{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213429,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213429,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3429","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"F\u00fcr eine gerechtere Verteilung der Belastung von Mann und Frau in den Bereichen sexuelle und reproduktive Gesundheit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Auch heute noch tragen die Frauen fast die ganze Verantwortung und fast alle Kosten in den Bereichen sexuelle und reproduktive Gesundheit. Die M\u00e4nner m\u00fcssen in diesen Fragen st\u00e4rker involviert werden.</p><p>Mehrere L\u00e4nder haben diesbez\u00fcglich bereits Fortschritte gemacht. In den Vereinigten Staaten zum Beispiel werden viele reversible Vasektomie-Eingriffe durchgef\u00fchrt. Diese sind harmlos und befreien die Frauen von der Notwendigkeit, hormonell zu verh\u00fcten, was bekanntlich physisch und psychisch sch\u00e4dlich sein kann. </p><p>Ein anderes Beispiel ist Australien, wo die nationalen Kampagnen zur Impfung gegen das Humane Papillomavirus (HPV) sich genauso an M\u00e4nner wie Frauen richten. Mit einer derzeitigen Durchimpfungsrate von 80 Prozent der Australierinnen und 75 Prozent der Australier im Alter von 15 Jahren d\u00fcrfte sich die Verbreitung des Virus und damit das Infektions- und Geb\u00e4rmutterhalskrebsrisiko nach epidemiologischen Modellberechnungen stoppen lassen. Auch hier erlaubt die Pr\u00e4vention, Kosten zu reduzieren, die durch Krankheiten verursacht werden, die auf das HPV zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. </p><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, einen Bericht \u00fcber eine gerechtere Verteilung der Belastung von Mann und Frau im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit ausarbeiten zu lassen. Der Bericht soll insbesondere L\u00f6sungen vorlegen, um die Gesundheitspolitik im Bereich der sexuellen Gesundheit zu \u00fcberarbeiten. Damit soll die Verantwortung gerechter auf M\u00e4nner und Frauen verteilt werden und das Gesundheitspersonal soll dazu angehalten werden, systematisch Untersuchungen zur Fr\u00fcherkennung gewisser gyn\u00e4kologischer Krankheiten durchzuf\u00fchren, die zurzeit nicht oder zu sp\u00e4t diagnostiziert werden, vor allem von Endometriose. </p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Sexuelle und reproduktive Gesundheit ist relevant f\u00fcr M\u00e4nner und f\u00fcr Frauen. In Bezug auf HIV und andere sexuell \u00fcbertragbare Infektionen wird mit der Kampagne LOVE LIFE seit \u00fcber 30 Jahren die sexuell aktive Bev\u00f6lkerung angesprochen und aufgekl\u00e4rt. LOVE LIFE vermittelt nicht nur Botschaften zu Safer Sex, sondern zeigt auch beispielhaft den Umgang zwischen zwei Menschen in einer Beziehung: respektvoll, partnerschaftlich und verantwortungsvoll. Damit leistet die Kampagne LOVE LIFE einen wichtigen Beitrag zur Pr\u00e4gung gleichberechtigter sexueller Beziehungen.</p><p>Wie der Bundesrat in seinen Stellungnahmen zu verschiedenen Vorst\u00f6ssen (Mo. <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20193660\">19.3660</a> Marti Samira, \"Verh\u00fctungsmittel geh\u00f6ren in den Grundkatalog der Krankenversicherung\", <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20193197\">19.3197</a> Mo. Reynard, \"F\u00f6rderung des Zugangs zu Verh\u00fctungsmitteln f\u00fcr junge Menschen\" und Po. <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20203998\">20.3998</a> Porchet \"Zugang zu Verh\u00fctungsmitteln f\u00fcr alle sicherstellen, auch w\u00e4hrend einer Krise\") bereits ausgef\u00fchrt hat, ist er der Auffassung, dass es in der Eigenverantwortung der Versicherten liegt, unerw\u00fcnschte Schwangerschaften zu vermeiden. Die Stellungnahme zum Postulat 18.4228 Feri Yvonne \"Zugang zu Verh\u00fctung f\u00fcr alle garantieren\" zeigt, dass sich der Bundesrat bewusst ist, dass finanzielle H\u00fcrden bei armutsbetroffenen Personen den Zugang zu Verh\u00fctungsmitteln beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen. Die Unterst\u00fctzung armutsbetroffener Personen liegt jedoch in der Kompetenz der Kantone.</p><p>Die Kantone sind aufgrund des Bundesgesetzes \u00fcber die Schwangerschaftsberatungsstellen (SR 857.5) und der dazugeh\u00f6rigen Verordnung (SR 857.51) verpflichtet, unentgeltliche Beratungen rund um Schwangerschaft und Verh\u00fctung anzubieten. Im Rahmen des Monitorings der Umsetzung dieser gesetzlichen Grundlagen liegt ein Augenmerk auf der Nutzung der Fachstellen durch M\u00e4nner; die Mehrheit der Fachstellen erhebt hierzu auch Daten. Eine Sensibilisierung f\u00fcr diese Thematik ist folglich vorhanden und das Bestreben besteht, M\u00e4nner - alleine oder gemeinsam mit der Partnerin - nicht nur in Bezug auf HIV/STI, sondern auch in Bezug auf Schwangerschaftsverh\u00fctung, zu beraten.</p><p>Der Bundesrat geht in der Stellungnahme zum Postulat 21.3428 Prezioso \"F\u00fcr eine nationale Kampagne zur kostenlosen Impfung gegen das Humane Papillomavirus\" vertieft auf die HPV-Impfung ein. Wie bereits in der Interpellation <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20204499\">20.4499</a> Lohr \"Eliminierung von Geb\u00e4rmutterhalskrebs in der Schweiz\" ausgef\u00fchrt, strebt der Bundesrat eine HPV-Durchimpfungsrate von 80\u00a0Prozent bei M\u00e4dchen und jungen Frauen an. Er begr\u00fcsst zudem eine Impfung von jungen M\u00e4nnern, welche indirekt ebenfalls dazu beitr\u00e4gt, die F\u00e4lle von Geb\u00e4rmutterhalskrebs zu reduzieren. Der Bund f\u00f6rdert die HPV-Impfung unter anderem, indem er sie - unabh\u00e4ngig vom Geschlecht - f\u00fcr alle empfohlenen Altersgruppen von der Franchise befreit hat. F\u00fcr die Umsetzung sind die Kantone zust\u00e4ndig. Der Bund unterst\u00fctzt die kantonalen Bem\u00fchungen im Rahmen der Umsetzung der Nationalen Strategie f\u00fcr Impfungen (NSI).</p><p>Rund 10\u00a0Prozent der Frauen weltweit und in der Schweiz sind betroffen von der chronischen Krankheit Endometriose. Die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Behandlungsrichtlinien obliegt den medizinischen Fachgesellschaften und nicht dem Bundesrat.</p><p>Der Bundesrat begr\u00fcsst, dass in allen Bereichen bereits eine grosse Sensibilisierung vorhanden ist und Aktivit\u00e4ten in der Umsetzung sind. Die Verantwortlichkeit liegt jedoch mehrheitlich nicht beim Bund, sondern bei den Kantonen oder weiteren Akteuren. Einen Postulatsbericht in Bezug auf \"eine gerechtere Aufteilung der Lasten der sexuellen und reproduktiven Gesundheit zwischen Frauen und M\u00e4nnern\" und in Bezug auf die vorgeschlagenen Schwerpunkte sieht er deshalb zum heutigen Zeitpunkt nicht als notwendig an.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1621382400000)\/","SubmittedBy":"Prezioso Batou Stefania","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1679011200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1716291182043)\/","SubmissionDate":"\/Date(1616112000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Gesundheit"}}