{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213857,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213857,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3857","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Heizen mit Holz. Die von Einzelraumheizungen verursachte Luftverschmutzung besser erfassen und st\u00e4rker vermindern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht zu erstellen, damit die Luftverschmutzung, die auf die rund 500 000 Einzelraum-Holzfeuerungen in der Schweiz zur\u00fcckgeht, besser quantitativ erfasst werden kann. Der Bericht soll zudem eine \u00dcbersicht \u00fcber m\u00f6gliche L\u00f6sungen und Massnahmen zur Verminderung dieser Verschmutzung bieten.</p>","ReasonText":"<p>Das Anfang 2021 erschienene Magazin \"die umwelt\" des Bundesamts f\u00fcr Umwelt (BAFU) widmet sich im Schwerpunktdossier der Luftverschmutzung. Darin macht das BAFU auf die hohe Belastung der Luft mit Feinstaub (insbesondere PM2,5) aufmerksam, die auf die Holzfeuerungen in der Schweiz zur\u00fcckgeht: Im Jahr 2019 waren es rund 1500 Tonnen Emissionen. Das Dossier streicht heraus: \"Vor allem bei den kleinen Einzelraumfeuerungen ist die Datenunsicherheit betr\u00e4chtlich, denn der effektive Schadstoffausstoss ist von vielen Faktoren abh\u00e4ngig. Zu diesen geh\u00f6ren der Feuchtigkeitsgehalt des verfeuerten Holzes, die Anfeuerungsmethode oder die Betriebsart der Anlage (Betriebsintervalle u. \u00c4.).\" Von den 550 000 Holzfeuerungen, die in Betrieb sind, sind rund 500 000 Einzelraumheizungen.</p><p>Im gleichen Dossier weist das BAFU auch darauf hin, dass es f\u00fcr die Reduktion der PM2,5-Emissionen, die auf Holzheizungen zur\u00fcckgehen, durchaus wirksame L\u00f6sungen gibt, zum Beispiel den Verzicht auf offene Chemin\u00e9es, den Einbau von effizienten Feinstaubfiltern, die gestufte Verbrennung, die Ausbildung der Besitzerinnen und Besitzer von Holzfeuerungen usw. So hat beispielsweise ein in Saas-Fee im Kanton Wallis durchgef\u00fchrtes Projekt des BAFU und der Fachhochschule Nordwestschweiz gezeigt, dass mit Filtern im Schnitt rund 70 Prozent des Feinstaubs zur\u00fcckgehalten werden. </p><p>Mit dem vorliegenden Postulat wird der Bundesrat aufgefordert, einen Bericht zu erstellen, damit die Luftverschmutzung, die auf die Einzelraum-Holzfeuerungen in der Schweiz zur\u00fcckgehen, besser quantitativ erfasst werden kann. Der Bericht soll zudem die verschiedenen Alternativen zu den offenen Chemin\u00e9es, deren Kosten und Wirksamkeit sowie die strukturellen und gesetzgeberischen Massnahmen, die f\u00fcr die Umsetzung dieser Alternativen erforderlich sind, analysieren und zusammenfassen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Emissionen aus Holzfeuerungen wurden soeben f\u00fcr das Luftschadstoff- und Klimagasemissionsinventar der Schweiz neu berechnet und sind daher auf dem aktuellsten Stand. Basierend auf einer grossen Anzahl an Messdaten, neusten Literaturstudien und Angaben der Holzenergiestatistik des Bundesamtes f\u00fcr Energie (BFE) wurde das zugrundeliegende Emissionsmodell vollst\u00e4ndig \u00fcberarbeitet. Dabei wurden auch die bei kleinen Feuerungen wichtigen Betriebseinfl\u00fcsse ber\u00fccksichtigt. Gem\u00e4ss den neuen Berechnungen betr\u00e4gt der Anteil der Holzfeuerungen an den PM2.5-Emissionen ca. 25 Prozent. In den 90er Jahren waren es noch 35 Prozent. Knapp die H\u00e4lfte davon stammt aus Einzelraumfeuerungen. Zwischen 2005 und 2019 sind die Anzahl der betriebenen Anlagen um 20 Prozent, der Brennstoffverbrauch um 10 Prozent und die Feinstaubemissionen (PM2.5) um mehr als 40 Prozent zur\u00fcckgegangen. Die Emissionsreduktion ist dem fortlaufenden Ersatz von alten durch neue Feuerungen mit verbesserter Technologie und den Anforderungen der Luftreinhalte-Verordnung (LRV, SR 814.318.142.1) zu verdanken.</p><p>Im Jahr 2018 hat der Bundesrat strengere Regelungen zur Emissionsbegrenzung bei Holzfeuerungen in der LRV verabschiedet. F\u00fcr Einzelraumfeuerungen gilt neu ein Feinstaubgrenzwert und eine Kontrollpflicht. Bei Holzzentralheizungen werden periodische Schadstoffmessungen durchgef\u00fchrt. Die Regelungen lassen einen wirkungsvollen Vollzug zu und sind im internationalen Vergleich sehr fortschrittlich. Die Kantone sind daran, den Vollzug dieser Vorschriften zu etablieren.</p><p>Zus\u00e4tzlich gelten f\u00fcr das Inverkehrbringen von neuen, serienm\u00e4ssig hergestellten Feuerungen die Emissionsgrenzwerte der entsprechenden europ\u00e4ischen Normen.</p><p>Aufgrund der laufenden Arbeiten und der bereits vorhandenen Datengrundlagen bringt ein zus\u00e4tzlicher Bericht nach Ansicht des Bundesrates zum jetzigen Zeitpunkt keinen Mehrwert.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1629244800000)\/","SubmittedBy":"Clivaz Christophe","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1683072000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1763105919157)\/","SubmissionDate":"\/Date(1623888000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5110,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Energie"}}