{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213393,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213393,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3393","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"In den Superm\u00e4rkten gesunde Produkte in Kassenn\u00e4he anbieten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die kalifornische Stadt Berkeley hat k\u00fcrzlich alle gezuckerten Produkte (Schokoriegel, Bonbons etc.) von den Kassen der gr\u00f6sseren L\u00e4den mit mindestens 230 Quadratmetern Ladenfl\u00e4che verbannt. Diese L\u00e4den sind aufgefordert, in Kassenn\u00e4he anstelle solcher S\u00fcssigkeiten Produkte zu platzieren, die der Gesundheit f\u00f6rderlicher sind. Ziel dieser Massnahme ist die F\u00f6rderung einer gesunden Ern\u00e4hrung.</p><p>In der Schweiz haben Konsumentenorganisationen in der Vergangenheit dieselbe Forderung gestellt. Sie waren bis zu einem gewissen Grad erfolgreich, da mehrere vorbildliche Gesch\u00e4fte sogenannte \"Familienkassen\" eingef\u00fchrt haben, bei denen keine Schleckereien angeboten werden. Viele Detailh\u00e4ndler mit grossen Ladenfl\u00e4chen zeigten sich aber gegen\u00fcber dieser Idee verschlossen.</p><p>Auf Deutsch heissen solche Zonen an den Kassen \"Quengelzonen\", weil die Kinder dort so lange quengeln, bis ihnen die Eltern etwas S\u00fcsses kaufen. Auch wenn die \"Familienkassen\" von den Eltern gesch\u00e4tzt werden, so sind sie doch eher selten. Es w\u00e4re deshalb wirkungsvoller, wenn generell an den Kassen gesunde Produkte zum Angebot st\u00fcnden.</p><p>In den letzten Jahrzehnten haben \u00dcbergewicht und Fettleibigkeit in der Schweiz wie sonst in Europa zugenommen. Laut dem Schweizerischen Gesundheitsobservatorium (Obsan) sind gegenw\u00e4rtig 42 Prozent der Schweizer Bev\u00f6lkerung \u00fcbergewichtig oder fettleibig. Kinder m\u00fcssen schon von den ersten Lebensjahren an davor bewahrt werden, und es ist wichtig, durch F\u00f6rderung einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung auf die Konsumgewohnheiten einzuwirken. Der Bund ist bereits mit Programmen wie der Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten t\u00e4tig geworden. Zweifellos ist es wichtig, die Bev\u00f6lkerung zu sensibilisieren, indem an die individuelle Verantwortung appelliert wird. Studien zur Wirksamkeit von Pr\u00e4ventionsprogrammen zeigen aber, dass auch strukturelle Massnahmen n\u00f6tig sind: Solche Massnahmen setzen einen Rahmen, der Entscheidungen leichter macht, die im Einklang mit einer gesunden Ern\u00e4hrung stehen.</p><p>Ich bitte den Bundesrat, die folgende Frage zu beantworten:</p><p>- H\u00e4lt der Bundesrat es nicht f\u00fcr angezeigt, die grossen Detailh\u00e4ndler dazu anzuhalten, das Angebot von S\u00fcssigkeiten an den Kassen durch ein solches von gesunden Produkten zu ersetzen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie 2017 - 2024 (<a href=\"http://www.blv.admin.ch\">www.blv.admin.ch</a> &gt; Lebensmittel und Ern\u00e4hrung &gt; Ern\u00e4hrung &gt; Strategie und Aktionsplan) hat die F\u00f6rderung einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ern\u00e4hrung zur Erhaltung der Gesundheit und damit zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten zum Ziel. Bei der Umsetzung der Ern\u00e4hrungsstrategie werden in erster Priorit\u00e4t die Information der Konsumentinnen und Konsumenten - zum Beispiel durch die freiwillige Einf\u00fchrung des Kennzeichnungssystems Nutri-Score - sowie die Rezepturen von Lebensmitteln in Zusammenarbeit mit der Lebensmittelwirtschaft verbessert.</p><p>So haben sich im Rahmen der \"Erkl\u00e4rung von Mailand\" mehrere Firmen freiwillig verpflichtet, den Zuckergehalt in ihren Joghurts und Fr\u00fchst\u00fcckscerealien schrittweise zu reduzieren. Bei weiteren Produktekategorien (Quarkprodukte, Milchmischgetr\u00e4nke usw.) und Zutaten (Salz) sind zus\u00e4tzliche freiwillige Vereinbarungen in Vorbereitung.</p><p>Ein weiteres wichtiges Umsetzungsziel ist der freiwillige Verzicht eines an Kinder gerichteten Marketings f\u00fcr zu s\u00fcsse, zu fettige, zu salzige oder zu energiereiche Lebensmittel. Die Zusammenarbeit mit den Unternehmen gestaltet sich hier jedoch schwieriger: Die Lebensmittelwirtschaft ist zurzeit noch nicht bereit, strengere Kriterien zu ber\u00fccksichtigen.</p><p>Als priorit\u00e4r erachtet der Bundesrat die aufgef\u00fchrten Ziele zur Umsetzung der Ern\u00e4hrungsstrategie. Die Ausgestaltung des Kassenbereichs ist auch eine Massnahme, um Kinder vor spezifischem Marketing zu sch\u00fctzen. Einer Empfehlung insbesondere f\u00fcr Grossverteiler, ihre Kassenumgebung mit gesunden Produkten auszugestalten, steht er als erg\u00e4nzende Massnahme positiv gegen\u00fcber. Zudem begr\u00fcsst er entsprechende private Initiativen, wie etwa ein freiwilliges Aktionsversprechen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1620777600000)\/","SubmittedBy":"Fehlmann Rielle Laurence","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623974400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690505581573)\/","SubmissionDate":"\/Date(1616112000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Gesundheit"}}