{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213293,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213293,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3293","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Erforschung und Innovation des Werkstoffs Holz f\u00fcr den Einsatz im Infrastrukturbau als Dekarbonisierungs-Beitrag","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Hochschulen und den einschl\u00e4gigen Normenkommissionen die M\u00f6glichkeiten zur Dekarbonisierung des Infrastrukturbaus zu erforschen. Insbesondere ist zu pr\u00fcfen bzw. anzustreben, Stahlbeton durch CO2-speichernde Materialien zu erg\u00e4nzen bzw. zu ersetzen. Dabei soll die Erforschung und Innovation des Werkstoffs Holz f\u00fcr den breiten Einsatz im Infrastrukturbau im Vordergrund stehen. Es ist eine entsprechende Forschungs- und Umsetzungs-Strategie auszuarbeiten.</p>","ReasonText":"<p>Der Infrastrukturbau z\u00e4hlt zu den gr\u00f6ssten CO2-Emittenten der Schweiz. Hauptursache ist der Einsatz von Stahlbeton. Die Zementproduktion (2020: 4 214 785 Tonnen, Quelle cemsuisse.ch) tr\u00e4gt mit einem j\u00e4hrlichen CO2-Ausstoss von etwa 2,5 Millionen Tonnen \u00fcber 5 Prozent zum nationalen CO2-Ausstoss (46,4 Mio to) bei. </p><p>F\u00fcr den Bau von Infrastrukturen, im Geb\u00e4ude-, aber auch in andern Bereichen wie beispielsweise im Strassensektor, liegen heute bereits verschiedene L\u00f6sungen mit Materialien vor, die bei der Herstellung nicht CO2 produzieren, sondern speichern, wie zum Beispiel Holz. Ein Kubikmeter Holz speichert etwa 1 Tonne CO2 langfristig. Bei fachgerechtem Einsatz ist Holz bei Infrastrukturbauten in allen Bereichen ein sehr langfristiger und auch kosteng\u00fcnstiger CO2-Speicher. Die Vorteile gegen\u00fcber dem derzeit diskutierten CCS (Carbon Capture and Storage, CO2-Abscheidung und Speicherung) sind offensichtlich: beim CCS bezahlt man einen hohen Betrag pro Tonne CO2 f\u00fcr die reine Speicherfunktion, diese ist bei der Holzverwendung f\u00fcr die Infrastrukturerstellung im Preis inbegriffen, also sozusagen kostenlos.</p><p>Dazu kommt die Reduktion des CO2-Ausstosses durch die Substitution von Stahlbeton durch Holz; ein Kubikmeter Holz ersetzt ungef\u00e4hr einen Kubikmeter Stahlbeton. Zudem ist der Energieeinsatz pro Kubikmeter Material bei Holzbauteilen deutlich tiefer als bei Stahlbeton.</p><p>Obwohl erste vielversprechende Anwendungsm\u00f6glichkeiten von Holz im Infrastrukturbau vorliegen, ist eine verst\u00e4rkte F\u00f6rderung von Forschung und Innovation n\u00f6tig, damit rechtzeitig ein wesentlicher Beitrag zur Speicherung von CO2 und zur Reduktion der CO2-Produktion geleistet werden kann. Es soll zusammen mit Hochschulen und Normenverb\u00e4nden eine Forschungs- und Umsetzungsstrategie ausgearbeitet werden, die allgemeine Grundlagen schafft, sich aber auch konkret auf die verschiedenen Bereiche und Bauwerkstypen fokussiert. Die mit der Erstellung von Infrastrukturbauten befassten \u00c4mter wie beispielsweise ARMASUISSE, ASTRA, BAFU, BAV (SBB), BBL, BFE, BWO ODER PUBLICA sind entsprechend zu involvieren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Dekarbonisierung ist im Hinblick auf das Netto-Null-Ziel ein wichtiges Anliegen des Bundesrates. Im Holz als Baustoff liegt ein grosses Klimaschutzpotential, das derzeit noch zur\u00fcckhaltend genutzt wird. Damit die Wahl f\u00fcr passende Bauteile aber auf die Ressource Holz f\u00e4llt, muss eine funktionierende Wertsch\u00f6pfungskette sowie die notwendige Wettbewerbsf\u00e4higkeit vorhanden sein.</p><p>Der Bundesrat hat mit dem Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates 13.3924 Jans \"Optimierung der Waldnutzung\" bereits Ende 2017 Massnahmen aufgezeigt, um die Holznutzung, aber auch die Holzverarbeitung und die Holzverwendung in der Schweiz zu st\u00e4rken. Der Bund ist seit 2017 dabei, die in seiner Kompetenz liegenden Massnahmen im \u00f6ffentlichen Beschaffungswesen, in der Forschung, Entwicklung und Innovation sowie der \u00d6ffentlichkeitsarbeit umzusetzen.</p><p>Mit dem nationalen Forschungsprogramm \"Ressource Holz\" (NFP 66) wurden zudem in den Jahren 2012-2016 praxisorientierte L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr eine bessere Verf\u00fcgbarkeit und eine breitere Nutzung der Ressource Holz erarbeitet (z.B. der Einsatz von Holzfasern in Bioprodukten wie Stoff f\u00fcr Kleider oder abbaubarem Plastik). In einem Schwerpunkt des Programms wurde die \"Weiterentwicklung im Holzbau\" mit Forschungsprojekten gef\u00f6rdert.</p><p>Die Instrumente zur Umsetzung von Massnahmen sind der Aktionsplan Holz (APH), die Wald- und Holzforschungsf\u00f6rderung Schweiz (WHFF-CH), die Umwelttechnologief\u00f6rderung, die mit dem totalrevidierten CO2-Gesetz neu geplanten Instrumente des Klimafonds sowie der Schweizerischen Agentur f\u00fcr Innovationsf\u00f6rderung Innosuisse. Das Forschungskonzept Umwelt des Bundes f\u00fcr die Jahre 2021-2024 (BAFU 2020) legt zudem die priorit\u00e4ren Forschungsthemen in den angesprochenen Bereichen wie Klima, Kreislaufwirtschaft sowie Wald und Holz fest.</p><p>Nach Ansicht des Bundesrates liegen somit im Bereich der Forschung mit dem NFP 66 sowie Projekten aus dem APH und der WHFF-CH bereits weitreichende Grundlagen vor, die keine zus\u00e4tzliche Forschungsstrategie erfordern. Er beantragt deshalb die vorliegende Motion zur Ablehnung. Der Bundesrat erachtet zum jetzigen Zeitpunkt vielmehr die Umsetzung der Forschungsergebnisse sowie eine Abstimmung der jeweiligen Umsetzungsarbeiten zwischen den Akteuren entlang der Wertsch\u00f6pfungskette Wald und Holz als zentral. Die Akteure dieser Umsetzung sind vornehmlich Bund, Kantone, Forschung sowie die Wirtschaft.</p><p>Das Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) wertet zurzeit die vorhandenen Forschungsergebnisse aus und pr\u00fcft die M\u00f6glichkeiten zur Dekarbonisierung des Infrastrukturbaus. Dabei werden namentlich Massnahmen gepr\u00fcft, um die Verwendung des Werkstoffs Holz im Infrastrukturbau zu f\u00f6rdern.</p><p>Aus Sicht des Bundesrates sind die Anliegen der vorliegenden Motion erf\u00fcllt und werden im Rahmen der laufenden Arbeiten bereits aufgenommen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1621987200000)\/","SubmittedBy":"Stark Jakob","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1758196800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|36|52|2846","Category":"V","Modified":"\/Date(1758711733863)\/","SubmissionDate":"\/Date(1616025600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wissenschaft und Forschung|Umwelt|Raumplanung und Wohnungswesen"}}