{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213528,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213528,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3528","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Die Weichen bei der Berufsreform von Landwirtinnen und Landwirten richtig stellen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat hat in verschiedenen Strategien (z.B. Klimastrategie, Bodenstrategie und Biodiversit\u00e4t-Strategie Schweiz) und Aktionspl\u00e4nen (z.B. Aktionsplan Pflanzenschutzmittel, Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz, Umweltziele Landwirtschaft) die Bedeutung der Ausbildung von Landwirtinnen und Landwirten als Handlungsfeld in der Umsetzung betont. In der landwirtschaftlichen Ausbildung ist nicht das f\u00fcr die Landwirtschaft federf\u00fchrende Departement BLW die Aufsichts- und Vollzugsbeh\u00f6rde, sondern das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation SBFI. Deshalb ist die Sicherstellung der Politikkoh\u00e4renz bei der landwirtschaftlichen Berufsbildung besonders wichtig. </p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie wird sichergestellt, dass die Ziele in den genannten Handlungsfeldern der Landwirtschaft mit der Ausbildung unterst\u00fctzt und auch im Kompetenzaufbau eines neuen Berufsbildes wie dem Landwirtin/Landwirt 2023 abgebildet werden? </p><p>2. Wie stellt der Bundesrat sicher, dass das SBFI in der Berufsentwicklung \u00fcber eine ausreichende Steuerung und Aufsicht verf\u00fcgt, um die Koh\u00e4renz zwischen der Berufsentwicklung der Landwirtinnen und Landwirte und den genannten Strategien und Aktionspl\u00e4nen in der Landwirtschaft zu gew\u00e4hrleisten? </p><p>3. Wie kann das SBFI bei der Subventionierung der Berufsentwicklung sicherstellen, dass allf\u00e4llige biodiversit\u00e4tssch\u00e4digende Wirkungen von beruflichen T\u00e4tigkeiten vermieden (oder zumindest stark reduziert werden) bzw. Biodiversit\u00e4t gef\u00f6rdert wird?</p><p>4. Ist der Bundesrat bereit, die Cleantech-Faktenbl\u00e4tter von 2013 f\u00fcr Berufe wie die der Landwirtin/des Landwirtes, die sich in einem stark wandelnden regulatorischen Umfeld bewegen und hohen gesellschaftlichen Anspr\u00fcchen ausgesetzt sind, periodisch zu aktualisieren? </p><p>5. Wie kann die strategische Steuerung des SBFI bei der Ticketvergabe oder in Workshops dazu beitragen, dass die Verbundpartnerschaft der Branchenverb\u00e4nde und Berufsorganisationen breiter, kooperativer und nachhaltiger abgest\u00fctzt wird (im Berufsfeld Landwirtschaft die Kleinbauern-Vereinigung, Demeter Landwirte, ProSpecieRara, Regenerative Landwirtschaft, Imker, Permakultur Schweiz etc.) als nur aus Vertretern der jeweils federf\u00fchrenden Organisation der Arbeitswelt?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1.-3. F\u00fcr jede berufliche Grundbildung besteht eine verbundpartnerschaftlich zusammengestellte Kommission f\u00fcr Berufsentwicklung und Qualit\u00e4t. Diese sorgt als beratendes Organ der Tr\u00e4gerschaft unter anderem f\u00fcr die Qualit\u00e4tssicherung sowie f\u00fcr die Weiterentwicklung der Berufsprofile. Gem\u00e4ss dem Handbuch \"Prozess der Berufsentwicklung in der beruflichen Grundbildung\" sollen der Schutz und die nachhaltige Nutzung der nat\u00fcrlichen Ressourcen ber\u00fccksichtigt und mit konkreten Handlungsanweisungen vermittelt werden.</p><p>Der Bund hilft den Tr\u00e4gerschaften und empfiehlt bei einer Revision, auf das Berufsfeld bezogene Kompetenzen zu formulieren. So unterst\u00fctzen das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) und das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) die Tr\u00e4gerschaften dabei, die relevanten Aspekte der nachhaltigen Ressourcen- und Energienutzung in den Bildungsgrundlagen und Umsetzungsdokumenten zu integrieren. Bei der Revision des Berufs Landwirt/Landwirtin EFZ wurden das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) sowie das BAFU fr\u00fchzeitig in den Prozess einbezogen. Beide Bundes\u00e4mter trugen ihre Anliegen, die sich an den Strategien und Aktionspl\u00e4nen des Bundes orientieren, an die Tr\u00e4gerschaft heran. In der Berufsentwicklung bleibt es jedoch stets in der Verantwortung der Berufsverb\u00e4nde und Branchenorganisationen, die entsprechenden Bildungsinhalte zu definieren.</p><p>4. Der Bundesrat erkl\u00e4rte 2019 die Thematik Cleantech zum festen Bestandteil seiner Strategien im Bereich der nachhaltigen Entwicklung. Seit 2021 stellt das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) den Tr\u00e4gerschaften der beruflichen Grundbildung und der h\u00f6heren Berufsbildung die \"Orientierungshilfe Nachhaltige Entwicklung in der Berufsbildung\" zur Verf\u00fcgung. Diese schl\u00e4gt unter anderem eine berufsspezifische Nachhaltigkeitsanalyse vor. Tr\u00e4gerschaften k\u00f6nnen damit eruieren, wie ihr Beruf - mit unterschiedlicher Auspr\u00e4gung je nach Bildungsstufe und Art der T\u00e4tigkeit - zur nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Diese Analyse deckt das ganze Spektrum der nachhaltigen Entwicklung ab, inklusive Einsatz sauberer Technologien. Somit er\u00fcbrigt sich eine periodische Aktualisierung der Faktenbl\u00e4tter zu Cleantech. Zur besseren Einbindung der Orientierungshilfe in den Berufsentwicklungsprozess plant das SBFI zudem verschiedene Informations- und Schulungsmassnahmen, unter anderem eine Veranstaltung mit Workshops im Herbst 2021.</p><p>5. Im Rahmen der Kommissionen f\u00fcr Berufsentwicklung und Qualit\u00e4t arbeitet das SBFI mit den Tr\u00e4gerschaften zusammen, die f\u00fcr das Berufsfeld und gesamtschweizerisch repr\u00e4sentativ sind. Solche Tr\u00e4gerschaften k\u00f6nnen durchaus aus verschiedenen Mitgliederverb\u00e4nden bestehen. Sie vertreten dabei jedoch stets gemeinsam die Wirtschaft und sind f\u00fcr die Koordination innerhalb der Branche verantwortlich.</p><p>Im Prozess der Berufsentwicklung ist das SBFI verantwortlich f\u00fcr die systemische Koh\u00e4renz. Dabei sorgt es f\u00fcr die Koordination zwischen den Tr\u00e4gerschaften und den weiteren Bundes\u00e4mtern. Die Ticketvergabe ist im gesamten Prozess ein Meilenstein zur Qualit\u00e4tskontrolle der Entw\u00fcrfe der Bildungserlasse. Diese wurden von den Tr\u00e4gerschaften in breit abgest\u00fctzten Workshops erarbeitet.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1629849600000)\/","SubmittedBy":"Birrer-Heimo Prisca","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1633046400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|32|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1716290639623)\/","SubmissionDate":"\/Date(1620086400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5109,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Bildung|Umwelt|Landwirtschaft"}}