{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213886,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213886,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3886","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Lebenslanges Sporttreiben. Wie wird das unterst\u00fctzt?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>An der Vorstandssitzung der Parlamentarischen Gruppe Sport am 16. Juni 2021 haben sich die Mitglieder \u00fcber Bewegung und Gesundheit unterhalten. Sie kamen zum Schluss, dass Handlungsbedarf bez\u00fcglich lebenslangem Sporttreiben und Bewegung in der breiten Bev\u00f6lkerung besteht. Verschiedene Richtungsfelder wurden diskutiert, unter anderem die Unterst\u00fctzung der Verb\u00e4nde im Breitensportbereich und dem St\u00e4rken des Ehrenamts. Zudem werden die Sporttreibenden, die nicht in Vereinen verbunden sind und vor allem auch \u00e4ltere Menschen zu wenig erreicht. Swiss Olympic m\u00f6chte mit einem Lehrgang \"Club-Management\" starten. Mit einem breit angelegten Ausbildungsprogramm wird Swiss Olympic ab 2022 mit verschiedenen Kooperationspartnern die ehrenamtlich t\u00e4tigen Funktion\u00e4rinnen und Funktion\u00e4re in den Breitensportvereinen weiterbilden und sie bef\u00e4higen, ihre Vereine fit zu machen f\u00fcr die Zukunft. Insbesondere sollen innovative Projekte und Massnahmen im Breitensport vermittelt und die Ehrenamtlichen angeregt werden, in ihren Vereinen neue Modelle f\u00fcr Mitgliedschaft, Wettk\u00e4mpfe und Meisterschaften umzusetzen.</p><p>Zudem wird eine Fachstelle Breitensport - wo immer sie angesiedelt wird - diskutiert.</p><p>In diesem Zusammenhang stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>1. Wie gedenkt der Bundesrat das lebenslange Sporttreiben zu f\u00f6rdern?</p><p>2. Wie gut erf\u00fcllt der Bund aktuell Artikel\u00a01 des Bundesgesetzes \u00fcber die F\u00f6rderung von Sport und Bewegung (\"Steigerung der Sport- und Bewegungsaktivit\u00e4ten auf allen Altersstufen\")? Vor allem im Bezug auf Menschen im Pensionsalter und auf junge Erwachsene/Erwachsene in Anschluss an J&amp;S-Angeboten?</p><p>3. Wie gedenkt der Bundesrat, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bundes\u00e4mtern, die sich direkt oder indirekt mit Strategien und Massnahmen besch\u00e4ftigen, welche den Breitensport betreffen (insbesondere Bundesamt f\u00fcr Sport und Bundesamt f\u00fcr Gesundheit), rasch und wirksam zu verbessern?</p><p>4. Teilt der Bundesrat die Einsch\u00e4tzung von Swiss Olympic, dass junge Menschen und insbesondere auch Frauen, die in Sportvereinen F\u00fchrungserfahrung erworben haben, auch in anderen Bereichen der Gesellschaft, insbesondere in der Wirtschaft vermehrt F\u00fchrungsverantwortung \u00fcbernehmen k\u00f6nnen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass Sport und Bewegung f\u00fcr alle Menschen und w\u00e4hrend des ganzen Lebens von zentraler Bedeutung sind. Die Basis f\u00fcr lebenslanges Sporttreiben wird in der Kindheit und Jugend gelegt. In dieser Phase haben der organisierte Sport und namentlich der Vereinssport eine wichtige Rolle. Mit dem F\u00f6rderwerk Jugend+Sport sorgt der Bund f\u00fcr gute Rahmenbedingungen.</p><p>Im Erwachsenenalter wird die Sport- und Bewegungsaktivit\u00e4t \u00fcberwiegend ungebunden ausge\u00fcbt. Die Vereinsaktivit\u00e4t verliert an Bedeutung, im Gegensatz zu den kommerziellen Angeboten, wie z.B. Fitnesscenter. Der Bund schafft zudem mit der Gesetzgebung \u00fcber Wander- und Velowege die Voraussetzungen f\u00fcr eine attraktive und sichere Infrastruktur f\u00fcr die aktive Mobilit\u00e4t, was niederschwellige Sport- und Bewegungsaktivit\u00e4ten erm\u00f6glicht. Abgesehen davon sieht der Bundesrat in diesem Alterssegment aktuell keinen zus\u00e4tzlichen Handlungsbedarf.</p><p>2. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die Zielsetzungen des Sportf\u00f6rderungsgesetzes gut erreicht werden. Nach wie vor ist Sport in erster Linie Privatsache. Neben den klassischen Angeboten im Rahmen der Sportvereine besteht ein breites Spektrum an M\u00f6glichkeiten, sich sportlich in vielf\u00e4ltiger Art und Weise zu bet\u00e4tigen. Ein Marktversagen kann diesbez\u00fcglich nicht festgestellt werden. Es stellt sich h\u00f6chstens die Frage, ob diese Angebote auch von allen Menschen genutzt werden k\u00f6nnen. Vor allem bei Menschen im Erwerbsalter kollidiert Sport h\u00e4ufig mit anderen Bed\u00fcrfnissen, so dass f\u00fcr sportliche Aktivit\u00e4ten nur eingeschr\u00e4nkt Zeitfenster zur Verf\u00fcgung stehen.</p><p>Insgesamt sollte sich die Rolle des Staates darauf beschr\u00e4nken, gute Voraussetzungen zu schaffen, damit die Bev\u00f6lkerung auch effektiv Sport treibt und sich mehr bewegt. Diesbez\u00fcglich stehen bei den Erwachsenen andere Instrumente als Finanzhilfen, wie im Bereich von Jugend+Sport, im Vordergrund. Der notwendige Raum f\u00fcr Sport- und Bewegungsaktivit\u00e4ten ist mittels Planungsinstrumenten zu sichern. Hier sind in erster Linie die Kantone und Gemeinden gefordert. Zudem ist darauf zu achten, dass die Angebote niederschwellig ausgestaltet, m\u00f6glichst in der N\u00e4he und f\u00fcr alle Zielgruppen - auch f\u00fcr vulnerable Gruppen wie Menschen mit Behinderungen - zug\u00e4nglich sind. Um die Gemeinden im Hinblick auf die Schaffung von bewegungsfreundlichen Rahmenbedingungen zu unterst\u00fctzen, setzt der Bund im Rahmen der Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung innovative Pilotprojekte um. Schliesslich finanziert die Koordinationsstelle f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t Projekte der aktiven Mobilit\u00e4t. So k\u00f6nnen auch jene Menschen besser erreicht werden, die nicht in Sportvereinen und Fitnessclubs aktiv sind.</p><p>Im Seniorenalter gilt es ein Augenmerk auf sozio\u00f6konomische Faktoren zu legen. Teilweise sind f\u00fcr \u00e4rmere Menschen die Angebote nicht erschwinglich. Diese Problematik ist jedoch im Rahmen der kantonalen Sozialhilfe zu thematisieren.</p><p>3. Es besteht bereits eine Zusammenarbeit unter den Bundes\u00e4mtern. So ist ein Austausch zu Fragen der nationalen Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten, zu den Programmen der Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz und der BFU aber auch zu den Themen Raum und Umwelt institutionalisiert. Das BASPO plant, bestehende Ressourcen zus\u00e4tzlich f\u00fcr den Breitensport bereitzustellen und den Austausch mit anderen Bundes\u00e4mtern weiter zu vertiefen. Sportf\u00f6rderthemen sollen st\u00e4rker in den Fokus ger\u00fcckt, gemeinsame Stossrichtungen definiert und allf\u00e4llige Massnahmen entwickelt und umgesetzt werden.</p><p>4. Die in den verschiedenen Bereichen der Zivilgesellschaft - unter anderem im Sport - erworbenen F\u00e4higkeiten und das Fachwissen sind f\u00fcr unsere Gesellschaft insgesamt von hoher Bedeutung. Die gemachten Erfahrungen sind f\u00fcr jede und jeden Einzelnen im privaten wie auch im beruflichen Leben wertvoll und hilfreich. Der Bundesrat teilt insofern die Auffassung von Swiss Olympic.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1630454400000)\/","SubmittedBy":"Trede Aline","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1639699200000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|24|28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1778676988097)\/","SubmissionDate":"\/Date(1623974400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5110,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Finanzwesen|Soziale Fragen|Gesundheit"}}