{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213688,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213688,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3688","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Stellenmeldepflicht. Verbesserte Qualit\u00e4t bei der Grundlagenerhebung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu treffen, damit die Grundlagenerhebung f\u00fcr die Stellenmeldepflicht qualitativ verbessert wird. Insbesondere sind die heute vorwiegend auf der Selbstdeklaration basierenden Erhebungen der Arbeitslosenzahlen durch das seco einerseits und der Erwerbst\u00e4tigenzahlen gem\u00e4ss Strukturerhebung durch das BfS andererseits so zu verbessern, dass Mitarbeitende unterschiedlicher Qualit\u00e4tsniveaus wie gelernte Fachkr\u00e4fte und unqualifizierte Hilfskr\u00e4fte nicht undifferenziert in denselben Berufsarten erfasst werden. Dazu sind mitunter bestehende digitale M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine gest\u00fctzte Erhebung mit vorgegebenen Selektionsm\u00f6glichkeiten sowie einer Verifizierung der Selbstdeklaration zu implementieren.</p>","ReasonText":"<p>Um in der Corona-Pandemie die Wirtschaft zu st\u00fctzen statt auszubremsen, ist eine Behebung der Qualit\u00e4tsm\u00e4ngel bei der Stellenmeldepflicht dringend notwendig. Eine fehlerhafte Umsetzung f\u00fchrt zu reiner B\u00fcrokratie und administrativen Leerl\u00e4ufen zulasten von Unternehmen und Arbeitnehmenden.</p><p>Seit 2020 fallen Berufsarten mit einer Arbeitslosigkeit von mehr als 5 Prozent unter die Stellenmeldepflicht. Diesen Schwellenwert ermitteln seco und BfS mit Listen, die schwergewichtig auf fehleranf\u00e4lligen Selbstdeklarationen der Stellensuchenden bzw. der Arbeitnehmenden beruhen. Bezeichnet sich eine Person bei den Grundlagenerhebungen des BfS oder bei der Arbeitslosenmeldung bei den RAV selbst als qualifiziert, wird dies nur im Ausnahmefall durch die Beh\u00f6rden \u00fcberpr\u00fcft. Es wird somit nicht zuverl\u00e4ssig erfasst, ob eine stellensuchende bzw. werkst\u00e4tige Person \u00fcber einen Lehrabschluss verf\u00fcgt oder nicht. Zur pr\u00e4zisen Erfassung der Berufsbezeichnungen werden im heutigen Prozess existierende digitale Hilfsmittel wie etwa eine Auswahl an Berufsbezeichnungen in verschiedenen Sprachen, welche den Befragten bei der Selbsteinreihung eine Orientierung geben w\u00fcrden, kaum eingesetzt. Als Resultat dieser Qualit\u00e4tsm\u00e4ngel bei den undifferenzierten Erhebungen fallen seit 2020 Berufe mit faktischem Fachkr\u00e4ftemangel wie Strassenbauer EFZ unter die Stellenmeldepflicht. Es kann nicht allein Aufgabe eines Arbeitnehmenden sein, sich bei der Befragung auf bestimmte, im Arbeitsalltag oft nicht \u00fcbliche Berufsbezeichnungen wie etwa \"Bauarbeiter mit Fachkenntnissen\" festzulegen - und das allenfalls erst noch in einer Sprache, bei der es sich nicht um die Muttersprache handelt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Wie in der Motion festgehalten, basiert die Stellenmeldepflicht auf zwei Datengrundlagen: Den Berufsdaten der bei der Arbeitslosenversicherung (ALV) registrierten Arbeitslosen, die immer von den Personalberatenden erfasst werden (keine Selbstdeklaration) und den Daten der Strukturerhebung des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS), die mittels Umfragen erhoben werden. Die Arbeitslosenquote ergibt sich durch die Division der Anzahl Arbeitsloser durch die Anzahl der Erwerbst\u00e4tigen gem\u00e4ss der Strukturerhebung. Seit 2020 verwenden die ALV und das BFS zur Bestimmung der Arbeitslosenquoten in den verschiedenen Berufsarten die Schweizer Berufsnomenklatur CH-ISCO-19. Diese wurde vom BFS in enger Zusammenarbeit mit den Berufs- und Branchenverb\u00e4nden, insbesondere dem Schweizerischen Baumeisterverband, entwickelt und ersetzte die Schweizer Berufsnomenklatur 2000 (SBN 2000) im Oktober 2019.</p><p>Mit der CH-ISCO-19 konnte die Erhebung der Zahl der Erwerbst\u00e4tigen durch das BFS und damit die Bestimmung der Arbeitslosenquote qualitativ verbessert werden. Sie unterscheidet potentiell bis zu 600 verschiedene Berufsarten, wobei systematisch nach unterschiedlichen Qualifikationsniveaus differenziert wird. F\u00fcr die Zuordnung zu einem Qualifikationsniveau sind nicht alleine formale Kriterien - wie ein Ausbildungsabschluss - massgeblich. So k\u00f6nnen Erwerbst\u00e4tige ohne Berufsausbildung zusammen mit gelernten Arbeitskr\u00e4ften in eine gleiche Berufsart fallen, sofern die Person \u00fcber Berufserfahrung verf\u00fcgt, die sie zur Aus\u00fcbung der entsprechenden Berufst\u00e4tigkeit bef\u00e4higt. Diese Vorgehensweise bildet die Realit\u00e4t von Arbeitsm\u00e4rkten ad\u00e4quat ab. Berufsbezeichnungen und Ausbildungsabschl\u00fcsse k\u00f6nnen konsistent den verschiedenen Berufsarten der CH-ISCO-19 zugeordnet werden. Auch diese Zuordnungen wurden gemeinsam mit den Berufs- und Branchenverb\u00e4nden \u00fcberpr\u00fcft und wo n\u00f6tig angepasst. Die Berufsdatenbank erm\u00f6glicht es, auch \u00e4ltere Erhebungen anhand der CH-ISCO-19 auszuwerten. Um neuen Entwicklungen gerecht zu werden, wird die Berufsdatenbank durch das BFS laufend durch aktuelle Berufsbezeichnungen in Deutsch, Franz\u00f6sisch und Italienisch erg\u00e4nzt. Das BFS nutzt alle verf\u00fcgbaren Hilfsmittel f\u00fcr eine m\u00f6glichst genaue Kodifizierung durch die Befragten (Internetbefragungen) oder durch die Interviewer (telefonische Erhebungen). Diesen wird als Orientierungshilfe eine Auswahl an pr\u00e4zisen Berufsbezeichnungen geboten.</p><p>Die Datenqualit\u00e4t aufseiten der ALV konnte seit Anfang 2020 im Zuge einer Revision der Berufsliste der ALV stark gesteigert werden. Die neue Berufsliste f\u00fchrt rund 1250 Berufsbezeichnungen, die sich den Positionen der CH-ISCO-19 eindeutig zuordnen lassen. Die Arbeitsmarktbeh\u00f6rden erfassen Stellensuchende nach einheitlichen Kriterien. Dabei wird unter anderem die zuletzt ausge\u00fcbte T\u00e4tigkeit erfasst, die f\u00fcr die Berechnung der Arbeitslosenzahl massgebend ist. Diese Erfassung beruht nicht auf einer Selbsteinsch\u00e4tzung der Stellensuchenden, sondern wird im Gespr\u00e4ch mit den ausgebildeten Personalberatenden der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eruiert und anhand der verf\u00fcgbaren Dokumente der Stellensuchenden (z. B. letzter Arbeitsvertrag, Lebenslauf, Diplome, Zertifikate und andere) verifiziert.</p><p>Wie der Bundesrat bereits in seiner Stellungnahme auf die in weiten Teilen gleichlautende Motion Wasserfallen (19.4400) festh\u00e4lt, wurden wesentliche Massnahmen getroffen, um eine hohe Qualit\u00e4t der Erfassung beruflicher T\u00e4tigkeiten in der Bundesstatistik zu gew\u00e4hrleisten. Weitere Massnahmen zus\u00e4tzlich zu den \u00fcblichen laufenden Verbesserungen sind nicht angezeigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1629849600000)\/","SubmittedBy":"Wicki Hans","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1632700800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|44|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1690503078347)\/","SubmissionDate":"\/Date(1623283200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5110,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz"}}