{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213735,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213735,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3735","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Erneuerung des Pflanzenkapitals. Massnahmen des Bundes, die nach den Volksabstimmungen vom 13. Juni 2021 sinnvoll sind","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>F\u00fcr Dauerkulturen wie Reben, Obstb\u00e4ume, gewisse kleinfr\u00fcchtige Arten und Spargeln stellt der Aufbau des Pflanzenkapitals eine grosse und langfristige Investition dar. Oft \u00fcberschreitet sie 100 000 Franken pro Hektar und wird f\u00fcr Kulturen eingesetzt, die mehr als 25 Jahre andauern k\u00f6nnen.</p><p>Ohne regelm\u00e4ssige und langfristige Investitionen in das Pflanzenkapital ist bei diesen Pflanzenarten keine Produktion m\u00f6glich. Insbesondere f\u00fcr junge B\u00e4uerinnen und Bauern stellen diese hohen Investitionen jedoch h\u00e4ufig ein grosses Hindernis f\u00fcr den Einstieg in den Landwirtschaftssektor dar. Im Zusammenhang mit Spezialkulturen gibt es gegenw\u00e4rtig zahlreiche Herausforderungen, namentlich die Anpassung an den Klimawandel, die Umsetzung des Aktionsplans Pflanzenschutzmittel und die Erreichung des gesetzlichen Ziels zur Reduktion der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, der wirtschaftliche Druck des notwendigen \u00dcbergangs zu effizienteren und weniger arbeitsintensiven Anbaumethoden, der Kampf gegen eingeschleppte Krankheiten usw. Diese Herausforderungen erh\u00f6hen die Dringlichkeit, die Kulturen anzupassen, das heisst, das Pflanzenkapital zu erneuern und entsprechende Investitionen in obengenanntem Umfang in Erw\u00e4gung zu ziehen. Der Bundesrat wird aufgefordert, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Anerkennt er die obengenannten Herausforderungen und die Dringlichkeit der Erneuerung des Pflanzenkapitals f\u00fcr Spezialkulturen?</p><p>2. H\u00e4lt er resiliente Sorten f\u00fcr ein angemessenes Mittel, um das Ziel der Reduktion im Bereich der Pflanzenschutzmittel zu erreichen? Ist ihre F\u00f6rderung w\u00fcnschenswert?</p><p>3. Welche Massnahmen trifft der Bund zurzeit, um die notwendige Erneuerung des Pflanzenkapitals f\u00fcr Spezialkulturen zu unterst\u00fctzen?</p><p>4. Welchen Einfluss haben die entsprechenden Massnahmen in der EU und ihren Mitgliedsstaaten auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und die Marktposition der Schweizer Spezialkulturen?</p><p>5. Ist der Bundesrat bereit, zus\u00e4tzliche Massnahmen zur F\u00f6rderung der Erneuerung des Pflanzenkapitals in der Schweiz f\u00fcr Spezialkulturen in Erw\u00e4gung zu ziehen, um das Ziel der Reduktion von Pflanzenschutzmitteln und die Wiederaufnahme der Debatte \u00fcber die Weiterentwicklung der Agrarpolitik ab 2022 (AP22+) zu erreichen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. und 2. Der Bundesrat sieht den Anbau resistenter Sorten als eine von mehreren geeigneten Massnahmen, um dem Sch\u00e4dlings- und Krankheitsdruck auf die Kulturen zu reduzieren und damit zu einem geringeren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln beizutragen. Er unterst\u00fctzt die Z\u00fcchtung von mit Resistenzen ausgestatteten Sorten z.B. bei \u00c4pfeln, Birnen, Reben und Aprikosen, die f\u00fcr die klimatischen und agronomischen Verh\u00e4ltnisse in der Schweiz geeignet sind. Resistente Sorten werden auch im Aktionsplan des Bundesrats zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln thematisiert. Unter anderem wurde eine Massnahme aufgenommen, mit der gepr\u00fcft werden soll, wie der Anbau resistenter Kernobst- und Rebsorten und die Nachfrage nach den entsprechenden Produkten gest\u00e4rkt werden kann. Dies auch vor dem Hintergrund der hohen Investitionskosten f\u00fcr den Anbau neuer Obst- und Rebsorten und der Tatsache, dass die Kulturen erst nach einigen Jahren in die Vollertragsphase kommen.</p><p>3. Gem\u00e4ss Artikel\u00a0106 Absatz\u00a01 Buchstabe\u00a0d des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 1998 (LwG; SR 910.1) kann der Bund f\u00fcr die Erneuerung von Dauerkulturen Investitionskredite gew\u00e4hren. Diese Kredite sind r\u00fcckzahlbare, zinslose Darlehen und betragen maximal 50\u00a0Prozent der anrechenbaren Kosten nach Abzug von allf\u00e4lligen Beitr\u00e4gen durch die \u00f6ffentliche Hand.</p><p>4. Die Europ\u00e4ische Union (EU) kann die Umstellung von Kulturen auf umweltfreundliche Sorten \u00fcber einen finanziellen Beitrag an den Betriebsfonds der von ihren Mitgliedsstaaten anerkannten Erzeugerorganisationen f\u00fcr Obst und Gem\u00fcse unterst\u00fctzen. Sie kann zudem Beitr\u00e4ge ausrichten f\u00fcr die Umstrukturierung und die Sortenumstellung von europ\u00e4ischen Rebfl\u00e4chen. Die resistenten Sorten m\u00fcssen, wie in der Schweiz auch, agronomische, handelsspezifische und geschmackliche Anforderungen ausreichend erf\u00fcllen, um sich auf dem Markt etablieren zu k\u00f6nnen. In dieser Hinsicht ist das Konsumverhalten entscheidend f\u00fcr die Ausdehnung der Pflanzungen von resistenten Sorten. Entsprechend haben die EU-Beitr\u00e4ge f\u00fcr Rebsortenumstellungen keinen entscheidenden Effekt auf die Wettbewerbsbedingungen auf dem Schweizer Weinmarkt mit seiner schon jetzt reichen Produktpalette. Was die Schweizer Produktion von Fr\u00fcchten, Gem\u00fcse und Beeren betrifft, so profitiert diese neben den gegen\u00fcber der EU vergleichsweise hohen Direktzahlungen zus\u00e4tzlich von einem starken Grenzschutz. Folglich werden die Wettbewerbsbedingungen auf dem Schweizer Markt f\u00fcr diese Produkte wenig von den St\u00fctzungsmassnahmen der EU beeinflusst.</p><p>5. Der Bundesrat schl\u00e4gt im Rahmen der Umsetzung der parlamentarischen Initiative 19.475 \"Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren\" Massnahmen vor, die zur weiteren Senkung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft beitragen. Wichtig ist, dass die ganze Wertsch\u00f6pfungskette von den Produzentinnen und Produzenten bis zu den Konsumentinnen und Konsumenten einen Beitrag zur Zielerreichung leistet.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1629244800000)\/","SubmittedBy":"Roduit Benjamin","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1686873600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1763109483840)\/","SubmissionDate":"\/Date(1623801600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5110,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}