{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213743,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213743,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3743","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung im Tourismus \u00fcber Innotour st\u00e4rken","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Bundesgesetz \u00fcber die F\u00f6rderung von Innovation, Zusammenarbeit und Wissensaufbau im Tourismus (Innotour) eine langfristige Finanzierungsm\u00f6glichkeit bei Projekten f\u00fcr nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung zu erm\u00f6glichen.</p>","ReasonText":"<p>Die Covid-19-Pandemie hat die Schweizer Tourismuswirtschaft mit zuvor unvorstellbarer Heftigkeit getroffen. Die Krise hat aber auch St\u00e4rken und Schw\u00e4chen sowie Chancen und Gefahren des Sektors schonungslos offengelegt. Das sollte die touristischen Akteure wie die Politik ins Handeln bringen.</p><p>Im Bereich der Digitalisierung ist es n\u00f6tig, alle touristischen Akteure zu vernetzen, das entsprechende Know-how aufzubauen und f\u00fcr \u00fcberbetriebliche und branchen\u00fcbergreifende L\u00f6sungen in Echtzeit f\u00fcr Betrieb und Gast zur Verf\u00fcgung zu haben. Die digitale Vernetzung und das sich dadurch ver\u00e4ndernde Mindset bei den Akteuren erfordert einen langfristigen Horizont - gerade im Tourismus, dessen Akteure sehr heterogen sind und wo kleine Strukturen vorherrschen.</p><p>In der Frage der Nachhaltigkeit fehlt es an einer \u00fcbergeordneten Zusammenarbeit, um eine langfristige Wirkung erzielen zu k\u00f6nnen und die L\u00fccken entlang der Wertsch\u00f6pfungskette zu schliessen. Mit dem Swisstainable Programm hat der Sektor erste Pfl\u00f6cke eingeschlagen. L\u00e4ngerfristig besteht jedoch die Gefahr, dass wegen fehlender Mittel - ausgel\u00f6st durch die Herausforderungen der Pandemie - die nachhaltige Entwicklung zugunsten der Liquidit\u00e4tssicherungen in den kommenden Jahren massiv vernachl\u00e4ssigt wird. Die absehbaren Finanzierungsl\u00fccken k\u00f6nnen jedoch \u00fcber die vorgeschlagene langfristige Unterst\u00fctzung durch Innotour geschlossen werden. Nur so kann der Sektor jetzt die Weichen f\u00fcr die Zukunft stellen.</p><p>Die Beispiele zeigen, dass eine kurzfristige Anschubfinanzierung durch Innotour bei vielversprechenden Projekten, die ein hohes Mass an Vernetzung, Koordination und Mindest-Ver\u00e4nderungen verlangen, nicht ausreicht. Durch das Fehlen der langfristigen Verankerung der Projekte wird die Wirkung geschw\u00e4cht. Das F\u00f6rderprogramm muss deshalb um eine weitere Option erg\u00e4nzt und Nachhaltigkeit und Digitalisierung eine hohe Priorit\u00e4t einger\u00e4umt werden.</p><p>Der Vorschlag zur Anpassung der F\u00f6rdert\u00e4tigkeit steht zudem im Einklang mit der Agenda des Bundes zur nachhaltigen Entwicklung des Schweizer Tourismus und dem Beitrag zur Erreichung der Agenda 2030 mit ihren 17 strategischen Nachhaltigkeitszielen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat steht in laufendem Kontakt mit dem Tourismussektor und ist sich der aktuell herausfordernden Situation bewusst. Gegen Ende 2021 wird das WBF dem Bundesrat einen Tourismusbericht vorlegen, mit dem u.a. die Stossrichtungen der Tourismuspolitik des Bundes ab 2022 festgelegt werden. Der Digitalisierung und der Nachhaltigkeit werden dabei besondere Beachtung geschenkt werden. Zudem wird das WBF dem Bundesrat Ende Sommer 2021 ein Recovery Programm f\u00fcr den Tourismus mit den Schwerpunkten Wiederbelebung der Nachfrage und Erhalt der Innovationsf\u00e4higkeit vorlegen. Ein Bestandteil davon ist eine zeitlich befristete Ausweitung der F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten im Rahmen von Innotour.</p><p>Die Finanzhilfen von Innotour sind grunds\u00e4tzlich auf einmalige Anschubhilfen f\u00fcr Vorhaben beschr\u00e4nkt. Entsprechend unterst\u00fctzt Innotour konkrete Projekte, \u00fcbernimmt aber keine Dauerfinanzierungen. Es ist mit Innotour aber m\u00f6glich, ein auf einem Vorg\u00e4ngerprojekt aufbauendes Nachfolgeprojekt zu unterst\u00fctzen. Entsprechend k\u00f6nnen Projekte \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum unterst\u00fctzt werden. Damit leistet Innotour einen wesentlichen Anschub f\u00fcr ein langfristiges Fortbestehen touristischer Innovations- und Kooperationsprojekte. Die Unterst\u00fctzung ist aber auf jeden Fall zeitlich beschr\u00e4nkt und erfolgt in der Regel \u00fcber die Zeit degressiv. Ziel der Unterst\u00fctzung ist stets, dass die Eigenwirtschaftlichkeit der unterst\u00fctzten Projekte erreicht wird.</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass im Bereich der Tourismusf\u00f6rderung eine Beschr\u00e4nkung auf grunds\u00e4tzlich einmalige Anschubfinanzierungen der richtige Weg ist. Es ist nicht die Aufgabe des Bundes, touristische Strukturen dauerhaft zu finanzieren. Innotour ist ein Innovationsf\u00f6rderinstrument welches zeitlich limitiert Anreize setzt, die Projekttr\u00e4ger sollen gleichzeitig aber in der Lage sein, ihre Projekte langfristig selbst\u00e4ndig zu finanzieren.</p><p>Um die nachhaltige und langfristige Breitenwirkung der unterst\u00fctzten Projekte zu erh\u00f6hen, unternimmt das SECO zudem zahlreiche Aktivit\u00e4ten im Bereich Wissenstransfer. Zu nennen sind Veranstaltungen wie das Tourismus Forum Schweiz, eine Dialog- und Koordinationsplattform, mit der das Ziel verfolgt wird, die Koordination und Kooperation in der Tourismuspolitik zu verst\u00e4rken und dabei zielgerichtet Herausforderungen anzugehen, oder die Innotour Transfer-Workshops \"walk the talk\", mit dem Ziel, den Erfahrungs- und Wissensaustausch zu forcieren, damit m\u00f6glichst viele Akteure von den Erkenntnissen aus beispielhaften Projekten profitieren k\u00f6nnen.</p><p>Hinzu kommt, dass mit Schweiz Tourismus und der Neuen Regionalpolitik NRP zwei weitere Instrumente der Tourismuspolitik wesentlich zur Innovation im Bereich Nachhaltigkeit und Digitalisierung beitragen. W\u00e4hrend die NRP \u00e4hnlich wie Innotour in der Projektf\u00f6rderung, beispielsweise f\u00fcr gezieltes G\u00e4stedatenmanagement auf Destinationsebene, aktiv ist, \u00fcbernimmt Schweiz Tourismus im Bereich Digitalisierung eine Leaderrolle und gibt Erfahrungen und Wissen an die lokalen und regionalen Vermarktungsorganisationen weiter. Im Bereich Nachhaltigkeit kann beispielhaft die von Schweiz Tourismus lancierte Initiative \"Swisstainable\" genannt werden. Damit werden die Nachhaltigkeitsbestrebungen der touristischen Akteure gezielt gef\u00f6rdert um damit die Schweiz als eine der nachhaltigsten Reisedestinationen weltweit zu positionieren.</p><p>Der Bundesrat erachtet es vor diesem Hintergrund als nicht sinnvoll, bei Innotour eine langfristige Finanzierungsm\u00f6glichkeit bei Projekten f\u00fcr nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung zu erm\u00f6glichen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1629849600000)\/","SubmittedBy":"St\u00f6ckli Hans","BusinessStatus":215,"BusinessStatusText":"Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|34","Category":"IV","Modified":"\/Date(1779311225537)\/","SubmissionDate":"\/Date(1623801600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5110,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Medien und Kommunikation"}}