben. Die Ergebnisse zur Erhebung 2021 werden Anfang 2023 publiziert.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1621382400000)\/","SubmittedBy":"Wyss Sarah","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623974400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690505594677)\/","SubmissionDate":"\/Date(1615939200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}