{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213999,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213999,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3999","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Auswirkungen der neuen Homeoffice-Realit\u00e4t auf die Ausbildung von Lernenden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich ersuche den Bundesrat gem\u00e4ss Artikel\u00a0125 ParIG um Auskunft bez\u00fcglich der folgenden Fragen:</p><p>1. Geht der Bundesrat davon aus, dass sich die Ausbildung von Lernenden in Berufen, wo \u00f6rtlich flexible Arbeit (z.B. Homeoffice) m\u00f6glich und gew\u00fcnscht ist, \u00e4ndert? Und inwiefern?</p><p>2. In welchem Verh\u00e4ltnis soll in Zukunft Homeoffice und Arbeit vor Ort f\u00fcr Lernende zul\u00e4ssig sein? Ist es f\u00fcr den Bundesrat denkbar, dass Lernende ihre Ausbildung in Zukunft mehrheitlich im Homeoffice absolvieren? Und falls nicht, wie plant der Bundesrat dies zu verhindern?</p><p>3. Welchen Einfluss hat die ver\u00e4nderte Arbeitsorganisation von Berufsbildner/innen auf die Ausbildung der Lernenden? Ist es denkbar, dass Lernende in Zukunft von Berufsbildner/innen ausgebildet werden, die mehrheitlich \u00f6rtlich flexibel arbeiten?</p><p>4. Wenn davon ausgegangen wird, dass sich die neue Realit\u00e4t durchsetzt, wie kann dann sichergestellt und \u00fcberpr\u00fcft werden, dass die Arbeitssicherheit f\u00fcr Lernende im Homeoffice gew\u00e4hrleistet wird? Und wie kann dann sichergestellt und \u00fcberpr\u00fcft werden, dass Artikel\u00a01 lit. a der Verordnung des WBF \u00fcber Gef\u00e4hrliche Arbeiten f\u00fcr Jugendliche eingehalten wird?</p>","ReasonText":"<p>W\u00e4hrend der Coyid-19-Pandemie Wurde - wo immer m\u00f6glich - von zu Hause aus gearbeitet. Diese vom Bund angeordneten Weisungen zu Homeoffice galten durchgehend auch f\u00fcr Lernende und Berufsbildner/ innen. Das Schweizer Berufsbildungssystem erwies sich aufgrund dieser Flexibilit\u00e4t am Lernort Betrieb zwar einmal mehr als krisenresistent, Studien zeigen jedoch auch die Schattenseiten von Homeoffice f\u00fcr Lernende. Denn Jugendliche haben aufgrund der Massnahmen zur Eind\u00e4mmung der Krise deutlich st\u00e4rker gelitten als andere Altersgruppen. Zus\u00e4tzlich empfanden auch viele Berufsbild-ner/innen die Betreuung der Lernenden als Herausforderung. Im Sommer 2021 wurden viele Coronamassnahmen stark gelockert. Trotzdem planen viele Unternehmen \u00f6rtlich flexibles Arbeiten zumindest teilweise beizubehalten. Das hat nicht nur Auswirkungen auf den Alltag vieler Angestellter, sondern auch auf die Ausbildung von Lernenden. Wenn Berufsbildner/innen, Mitarbeitende und/oder Lernende vermehrt im Homeoffice arbeiten, braucht es neue Strategien, Konzepte und Regeln f\u00fcr die Berufslehre. Denn viele Lernende beginnen ihre Ausbildung in einer neuen Arbeitsrealit\u00e4t.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass Homeoffice nicht bloss ein vor\u00fcbergehender Trend ist, sondern in der Arbeitswelt auch k\u00fcnftig von Bedeutung sein wird. Eine praxisnahe Vorbereitung auf diese Arbeitsform ist deshalb bereits w\u00e4hrend der beruflichen Grundbildung sinnvoll, damit die Lernenden nicht erst nach der Lehre damit konfrontiert werden. Die Anzahl Berufe in der beruflichen Grundbildung, bei denen Homeoffice in gr\u00f6sserem Ausmass umsetzbar ist, ist indes eher gering. Infrage kommen ungef\u00e4hr ein Dutzend der insgesamt 240 beruflichen Grundbildungen. Es sind dies vor allem Dienstleistungsberufe im kaufm\u00e4nnischen Bereich und in der Informatik.</p><p>2. Ziel der beruflichen Grundbildung ist die optimale Vermittlung der Lernziele, damit die Lernenden gut auf ihr weiteres Erwerbsleben vorbereitet werden und ihr Qualifikationsverfahren erfolgreich abschliessen k\u00f6nnen. Grunds\u00e4tzlich ist Homeoffice nur insoweit angezeigt, als die Lernenden damit auf die Realit\u00e4t des Arbeitsmarktes vorbereitet werden. Zudem muss bei der Anwendung von Homeoffice sichergestellt sein, dass die gesetzlichen Voraussetzungen wie Jugendarbeitsschutz eingehalten werden. Kann dies nicht gew\u00e4hrleistet werden, ist auch kein Homeoffice m\u00f6glich. Gleiches gilt f\u00fcr die bestm\u00f6gliche Betreuung der Lernenden durch die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner.</p><p>Die Anordnung von Homeoffice gr\u00fcndet auf einer Abmachung zwischen den Lehrvertragsparteien: dem Betrieb und der lernenden Person. Die Kantone sind zust\u00e4ndig f\u00fcr die Lehraufsicht und Ansprechpartner f\u00fcr die Lehrvertragsparteien.</p><p>3. Entscheidend ist, dass die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner trotz Homeoffice sicherstellen k\u00f6nnen, dass die Inhalte der beruflichen Grundbildung in ihrer Gesamtheit vermittelt werden. Neue Arbeitswelten und -realit\u00e4ten waren und sind in der Ausbildung der Berufsbildungsverantwortlichen stets ein Thema. Die Ausbildung der Berufsbildnerinnen und Berufsbildner legt den Fokus auf die Begleitung der Lernenden und somit auf Bildungsziele, welche sich an den Bed\u00fcrfnissen der Lernenden orientieren - beispielsweise wie man den Umgang mit Lernenden als Interaktionsprozess gestalten kann.</p><p>4. Bei der Anwendung von Homeoffice muss sichergestellt werden, dass die Lernenden zu Hause \u00fcber einen eingerichteten Arbeitsplatz verf\u00fcgen, der den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Dazu geh\u00f6ren nebst der Ergonomie auch die in den Bildungspl\u00e4nen festgelegten begleitenden Massnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Zudem muss darauf geachtet werden, eine \u00dcberforderung zu verhindern. Die Verantwortung daf\u00fcr tragen in erster Linie die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner unter der Lehraufsicht der Kantone. Im \u00dcbrigen kann davon ausgegangen werden, dass die Berufe, bei denen Homeoffice umsetzbar ist, tendenziell kaum \"Gef\u00e4hrliche Arbeiten\" enthalten.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1637107200000)\/","SubmittedBy":"Jositsch Daniel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1639526400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690502522180)\/","SubmissionDate":"\/Date(1631577600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5111,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}