{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213453,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213453,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3453","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Wissenschaftliche Begleitung von Long-Covid-F\u00e4llen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, daf\u00fcr zu sorgen, dass ausreichend finanzielle Mittel zur Verf\u00fcgung stehen, um die sogenannten Long-Covid-F\u00e4lle systematisch zu erforschen und zu begleiten. Er wird weiter beauftragt, die entsprechenden Programme zu initiieren.</p><p></p><p></p><p>Eine Minderheit der Kommission (de Courten, Aeschi Thomas, Glarner, R\u00f6sti) beantragt, die Motion abzulehnen.</p>","ReasonText":"<p>Die meisten Covid-Patienten k\u00f6nnen mit einer vollst\u00e4ndigen Genesung rechnen, bei weitem aber nicht alle. Einige davon befinden sich nach wie vor in Spitalpflege, viele konnten aber aufgrund des allgemeinen Zustandes nach Hause entlassen werden, was richtig und sinnvoll ist. Es gibt aber auch eine grosse Anzahl von Long-Covid-F\u00e4llen, die gar nie hospitalisiert, sondern die ganze Zeit zu Hause waren. Leider fallen sie damit oft durch die Maschen des Systems und sind nicht mehr auf dem \"Radar\". Damit sind diese Leute auf sich alleine gestellt. Am ehesten k\u00f6nnen sie sich noch an den Hausarzt wenden, der aber meist auch rat- und machtlos ist.</p><p>Das Inselspital Bern publizierte im Verbund mit allen wichtigen klinischen Forschungsinstituten f\u00fcr Lungenkrankheiten eine Studie, die auf Untersuchungen von hospitalisierten Personen basiert. Sie kommt zum Schluss, dass die Corona-Erkrankung \"anhaltende Beeintr\u00e4chtigungen der Sauerstoffaufnahme der Lunge zur Folge haben [k\u00f6nnen]. Eine Langzeitbeobachtung und Behandlung dieser Patientinnen und Patienten sind wichtig und dringlich.\". Studien des Robert Koch Instituts in Deutschland (RKI) zeigen, dass rund 40\u00a0Prozent der klinisch behandelten Personen \u00fcber wochen- bis monatelangen Langzeitfolgen klagen (Atembeschwerden, starke Gelenkschmerzen, anhaltender Husten, Ohnmacht, starke \u00dcbelkeit, chronische M\u00fcdigkeit \"Fatigue\", sowie Nerven- und Muskelschw\u00e4che). Betroffen sind, mit Ausnahme der unter 20-j\u00e4hrigen, alle Altersgruppen.</p><p>Aus diesem Grund ist es zwingend, dass die Schweiz anf\u00e4ngt, diese F\u00e4lle systematisch und wissenschaftlich zu erfassen und begleiten. Den nur so lassen sich Erkenntnisse, die allen Beteiligten helfen w\u00fcrden, effizient gewinnen. Insbesondere sollten auch Langzeitf\u00e4lle erfasst werden, bei denen sich trotz des langen Verlaufes die Situation markant oder gar vollst\u00e4ndig gebessert hat. Ihre Erfahrungen, ihr Umgang mit der Situation k\u00f6nnte f\u00fcr andere wertvolle Hinweise geben.</p><p>Um diese Erfassung zu erleichtern, soll insbesondere eine Anlaufstelle geschaffen werden, bei denen sich Betroffene melden und ihre Erfahrung mitteilen und austauschen k\u00f6nnen. Die Anlaufstelle wird in Abstimmung der Kantone, der Forschung und der \u00c4rzte errichtet und hat zum Ziel, den allgemeinen Wissensaustausch zwischen allen Betroffenen und Beteiligten zu Long-Covid zu f\u00f6rdern. Dabei sollen auch nicht medizinische Aspekte ber\u00fccksichtigt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der Tragweite der Langzeitfolgen f\u00fcr Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, bewusst. Er anerkennt den Bedarf, die langfristigen Auswirkungen von Covid-19 auf die Patientinnen und Patienten zu untersuchen. Es ist darauf hinzuweisen, dass zum Thema \"Long Covid\" bereits zahlreiche nationale und internationale Studien laufen. Falls notwendig, wird der Bundesrat eine Intensivierung der Forschung durch eine entsprechende Finanzierung \u00fcberpr\u00fcfen.</p><p>Der Bundesrat wird zudem im Rahmen der Erarbeitung des Berichts in Erf\u00fcllung des Postulats 21.3014 SGK-S \"Sicherstellung einer angemessenen Behandlung und Rehabilitation f\u00fcr Menschen mit Long Covid\" darlegen, welche Massnahmen erforderlich sind, damit die Behandlung und Therapie von Patientinnen und Patienten mit Long Covid sowie die Finanzierung von Behandlungs- und Therapieprogrammen f\u00fcr die Betroffenen sichergestellt wird.</p><p>F\u00fcr die Begleitung von sogenannten Long-Covid-F\u00e4llen durch den Bund fehlt jedoch eine verfassungsrechtliche Grundlage. Die Schaffung von entsprechenden Versorgungsstrukturen liegt in der Kompetenz der Kantone. Die Begleitung soll daher im Rahmen bestehender Gef\u00e4sse erfolgen. Es ist hierzu zu erw\u00e4hnen, dass in den Kantonen bereits entsprechende Strukturen wie z.B. kantonale Anlaufstellen (bspw. Altea-Netzwerk im Kanton Z\u00fcrich oder spezifische Sprechstunden an den Spit\u00e4lern) geschaffen wurden. Der Bund unterst\u00fctzt die Kantone im Bereich des M\u00f6glichen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1619568000000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":208,"BusinessStatusText":"In Kommission des Nationalrats","BusinessStatusDate":"\/Date(1789723917000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36|2841","Category":"V","Modified":"\/Date(1789723930230)\/","SubmissionDate":"\/Date(1616716800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5109,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung|Gesundheit"}}