{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213836,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213836,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3836","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Keine Werbung f\u00fcr Produkte, die der Ern\u00e4hrungsstrategie der Schweiz widersprechen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird ersucht zu pr\u00fcfen, wie im Dialog mit dem Detailhandel und anderen wichtigen Akteuren im Ern\u00e4hrungssektor Werbung und Aktionen auf Produkte, welche den Ziele der Ern\u00e4hrungsstrategie des Bundes zuwider laufen, vermieden werden k\u00f6nnte.</p>","ReasonText":"<p>Die Ern\u00e4hrung spielt eine zentrale Rolle f\u00fcr die Gesundheit der Bev\u00f6lkerung. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Ern\u00e4hrungssituation, wie stark unser theoretischer Wissensstand und unser tats\u00e4chliches Verhalten voneinander abweichen. Aufgrund dieser Erkenntnisse lassen sich gem\u00e4ss Ern\u00e4hrungsstrategie des Bundes drei Herausforderungen ableiten, welche als Ziele f\u00fcr die Ern\u00e4hrungsstrategie aufgenommen werden:</p><p>1. Ern\u00e4hrungskompetenzen st\u00e4rken;</p><p>2. Rahmenbedingungen verbessern;</p><p>3. Lebensmittelwirtschaft einbinden.</p><p>Aus den Gesundheitsbefragungen (SGB) 1992 bis 2012 des Bundesamtes f\u00fcr Statistik geht zwar hervor, dass 70 Prozent der Bev\u00f6lkerung beim Essen darauf achten, was sie essen. Die Ergebnisse von menuCH (2014/2015) zeigen aber, dass viele sich anders ern\u00e4hren als empfohlen oder die Empfehlungen gar nicht kennen. So konsumiert der durchschnittliche Schweizer rund dreimal so viel Fleisch wie empfohlen. Informationen zur Ern\u00e4hrung m\u00fcssen daher leicht verf\u00fcgbar, f\u00fcr jede Person verst\u00e4ndlich und im Alltag umsetzbar sein.</p><p>Das Ern\u00e4hrungsverhalten l\u00e4sst sich aber nur dann verbessern, wenn das Umfeld verbessert wird. Einige Hersteller und Anbieter von Lebensmitteln und Mahlzeiten leisten bereits heute freiwillig einen Beitrag zu einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung. Die gesunde Essenswahl wird durch die Anpassung der Rezepturen und die Erh\u00f6hung des Anteils pflanzlicher Produkte erleichtert. Sie wird aber auch stark von der Werbung beeinflusst. In diesem Licht ist dieses Postulat zu betrachten. Es ist stossend, dass die expliziten Ziele des Bundes zur Erleichterung gesundheitsf\u00f6rdernder Entscheidungen im Detailhandel durch Werbung und Aktionen auf beispielsweise antibiotika- oder hormonbelastetes Fleisch aus \u00dcbersee oder f\u00fcr Maxipackungen, die nachweislich die Lebensmittelverschwendung f\u00f6rdern, torpediert werden. Es soll hier daher der im Dialog mit den grossen Akteuren im Detailhandel erarbeitet werden, wie zuk\u00fcnftig solches \"Fehl-Nudging\" der Konsumierenden unterbunden werden k\u00f6nnte.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie soll die Ern\u00e4hrungskompetenzen der Bev\u00f6lkerung so st\u00e4rken, dass die Konsumentinnen und Konsumenten eine bewusste Kaufentscheidung treffen k\u00f6nnen. Nicht vorgesehen ist hingegen eine allgemeine Einschr\u00e4nkung oder gar ein Verbot von Werbung an Erwachsene f\u00fcr \"ungesunde\" Produkte.</p><p>Zur St\u00e4rkung der Ern\u00e4hrungskompetenzen der Schweizer Bev\u00f6lkerung stellt das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) verschiedene Informationsmaterialien und die App \"MySwissFoodPyramid\" zur Verf\u00fcgung. Ausserdem hat das BLV Empfehlungen und Tipps erarbeitet, die eine gesunde, nachhaltige Ern\u00e4hrung f\u00f6rdern.</p><p>Mit der Einf\u00fchrung und dem immer h\u00e4ufigeren Anbringen des Nutri-Score auf Lebensmitteln haben die Konsumentinnen und Konsumenten ein weiteres einfaches Hilfsinstrument zur Verf\u00fcgung, um beim Einkaufen bewusste Entscheide zu treffen. Sie k\u00f6nnen damit Werbung f\u00fcr zu s\u00fcsse, zu salzige, zu fettige und zu energiereiche Lebensmittel kritischer beurteilen.</p><p>Kinder hingegen ben\u00f6tigen einen besonderen Schutz, da sie f\u00fcr Werbung sehr empf\u00e4nglich sind. Deshalb hat das BLV bei der Umsetzung des Aktionsplans zur Ern\u00e4hrungsstrategie Kriterien festgelegt, die darauf abzielen, dass auf freiwilliger Basis weniger Lebensmittelwerbung publiziert wird, die Kinder anspricht. Entsprechende Diskussionen mit der Lebensmittelbranche laufen derzeit und sollten im ersten Halbjahr 2022 zu ersten Ergebnissen f\u00fchren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1629244800000)\/","SubmittedBy":"Schneider Meret","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1686873600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1716287151900)\/","SubmissionDate":"\/Date(1623888000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5110,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Gesundheit"}}