{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213900,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213900,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3900","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Vereinbarkeit von Familien-und Erwerbsarbeit. Massnahmen zur besseren Nutzung des Potenzials der Familienarbeit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Massnahmen zur Vereinbarkeit von Familien-und Erwerbsarbeit erfordern auch einen Fokus auf den Stellenwert der Familienarbeit. Die in der Familienarbeit erworbenen Kompetenzen und F\u00e4higkeiten d\u00fcrfen keine L\u00fccke im CV bilden und steuerlich muss die Familienarbeit eine Ber\u00fccksichtigung erfahren. Der Bundesrat wird um einen Bericht gebeten, wie das Potential der Familienarbeit in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familien-und Erwerbsarbeit den angemessenen Stellenwert erh\u00e4lt. Dies auch in Erg\u00e4nzung des Postulates 20.4327, das einen Massnahmenplan zum Wiedereinstieg in die Arbeitswelt fordert.</p>","ReasonText":"<p>Eine ideale Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit ist grundlegend, um unsere gut ausgebildeten Fachkr\u00e4fte in die Berufswelt und die Wirtschaft einzubinden. Die familienerg\u00e4nzende Kinderbetreuung ist hierf\u00fcr ein unbestrittenes Element. Zuwenig beachtet bez\u00fcglich Vereinbarkeit werden gegen\u00fcber der Erwerbsarbeit die Kompetenzen, welche man sich in der Familienarbeit erwirbt. Die T\u00e4tigkeiten im h\u00e4uslichen Umfeld machen in der Schweiz mit etwa 6,5 Milliarden Arbeitsstunden knapp drei Viertel des Gesamtvolumens an unbezahlter Arbeit aus. Sie haben gesellschaftlich und volkswirtschaftlich betrachtet einen unsch\u00e4tzbaren Wert. Im Vergleich zur Erwerbsarbeit geniessen sie leider nach wie vor ein vermindertes Ansehen.</p><p>Familienarbeit gilt kaum als Beurteilungsgrundlage bei einem Berufseinstieg oder einem Wiedereinstieg. Sie wird nur punktuell angerechnet bei der Festsetzung von L\u00f6hnen in der Wirtschaft oder der Verwaltung, wird nur punktuell und in Ausnahmef\u00e4llen angemessen angerechnet bei Ausbildungslehrg\u00e4ngen. Die Unterbewertung der Familienarbeit ist angesichts der Tatsache, dass sich l\u00e4ngst ein Grossteil aller Paare in unterschiedlichen Pensen im Laufe eines Arbeitslebens Familien-und Erwerbsarbeit aufteilen, immer weniger erkl\u00e4rbar, auch bei der Besteuerung. Durch die zunehmende Erwerbst\u00e4tigkeit beider Eltern steigt tendenziell auch f\u00fcr beide Partner die Beteiligung an der Familien-und Hausarbeit.</p><p>Es soll keine Rolle spielen, wer in welcher Lebensphase zu welchem Anteil am gemeinsamen Einkommen beitr\u00e4gt. Beide Partner sollen f\u00fcr ihre gemeinsamen Leistungen gleichwertig belohnt, besteuert und ber\u00fccksichtigt sein.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Gem\u00e4ss Legislaturplanung 2019-2023 wird der Bundesrat eine Botschaft zur Erleichterung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbst\u00e4tigkeit verabschieden.</p><p>Es sind diverse Massnahmen geplant, um die Situation in diesem Bereich zu verbessern. Im Rahmen der Erf\u00fcllung des Postulats 20.4327 Arslan wird der Bundesrat zudem pr\u00fcfen, wie der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt gef\u00f6rdert werden kann.</p><p>Ausserdem beschloss das Parlament in der Herbstsession 2020, die Verabschiedung einer Botschaft zur Einf\u00fchrung der Individualbesteuerung in die Legislaturplanung 2019-2023 aufzunehmen. In einem ersten Schritt wird der Bundesrat eine Auslegeordnung zu verschiedenen Modellen einer Individualbesteuerung verfassen und dazu die Kantone anh\u00f6ren. Das Parlament wird im Herbst 2021 die Gelegenheit erhalten, sich auf dieser Grundlage zu den Eckwerten einer Individualbesteuerung zu \u00e4ussern. Eine anschliessende Vernehmlassung k\u00f6nnte 2022 durchgef\u00fchrt werden. Dabei wird der Bundesrat auch zum vorliegenden Thema der Familienarbeit Stellung nehmen (vgl. dazu Postulat 21.3190 Binder, \"Gemeinschaftsbesteuerung mit Vollsplitting versus Individualbesteuerung. Bewertung der beiden Modelle aus liberaler, gleichstellungs- und familienpolitischer Sicht\").</p><p>Pflege und Betreuung stellen einen wichtigen Teil der Familienarbeit dar. \u00dcber das F\u00f6rderprogramm \"Unterst\u00fctzungs- und Entlastungsangebote f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige 2017-2020\" wurde die Weiterentwicklung bedarfsgerechter Angebote f\u00fcr betreuende Angeh\u00f6rige gef\u00f6rdert. Mit dem ab Januar 2021 in Kraft getretenen Bundesgesetz \u00fcber die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbst\u00e4tigkeit und Angeh\u00f6rigenpflege wird die von Angeh\u00f6rigen erbrachte Pflege- und Betreuungsarbeit besser anerkannt.</p><p>Der Bundesrat teilt die Einsch\u00e4tzung der Postulantin zur Bedeutung der Familienarbeit. Viele der dabei informell erworbenen Kompetenzen - etwa planerische oder organisatorische Kompetenzen - sind auch im bezahlten Arbeitsmarkt gefragt. Gleichzeitig entgehen dem Arbeitsmarkt durch H\u00fcrden bei der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbst\u00e4tigkeit zahlreiche auch formell hervorragend ausgebildete Fachkr\u00e4fte. Die Bedeutung einer spezifischen Kompetenz variiert nach Beruf und es ist davon auszugehen, dass die Vertragsparteien selbst am besten wissen, welche Kompetenz wo gewinnbringend genutzt werden kann. F\u00fcr die Bundesverwaltung ist beispielsweise explizit vorgesehen, dass bei der Festsetzung des Anfangslohnes die Ausbildung und die Berufs- und Lebenserfahrung, die f\u00fcr die Aus\u00fcbung der Funktion n\u00fctzlich ist, angemessen ber\u00fccksichtigt wird (Art. 37 der Bundespersonalverordnung; SR 172.220.111.3).</p><p>Aus den genannten Gr\u00fcnden erachtet es der Bundesrat als nicht erforderlich, einen zus\u00e4tzlichen Bericht zu verfassen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1630454400000)\/","SubmittedBy":"Binder-Keller Marianne","BusinessStatus":216,"BusinessStatusText":"Abschreibungsantrag liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1779311021553)\/","SubmissionDate":"\/Date(1623974400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5110,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}