{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213291,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213291,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3291","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Finanzielle Notlage f\u00fcr Auszubildende. Covid-19 macht dringendes Handeln f\u00fcr Auszubildende und Studierende notwendig!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Bundesmittel zur Verf\u00fcgung zu stellen, um finanzielle H\u00e4rtef\u00e4lle bei Auszubildenden und Studierenden aufzufangen und so Studienabbr\u00fcche zu verhindern. Die Organisation und Durchf\u00fchrung der Auszahlung kann in Form einer public private partnership mit gemeinn\u00fctzigen Stiftungen erfolgen, welche in der direkten Bildungsf\u00f6rderung grosses Know-how vorweisen k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Bereits vor der Corona-Krise blieb eine angestrebte Aus- oder Weiterbildung j\u00e4hrlich \u00fcber 10 000 Personen aus finanziellen Gr\u00fcnden verwehrt.</p><p>Von den fast 300 000 Studierenden arbeitet ein Grossteil in den vom Lockdown stark betroffenen Branchen wie Gastronomie, Kultur, Tourismus etc. Viele haben ihr ben\u00f6tigtes Einkommen als Konsequenz verloren. Es droht ein Abbruch des Studiums. Wie dramatisch sich die Abbruchquote an den Hochschulen erh\u00f6ht, wissen wir in 1-2 Jahren. Dann sind korrigierende Massnahmen zu sp\u00e4t: die Narben der Krise w\u00e4ren kaum mehr heilbar. Diese Entwicklung wird die Schweiz in Zukunft sehr belasten, denn ohne Ausbildung fehlen qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte.</p><p>Einige Hochschulen und Stiftungen haben seit Beginn der Pandemie zinslose Notfall-Darlehen und teils Stipendien gesprochen. Diese Angebote fallen regional sehr unterschiedlich aus. Es fehlt ein koordiniertes bundesweites Angebot f\u00fcr alle. Zur Unterst\u00fctzung der Studierenden in der Corona-Krise ist deshalb der Bund in der Mitverantwortung. Die Unterst\u00fctzung soll nur denjenigen Studierenden zukommen, welche durch die Corona-Krise in eine Notlage geraten sind. Dies muss pragmatisch, aber nach klar definierten Kriterien nachgewiesen werden (Immatrikulation, Erkl\u00e4rung der Not, Zusammenhang zur Covid-19 Pandemie, kurzes Budget der n\u00e4chsten 12 Monate). Erfahrungen von gemeinn\u00fctzigen Stiftungen wie Educa Swiss zeigen, dass eine Vergabe von maximal 5000 Franken pro betroffene Person als Stipendium die unmittelbare Notlage und damit Studienabbr\u00fcche verhindert. \u00dcber diesen Betrag hinausgehender Bedarf soll durch Bildungsdarlehen aus der Privatwirtschaft oder Privatpersonen gedeckt werden. Die Organisation und Durchf\u00fchrung kann so effizient durch private Organisationen oder Stiftungen durchgef\u00fchrt werden, welche sich bereits heute genau damit besch\u00e4ftigen und grosses Know-how vorweisen k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Meinung der Motion\u00e4rin, dass die aktuelle Situation sowohl f\u00fcr die Hochschulen als auch die Studierenden eine grosse Herausforderung darstellt. Bez\u00fcglich der Auswirkungen der Pandemie auf die Abbruchquote im Hochschulbereich zeigen erste R\u00fcckmeldungen aus den Hochschulen, dass bei der Anzahl Studienabbr\u00fcche keine \u00c4nderungen im Vergleich zum Vorjahr 2019 festzustellen sind.</p><p>Die Hochschulen haben umfangreiche Massnahmen getroffen, um Nachteile f\u00fcr Absolvierende aufgrund der Corona-Pandemie abzufedern. Zur finanziellen Unterst\u00fctzung f\u00fcr Studierende in Notsituationen ist festzuhalten, dass diese in der Kompetenz und Verantwortung der Hochschulen und Kantone liegt: Die Hochschulen verf\u00fcgen \u00fcber zahlreiche Instrumente zur Unterst\u00fctzung benachteiligter Studierender (Vergabe von Stipendien, Erm\u00e4ssigung der Studiengeb\u00fchren, Wohngeld usw.). Als Reaktion auf die Auswirkungen der Pandemie haben rund die H\u00e4lfte der Schweizer Hochschulen sogar zus\u00e4tzliche Massnahmen und Instrumente entwickelt, um den Studierenden bei der Bew\u00e4ltigung der Krise zu helfen (z.B. Nothilfe, Solidarit\u00e4tsfonds, Erleichterung der Voraussetzungen f\u00fcr den Erhalt von Darlehen und Stipendien usw.) zum Teil auch mit Stiftungen und Privatspendern. Die Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) hat beispielsweise ein eigenes Soforthilfesystem eingerichtet, um Studierende, die von der Pandemie finanziell betroffen sind, zu unterst\u00fctzen. Die Universit\u00e4t Luzern stellt f\u00fcr Studierende in dieser Situation Mittel f\u00fcr eine \u00dcberbr\u00fcckungshilfe bereit. Diese Beispiele zeigen, dass Kantone und Hochschulen unter Ber\u00fccksichtigung der jeweiligen Situation ihre Kompetenz und Verantwortung wahrnehmen.</p><p>Ob und wie sich die finanzielle Lage der Studierenden aufgrund der Covid-19-Krise ver\u00e4ndert hat, wird die Umfrage 2021 des BFS im Rahmen der Absolventenstudie zeigen. In der diesj\u00e4hrigen Umfrage sind zus\u00e4tzliche Fragen zur psychischen, physischen und finanziellen Situation, die sich speziell auf COVID-19 beziehen, vorgesehen. Eine Publikation zu den Auswirkungen der Pandemie auf die wirtschaftliche Situation der Studierenden ist f\u00fcr die zweite Jahresh\u00e4lfte 2022 geplant.</p><p>Die Schweizerische Hochschulkonferenz (SHK) als oberstes hochschulpolitisches Organ von Bund und Kantonen steht dar\u00fcber hinaus im st\u00e4ndigen Austausch mit der Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der schweizerischen Hochschulen, swissuniversities, und beobachtet die Entwicklung an den Hochschulen.</p><p>Aus den genannten Gr\u00fcnden ist die Bereitstellung von Bundesmitteln oder eine \u00f6ffentlich-private Partnerschaft mit Beteiligung des Bundes nicht angezeigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1621382400000)\/","SubmittedBy":"Herzog Eva","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623888000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690505176080)\/","SubmissionDate":"\/Date(1616025600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Bildung|Gesundheit"}}