{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213819,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213819,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3819","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Medizinisches Personal. Wie kann Kompetenz und Empathie im Umgang mit Menschen mit Behinderungen sichergestellt werden?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Eine \"Denkfabrik\" von und f\u00fcr Menschen mit Behinderungen hat sich im Rahmen eines partizipativen Austausches in den Jahren 2020/2021 mit der Frage besch\u00e4ftigt, wo aus Sicht von Menschen mit Behinderungen Verbesserungen n\u00f6tig sind. Im Rahmen der Diskussion \u00fcber Sensibilisierungsbedarf in der \u00d6ffentlichkeit, wurde Handlungsbedarf im medizinischen Umfeld festgestellt. Es fehle dem medizinischen Personal teilweise an der n\u00f6tigen Sensibilisierung f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse von Menschen mit Behinderungen. </p><p>In diesem Zusammenhang stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>1. Wie beurteilt der Bundesrat die Sensibilisierung des medizinischen Fachpersonals auf behinderungsspezifische Bed\u00fcrfnisse?</p><p>2. Wie kann sichergestellt werden, dass medizinisches Personal sowohl kompetent als auch empathisch mit Menschen mit Behinderungen umgeht?</p><p>3. Wie wird medizinisches Fachpersonal f\u00fcr behinderungsspezifische Fragen sensibilisiert? </p><p>4. Gibt es entsprechende praktische Module im Rahmen der pflegerischen und \u00e4rztlichen Ausbildung?</p><p>5. Ist der Bundesrat bereit, darauf hinzuwirken, dass die Sensibilisierung f\u00fcr behinderungsspezifische Anforderungen schweizweit st\u00e4rker in die Ausbildung von medizinischem Fachpersonal eingebaut und praktische Module angeboten werden, um das Personal in diesen Belangen zu st\u00e4rken und besser auf Situationen im Alltag vorzubereiten?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Gesundheitliche Chancengleichheit f\u00fcr Menschen mit Behinderungen setzt einen diskriminierungsfreien Zugang zu Gesundheitsleistungen und zur medizinischen Versorgung voraus. Neben dem barrierefreien Zugang zur Gesundheitsversorgung kommt einem bedarfsgerecht ausgebildeten Gesundheitspersonal und einer angemessenen, zug\u00e4nglichen und verst\u00e4ndlichen Kommunikation auf Augenh\u00f6he eine zentrale Rolle zu. Das Medizinalberufegesetz MedBG (SR 811.11), das Psychologieberufegesetz PsyG (SR 935.81) und das Gesundheitsberufegesetz GesBG (SR 811.21) setzen den hierf\u00fcr notwendigen Rahmen, der von den f\u00fcr die Aus- und Weiterbildung zust\u00e4ndigen Institutionen weiter konkretisiert und umgesetzt werden muss. Dem Bund kommt bei der Ausgestaltung spezifischer Aus- und Weiterbildungsinhalte von Gesundheitsfachpersonen keine Kompetenz zu. </p><p>1. Die Sensibilisierung des Gesundheitsfachpersonals ist von grosser Bedeutung, um auf die Bed\u00fcrfnisse von Menschen mit Behinderungen eingehen zu k\u00f6nnen. So ist dieses Thema Bestandteil in der Aus-, Weiter- und Fortbildung von Gesundheitsfachpersonen. Die besondere Sensibilisierung f\u00fcr die spezifischen Bed\u00fcrfnisse von Menschen mit Behinderung wurde dementsprechend auch bei fr\u00fcheren Projekten ber\u00fccksichtigt (siehe 18.3795 Ip. Gysi \"Gesundheitsversorgung bei Personen mit einer Behinderung\"). Eine generelle Einsch\u00e4tzung zum effektiven Stand der Sensibilisierung ist zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht m\u00f6glich.</p><p>2. Gesetze und Verordnungen legen den Rahmen von Aus- und Weiterbildung des Gesundheitsfachpersonals fest. In erster Linie werden die Anforderungen und Kompetenzen im MedBG, PsyG und GesBG thematisiert. Der Bundesrat bietet durch die Verordnungen und den darin vorgeschriebenen Qualit\u00e4tsstandards die allgemeinen Rahmenbedingungen f\u00fcr einen sozialkompetenten und -sensiblen Umgang. Die konkrete inhaltliche Ausgestaltung in Aus- und Weiterbildungskursen wird durch die zust\u00e4ndigen Organisationen und Institutionen in Eigenverantwortung \u00fcbernommen. </p><p>3. und 4. Die Sensibilisierung hat ihren Platz im Rahmen der Aus-, Weiter- und Fortbildung in Form von theoretischer Vermittlung und praktischen \u00dcbungsteilen. Entsprechende Module existieren sowohl in der pflegerischen als auch in der \u00e4rztlichen Ausbildung und sind Teil praktischer Pr\u00fcfungen. Deren genauer Inhalt f\u00e4llt ebenfalls in die Verantwortlichkeit der auszubildenden Institutionen und Verb\u00e4nde.</p><p>5. Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass eine Sensibilisierung f\u00fcr behindertenspezifische Anforderung einen wesentlichen Beitrag zur Inklusion und zur Gleichbehandlung leistet. Er hat in verschiedenen Bereichen (siehe 18.3795 Ip. Gysi \"Gesundheitsversorgung bei Personen mit einer Behinderung\") unterstrichen, welche Bedeutung er diesem Thema zumisst. Die aktuelle Gesetzeslage bietet die Basis f\u00fcr eine erfolgreiche Umsetzung der Anliegen. Weitergehende, konkrete Regulierungen und Umsetzungen sind jedoch Sache der zust\u00e4ndigen Institutionen (Aus- und Weiterbildungsst\u00e4tten) sowie kantonaler Stellen. </p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1629849600000)\/","SubmittedBy":"Lohr Christian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1686873600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1712762522297)\/","SubmissionDate":"\/Date(1623888000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5110,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}