{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213917,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213917,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3917","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Entwaldungsfussabdruck der Schweiz reduzieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, in einem Bericht aufzuzeigen, wie der \"Entwaldungsfussabdruck\" der Schweiz verkleinert werden kann. J\u00e4hrlich wird rund die H\u00e4lfte der Landfl\u00e4che bzw. fast die doppelte Waldfl\u00e4che der Schweiz ben\u00f6tigt, um den Inlandbedarf an nur acht land- und- forstwirtschaftlichen Rohstoffen zu decken (z.B. Holz, Zellstoff, Papier, Soja usw., siehe WWF 2019). Dieser Fl\u00e4chen-Fussabdruck hat in den letzten Jahren trotz den Bem\u00fchungen von Regierung, Industrie und NGO nicht abgenommen. Es sind also weitere Anstrengungen f\u00fcr den Schutz und die Wiederherstellung der globalen Waldfl\u00e4chen n\u00f6tig.</p>","ReasonText":"<p>Die Schweiz war 1876 das erste Land der Welt, das den Wald als lebenswichtige Naturressource sch\u00fctzte. International schreitet die Entwaldung jedoch unvermindert fort. Zwischen 1990 und 2016 gingen weltweit W\u00e4lder auf einer Fl\u00e4che von 1,3 Millionen Quadratkilometern verloren, mit zerst\u00f6rerischen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt, das Klima, die Menschen und die Wirtschaft. </p><p>Die Schweiz hat mehrere internationale Abkommen und Verpflichtungen zur Verhinderung von Entwaldung unterzeichnet. Trotz dieser Abkommen geht die weltweite Entwaldung und der Verlust an biologischer Vielfalt nach wie vor mit alarmierendem Tempo voran. \u00dcbernimmt die Schweiz f\u00fcr ihren Entwaldungs-Fussabdruck und den damit verbundenen Risiken im Ausland nicht die volle Verantwortung, gef\u00e4hrdet sie ihre Pionierrolle und die langfristige Versorgungssicherheit mit wichtigen Rohstoffen.</p><p>In einem Bericht soll der Bundesrat deshalb aufzeigen, wie die Aktivit\u00e4ten der Schweiz zur Reduktion des Entwaldungs-Fussabdrucks verst\u00e4rkt werden k\u00f6nnen. Zu Pr\u00fcfen ist z.B. die F\u00f6rderung des Verbrauchs von Erzeugnissen aus entwaldungsfreien Lieferketten (zusammen mit der EU), die Verankerung von Sorgfaltspflichten f\u00fcr Schweiz. Unternehmen und Finanzinstitute im Bereich von waldgef\u00e4hrdenden Rohstoffen, die \u00c4ufnung eines internationalen Waldschutzfonds, die F\u00f6rderung der Verf\u00fcgbarkeit und Qualit\u00e4t von Informationen \u00fcber W\u00e4lder und Rohstofflieferketten, die Sicherung des Zugangs zu diesen Informationen sowie Unterst\u00fctzung von Forschung und Innovation.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In der Schweiz ist dank dem Walderhaltungsgebot (Art. 3 des Bundesgesetzes \u00fcber den Wald; WaG, SR 921.0) aktuell kein Verlust an der Gesamtfl\u00e4che des Waldes zu verzeichnen. Durch den Konsum importierter Produkte und Rohstoffe tr\u00e4gt die Schweiz hingegen im Ausland zum R\u00fcckgang der globalen Waldfl\u00e4che bei. Die Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 setzt deshalb einen Schwerpunkt bei nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion. Auch Strategien und Massnahmen in Bereichen wie Produktion, Handel und Forschung (z.B. Art. 31, 33 und 34a sowie 34b WaG) werden laufend weiterentwickelt. Der Bund f\u00f6rdert zudem die Erh\u00f6hung der Ressourceneffizienz im Sinne der Kreislaufwirtschaft und der Bio\u00f6konomie. So hat die Ressourcenpolitik Holz 2030 des Bundes zum Ziel, dass Holz aus Schweizer W\u00e4ldern nachhaltig und ressourceneffizient bereitgestellt, verarbeitet und verwertet wird. Zur Umsetzung dient der Aktionsplan Holz (2021-2026).</p><p>Auf globaler Ebene gibt es verschiedene Organisationen, Instrumente und Abkommen zur Verhinderung der Entwaldung, zu denen sich die Schweiz verpflichtet hat. Dazu geh\u00f6ren die UNO mit dem UN Waldforum und dem UN Strategischen Plan f\u00fcr W\u00e4lder 2017-2030 sowie die Aichi Ziele des \u00dcbereinkommens \u00fcber die biologische Vielfalt (CBD), welche dieses Jahr mit einem neuen globalen Rahmenwerk f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t bis 2030 abgel\u00f6st werden. Hinzu kommen das \u00dcbereinkommen von Paris mit dem Waldprogramm zur Reduktion der CO2-Emissionen REDD-plus (Reduction of Emissions from Deforestation and Forest Degradation) sowie das Internationale Tropenabkommen (ITTA). Weiter gibt es f\u00fcr den Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes bereits geeignete Finanzierungsgef\u00e4sse, an denen sich die Schweiz ebenfalls beteiligt. Dazu geh\u00f6ren der \"Global Environment Facility (GEF) Trust Fund\", das Wald-Klimaschutzprogramm REDD-plus, der Green Climate Fund (GCF) sowie das \"Global Forest Financing Facilitation Network (GFFFN)\". Auf globaler Ebene erachtet der Bundesrat den gew\u00e4hlten Weg \u00fcber gemeinsame L\u00f6sungen mit anderen Staaten mit inhaltlichen wie auch finanziellen Verpflichtungen als zielf\u00fchrend.</p><p>Der Bundesrat pflichtet der Postulantin bei, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht, um die globale Entwaldung zu reduzieren. Mit der bestehenden Kombination von globalen und nationalen Massnahmen leistet die Schweiz einen wichtigen Beitrag. Ein zus\u00e4tzlicher Bericht bringt nach Ansicht des Bundesrates keine neuen Erkenntnisse.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1630454400000)\/","SubmittedBy":"Schlatter Marionna","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1686009600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|15|24|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1712763060420)\/","SubmissionDate":"\/Date(1623974400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5110,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Wirtschaft|Finanzwesen|Umwelt|Landwirtschaft"}}