{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213403,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213403,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3403","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Kein Schwanzcoupieren ohne Bet\u00e4ubung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Tierschutzverordnung dahingehend anzupassen, dass das routinem\u00e4ssig praktizierte Coupieren von Schafen auch vor dem 7. Lebenstag der Tiere nur noch unter Schmerzausschaltung durchgef\u00fchrt werden darf.</p>","ReasonText":"<p>Das Coupieren der Schw\u00e4nze ist bei einer grossen Anzahl Nutz- und Haustieren verboten, beispielsweise bei Hunden, Pferden, Schweinen oder Rindern. F\u00fcr Schafe besteht dahingehend eine Ausnahmeregelung. Als direkter Nutzen des Schwanzcoupierens bei L\u00e4mmern wird oftmals die vorbeugende Wirkung gegen Verunreinigungen der Wolle am und um den Schwanz genannt. Das Verkleben des Schwanzes mit Kot ist unangenehm f\u00fcr die Tiere und kann zu gesundheitlichen Folgen f\u00fchren.</p><p>Vor allem f\u00fcr Alp- und S\u00f6mmerungsbetriebe ist die aktuelle Regelung relevant, da ein Verbot des Coupierens zu einem Mehraufwand beim Scheren f\u00fchren w\u00fcrde. Der Wechsel auf Weidefutter f\u00fchrt vermehrt zu Durchfall bei den auf Wolle gez\u00fcchteten Tieren, wodurch die Problematik des Verklebens h\u00e4ufiger vorkommt. Des Weiteren ist h\u00e4ufiges Scheren um den Schwanz herum auch f\u00fcr die Schafe unangenehm.</p><p>Problematisch ist jedoch die Tatsache, dass die Tierschutzgesetzgebung das Coupieren der Schw\u00e4nze bei Schafen aktuell ohne Schmerzausschaltung erlaubt, sofern der Eingriff von einer fachkundigen Person durchgef\u00fchrt wird und vor dem 7. Lebenstag des Tieres geschieht. Bei der Kastration, einem vergleichbaren Eingriff, ist die Bet\u00e4ubung bereits Pflicht. Die Regelung ist daher inkonsistent, da sie weder durch biologische Unterschiede im Schmerz- oder Leidempfinden der oben genannten Tierarten, noch durch eine unvermeidbare Notwendigkeit im Kontext der landwirtschaftlichen Arbeit legitimiert werden kann.</p><p>Die Ausnahmeregel ist ein Resultat der l\u00e4ngst widerlegten Annahme, dass Jungtiere zu Beginn ihres Lebens weniger schmerzempfindlich sind. Dies wurde bereits in der Diskussion um die Schmerzausschaltung bei Ferkeln widerlegt. W\u00e4hrend betreffend der anderen landwirtschaftlich genutzten Tierarten im Laufe der Zeit eine entsprechende Anpassung des Gesetzestextes stattgefunden hat, steht diese nun auch bei Schafen an.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1620777600000)\/","SubmittedBy":"Schneider Meret","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1758191919000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1758623972503)\/","SubmissionDate":"\/Date(1616112000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}