{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213357,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213357,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3357","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Aufw\u00e4nde und Ertragsausf\u00e4lle bei fr\u00fchzeitiger Abalpung wegen Grossraubtieren entsch\u00e4digen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, \u00fcber das BAFU ab Alpsaison 2021 alle Aufw\u00e4nde und Ertragsausf\u00e4lle zu entsch\u00e4digen, welche durch eine vorzeitige Abalpung wegen Grossraubtieren entstehen. Zudem darf die Unterbestossung in diesen F\u00e4llen nicht zu einer K\u00fcrzung von S\u00f6mmerungsbeitr\u00e4gen f\u00fchren und die Alpungsbeitr\u00e4ge sind auf eine durchschnittliche S\u00f6mmerungszeit der entsprechenden Alp auszubezahlen.</p>","ReasonText":"<p>Die Alpwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag an die multifunktionalen Leistungen der Landwirtschaft, namentlich den Erhalt der nat\u00fcrlichen Ressourcen, die Offenhaltung sowie die Vielfalt der Landschaften und Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Fauna und Flora (Biodiversit\u00e4t). Zudem leisten die S\u00f6mmerungsbetriebe als integraler Teil der Berglandwirtschaft einen wichtigen Beitrag an die dezentrale Besiedelung.</p><p>Bereits in den letzten Jahren, speziell im Jahr 2020, musste von etlichen S\u00f6mmerungsbetrieben wegen Druck von Grossraubtieren (Angriffe, Risse) fr\u00fchzeitig in der Saison abgealpt werden. Aufgrund der exponentiellen Entwicklung der Wolfspopulation und Nutztierrissen werden diese F\u00e4lle schnell zunehmen. Bei einem vorzeitigen Abbrechen der Alpsaison entstehen hohe finanzielle Sch\u00e4den und Mehraufw\u00e4nde. Dies betrifft einerseits die S\u00f6mmerungsbetriebe (Einnahmensausf\u00e4lle, Personalkosten, Pflege der Fl\u00e4chen ohne Tiere), und andererseits auch die Tierbesitzer (Organisation der Betreuung von Tieren im Tal, Mehrkosten f\u00fcr auf dem eigenen Hof nicht vorhandenes Futter, etc). Der Bund steht deshalb in der Pflicht, die Aufw\u00e4nde, Kosten und Ertragsausf\u00e4lle, welche durch eine vorzeitige Abalpung geschehen, ab Saison 2021 zu entsch\u00e4digen. Ansonsten ist die weitere Bewirtschaftung dieser Betriebe wegen finanzieller und personeller Notlage akut gef\u00e4hrdet. Wichtig ist auch, dass das Alppersonal f\u00fcr die ganze Periode entsch\u00e4digt werden kann, denn die Belastung des Personals akzentuiert den bereits vorhandenen Mangel an qualifiziertem Alppersonal. Die Entsch\u00e4digung muss vom BAFU geleistet werden, da die fr\u00fchzeitigen Abalpung enaufgrund des Schutzes von Wildtieren geschehen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bund unterst\u00fctzt bereits heute die Alps\u00f6mmerung in Gebieten mit Wolfsrudeln und sorgt daf\u00fcr, dass die Bewirtschaftung der Alpen nachhaltig erfolgt. So werden auf Basis des Bundesgesetzes \u00fcber die Landwirtschaft (LwG, SR 910.1) S\u00f6mmerungs- (rund 128 Mio. Fr. pro Jahr, davon 7 Mio. Fr. f\u00fcr die Kleinviehs\u00f6mmerung) und Alpungsbeitr\u00e4ge (rund 110 Mio. Fr.pro Jahr) ausgerichtet, um die Alps\u00f6mmerung zu erhalten und zu f\u00f6rdern. Weiter unterst\u00fctzt der Bund \u00fcber das Bundesgesetz \u00fcber die Jagd und den Schutz wildlebender S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel (JSG, SR 922.0) den Herdenschutz mit j\u00e4hrlich rund 3 Mio. Franken. Auf die Alps\u00f6mmerungsperiode 2021 hin will der Bundesrat den Herdenschutz weiter st\u00e4rken und das Budget um 500'000 Fr. erh\u00f6hen. Die Vernehmlassung zur Anpassung der Verordnung \u00fcber die Jagd und den Schutz wildlebender S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel (JSV, SR 922.01) wurde am 31. M\u00e4rz 2021 gestartet.</p><p>Erg\u00e4nzend zu der heutigen Praxis wurde der Bundesrat mit dem Postulat 18.4095 der Kommission f\u00fcr Umwelt, Raumplanung und Energie des St\u00e4nderates beauftragt, in einem Bericht die Folgen der Ausbreitung von Grossraubtieren in der Schweiz auf die landwirtschaftliche Bewirtschaftung des Berggebietes darzulegen. Es sollen die Gr\u00fcnde allf\u00e4lliger Ver\u00e4nderungen oder der Aufgabe der Bewirtschaftung von Heim- und Alpbetrieben dargelegt, der notwendige Handlungsbedarf bezeichnet und allf\u00e4llige Massnahmen vorgeschlagen werden. Die Grundlagenstudie der Forschungsanstalt Agroscope f\u00fcr den Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates 18.4095 wird im Herbst 2022 vorliegen, der Bericht des Bundesrates im Herbst 2023. Zudem werden zur Umsetzung des Postulates 20.4548 Bulliard \"Massnahmen zur St\u00e4rkung der Alp- und Berglandwirtschaft\" flankierende Massnahmen im Bereich des Agrarrechts gepr\u00fcft. Die Anliegen der Motion werden in diesem Bericht ebenfalls untersucht. Der Bundesrat wird im Rahmen dieser beiden Berichte auch die Notwendigkeit von betrieblichen Anpassungen in Gebieten mit Wolfspr\u00e4senz sowie die Angemessenheit der Finanzhilfen f\u00fcr den Herdenschutz pr\u00fcfen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1621987200000)\/","SubmittedBy":"von Siebenthal Erich","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1679011200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1716292368833)\/","SubmissionDate":"\/Date(1616025600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}