{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213848,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213848,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3848","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"F\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Wertsch\u00f6pfungskette der Holzwirtschaft in der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die notwendig sind, um einen der wenigen in der Schweiz vorhandenen Rohstoffe vollst\u00e4ndig zu nutzen. Die Errichtung und die Erweiterung von Betrieben in der Schweiz, die in der Lage sind, Schweizer Holz zu verarbeiten, muss gef\u00f6rdert werden, mit dem Ziel, den gegenw\u00e4rtigen Bed\u00fcrfnissen der Baubranche gerecht zu werden.</p>","ReasonText":"<p>Holz wird seit jeher als Baumaterial verwendet. Auch heute ist das Interesse an Holz gross und dank modernen Technologien k\u00f6nnen all seine Eigenschaften genutzt werden. Holz hat viele Vorteile: Es ist ein nat\u00fcrlicher und erneuerbarer Rohstoff und es speichert rund 2,2 Millionen Tonnen CO2 j\u00e4hrlich in Form von Kohlenstoff. Der Holzzuwachs in den Schweizer W\u00e4ldern betr\u00e4gt j\u00e4hrlich 10 Millionen Kubikmeter, was in etwa dem j\u00e4hrlichen Holzverbrauch in der Schweiz, einschliesslich der Importe, entspricht. Ein grosser Teil davon kann jedes Jahr geerntet werden, ohne dass die W\u00e4lder \u00fcbernutzt werden. Punkto Qualit\u00e4t schliesslich stehen holzbasierte Materialien anderen Baumaterialien in nichts nach.</p><p>Die Schweiz setzt sich zwar schon heute f\u00fcr die F\u00f6rderung von einheimischem Holz ein, doch diese Bem\u00fchungen sehen sich mit folgender Herausforderung konfrontiert: Es gibt in der Schweiz zu wenige moderne und gut ausger\u00fcstete Fabriken, die in der Lage sind, Holz zu den Produkten zu verarbeiten, die von der Baubranche nachgefragt werden. </p><p>Die Schweizer Holzwirtschaft leidet unter diesem \"fehlenden Kettenglied\", und als Folge davon wird Massivholz nur noch in geringem Masse eingesetzt.</p><p>Heute muss viel einheimisches Holz, wenn es verarbeitet werden soll, exportiert und sp\u00e4ter wieder importiert werden. Abgesehen davon, dass das aus \u00f6kologischer Sicht absurd ist, f\u00fchrt es auch dazu, dass die Wertsch\u00f6pfung im Ausland erfolgt und damit nicht der Schweizer Wirtschaft zugutekommt. Die ausl\u00e4ndischen Fabriken werden oft in grossem Umfang mit nationalen und/oder europ\u00e4ischen Geldern unterst\u00fctzt. Wenn man weiss, welche Fl\u00e4che f\u00fcr den Bau eines Qualit\u00e4tsbetriebs ben\u00f6tigt wird, wie hoch die Grundst\u00fcckpreise in der Schweiz und wie gross alle weiteren notwendigen Investitionen sind, kommt man zum Schluss, dass es f\u00fcr Private unm\u00f6glich ist, ohne \u00f6ffentliche Anreize mit europ\u00e4ischen Firmen zu konkurrenzieren. Investoren verzichten darauf, sich zu engagieren, weil sie die n\u00f6tigen Gelder nicht aufbringen k\u00f6nnen.</p><p>Es ist daher zwingend notwendig, die Rahmenbedingungen f\u00fcr moderne sekund\u00e4re Verarbeitungsanlagen f\u00fcr Schweizer Holz zu schaffen. Es muss gepr\u00fcft und festgelegt werden, welches Modell angemessen ist: regionale Kompetenzzentren, \u00f6ffentliche und/oder private Strukturen, Partnerschaften usw.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>F\u00fcr eine leistungsf\u00e4hige Wald- und Holzwirtschaft und die entsprechenden Rahmenbedingungen hat der Bund bereits zahlreiche L\u00f6sungsans\u00e4tze und Massnahmen entwickelt. Die Instrumente zur Umsetzung dieser Massnahmen sind der Aktionsplan Holz (APH), die Wald- und Holzforschungsf\u00f6rderung Schweiz (WHFF-CH), die Umwelttechnologief\u00f6rderung, die Ressortforschung (inkl. den Aspekten der energetischen Nutzung des Holzes beim Bundesamt f\u00fcr Energie), der Technologiefonds sowie die Innovationsf\u00f6rderung der Innosuisse (Schweizerische Agentur f\u00fcr Innovationsf\u00f6rderung). Der Bundesrat ist sich bewusst, dass bei den Schweizer Holzverarbeitungsbetrieben L\u00fccken bestehen, besonders bei der Herstellung von Leimholzprodukten sowie bei Bioprodukten. Die Aussch\u00f6pfung des nachhaltigen Holznutzungspotenzials kann aber mit der Weiterentwicklung der bestehenden Instrumente verbessert werden. Er lehnt es deshalb ab, mittels staatlicher Beteiligungen oder Beihilfen bestimmte Industriezweige zu f\u00f6rdern und damit Wettbewerbsverzerrungen zu schaffen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1630454400000)\/","SubmittedBy":"Roduit Benjamin","BusinessStatus":209,"BusinessStatusText":"\u00dcberwiesen an den Bundesrat","BusinessStatusDate":"\/Date(1734687020000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|55|2846","Category":"V","Modified":"\/Date(1737128945900)\/","SubmissionDate":"\/Date(1623888000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5110,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Landwirtschaft|Raumplanung und Wohnungswesen"}}