{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213706,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213706,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3706","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Die Entwicklung und F\u00f6rderung unternehmerischer Kompetenzen als nationale Strategie","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Schweiz ist im Bereich der Innovation weltweit f\u00fchrend. Eine Voraussetzung, diese Position auch in Zukunft zu halten, ist ihr Humankapital. Es braucht unternehmerisch denkende und handelnde Angestellte, die Verantwortung f\u00fcr ihren Wirkungsbereich \u00fcbernehmen und Unternehmen mitgestalten (Intrapreneurship), Gr\u00fcnderInnen, die Innovationen erfolgreich lancieren und NachfolgerInnen, die daf\u00fcr sorgen, dass bestehende Unternehmen, deren Nachfolge ungeregelt ist (im Jahr 2020 ca. 75 000, Bisnode D&amp;B, 2020) weitergef\u00fchrt werden. </p><p>Unternehmerische Kompetenzen sind eine wichtige Voraussetzung daf\u00fcr, die Zukunft der Schweiz aktiv, verantwortungsbewusst und innovativ zu gestalten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob unternehmerische Kompetenzen im Bildungssystem in der Schweiz auf allen Bildungsstufen gen\u00fcgend gef\u00f6rdert werden. </p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Die EU z\u00e4hlt \"Eigeninitiative und unternehmerische Kompetenz\" seit 2006 zu den acht Schl\u00fcsselkompetenzen f\u00fcr lebenslanges Lernen (Europ\u00e4ischer Rat, 2018). Inwiefern sieht der Bundesrat unternehmerische Kompetenzen als Schl\u00fcssel f\u00fcr die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Schweiz?</p><p>2. Viele europ\u00e4ische Nachbarl\u00e4nder haben das Thema \"Entrepreneurship Education\" in nationale Strategien verankert. Existiert hierzu in der Schweiz eine nationale Strategie? Wenn nein: Erkennt der Bundesrat Handlungsbedarf, ein entsprechendes nationales Rahmenkonzept \u00fcber alle Stufen der Bildung und des F\u00f6deralismus - unter Einbezug der Kantone - zu erarbeiten?</p><p>3. W\u00e4hrend unternehmerische Kompetenzen punktuell an Universit\u00e4ten und Fachhochschulen gef\u00f6rdert werden, bleibt das unternehmerische Potenzial vielerorts ungenutzt. Welchen Handlungsbedarf und welche M\u00f6glichkeiten der F\u00f6rderung sieht der Bundesrat im Bereich der Hochschulen?</p><p>4. Aktuell fehlt in der Berufsbildung (Grundbildung &amp; h\u00f6here Berufsbildung) eine systematische Verankerung der Vermittlung unternehmerischer Kompetenzen. Einerseits bleibt damit unternehmerisches Potential trotz der Praxisn\u00e4he dieser Bildungsg\u00e4nge ungenutzt, andererseits wirkt sich dieser Umstand - verglichen mit den Chancen, die sich Studierenden an Universit\u00e4ten im Bereich \"Entrepreneurship\" bieten - negativ auf die Chancengerechtigkeit aus. Welchen Handlungsbedarf sieht der Bundesrat hier?</p>","ReasonText":"<p>Quellen:</p><p>Bisnode D&amp;B (2020) KMU Nachfolge 2020. URL: https://www.bisnode.ch/globalassets/switzerland/medienmitteilungen/studie-nachfolge-kmu-schweiz-2020</p><p>Europ\u00e4ischer Rat. (2018). Empfehlungen des Rates vom 22. Mai 2018 zu Schl\u00fcsselkompetenzen f\u00fcr lebenslanges Lernen (Text von Bedeutung f\u00fcr den EWR). Amtsblatt der Europ\u00e4ischen Union. URL: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32018H0604(01)&amp;from=EN</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Unternehmerische Kompetenzen sind eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr eine gute wirtschaftliche Entwicklung. Unternehmerinnen und Unternehmer werden vom Bund unterst\u00fctzt, indem ihnen auf dem KMU-Portal (<a href=\"http://www.kmu-admin.ch\">www.kmu-admin.ch</a>) umfassende Informationen \u00fcber alle wichtigen Themen von der Gr\u00fcndung bis zur Aufl\u00f6sung eines Unternehmens zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Gem\u00e4ss Global Entrepreneurship Monitor 2019-2020 gaben 49,2 Prozent der Befragten in der Schweiz an, \u00fcber entsprechende F\u00e4higkeiten zur Gr\u00fcndung eines Unternehmens zu verf\u00fcgen.</p><p>2. Auf Ebene der Volksschule sehen die drei sprachregionalen Lehrpl\u00e4ne den Erwerb transversaler Kompetenzen vor, die f\u00fcr die sp\u00e4tere Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen von Nutzen sein k\u00f6nnen. Im Rahmen des gemeinsamen Projektes von Bund und Kantonen \"Weiterentwicklung der gymnasialen Maturit\u00e4t\" wird derzeit analysiert, ob die aktuellen obligatorischen F\u00e4cher - darunter Wirtschaft und Recht - zuk\u00fcnftig als Grundlagenf\u00e4cher festzulegen sind und wie den transversalen Kompetenzen mehr Gewicht beigemessen werden kann. Auf die \u00fcbrigen Bildungsstufen wird im Folgenden eingegangen.</p><p>3. Entrepreneurship und Innovation sind an den Schweizer Hochschulen ein wichtiges Thema. Dabei wird das kreative Entwickeln und Umsetzen von Ideen und die unternehmerische Herangehensweise breit verstanden, von betriebswirtschaftlicher und technologischer bis zu sozialer, kreativer und k\u00fcnstlerischer Innovation. Entrepreneurship bzw. Innovation sind in zahlreichen Aus- und Weiterbildungen implementiert (vgl. <a href=\"http://www.studyprogrammes.ch\">www.studyprogrammes.ch</a>) und Gegenstand der Forschung an vielen Lehrst\u00fchlen und Instituten (vgl. z. B. Research Institute of Entrepreneurship &amp; Management HES-SO Wallis). Universit\u00e4re Hochschulen und Fachhochschulen f\u00f6rdern zudem Start-ups und Spin-offs durch Hubs, Clubs und Unterst\u00fctzungsorganisationen (vgl. z. B. Innovation &amp; Entrepreneurship Lab der ETHZ). In den strategischen Zielen 2021-2024 des Bundesrates f\u00fcr den ETH-Bereich ist die F\u00f6rderung des Unternehmertums ausdr\u00fccklich festgehalten. Die Schweizerische Hochschulkonferenz (SHK) unterst\u00fctzt derzeit das Pilotprojekt \"Entrepreneurial Competence in Science\" der ZHAW. Entrepreneurship und Innovation werden bundesseitig auch \u00fcber die Forschungs- und Innovationsf\u00f6rderung unterst\u00fctzt: Innosuisse unterst\u00fctzt Start-ups bei der Entwicklung einer Gesch\u00e4ftsidee, der Gesch\u00e4ftsgr\u00fcndung sowie der Wachstumsstrategie \u00fcber Start-up-Coaching und -Training. Das gemeinsame Programm BRIDGE des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und der Innosuisse unterst\u00fctzt Forschende, ihre Resultate im Hinblick auf eine m\u00f6gliche Markteinf\u00fchrung weiterzuentwickeln.</p><p>4. Nach der Annahme des Postulats 20.4285 ist bereits eine Analyse vorgesehen, um den Stellenwert des Unternehmertums in Ausbildungsprogrammen der Berufsbildung zu untersuchen. Die Berufsbildung bietet verschiedene M\u00f6glichkeiten, unternehmerische Kompetenzen zu erwerben, sowohl im Rahmen formaler Kurse auf Sekundarstufe II und Terti\u00e4rstufe als auch in der berufsorientierten Weiterbildung. Es gibt auch spezifische Abschl\u00fcsse in Unternehmensf\u00fchrung (z. B. die Berufspr\u00fcfung Unternehmensf\u00fchrung KMU mit eidg. Fachausweis oder die h\u00f6here Fachpr\u00fcfung f\u00fcr eidg. dipl. Gastro-Unternehmerinnen und -Unternehmer).</p><p>Aufgrund dieser Ausf\u00fchrungen sieht der Bundesrat in diesem Bereich keinen weiteren Handlungsbedarf.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1630454400000)\/","SubmittedBy":"Silberschmidt Andri","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1633046400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690502681077)\/","SubmissionDate":"\/Date(1623715200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5110,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung"}}