{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214082,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214082,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4082","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"ETH. Ausbau agrar\u00f6kologischer Systemans\u00e4tze statt Streichung der Biolandbau-Vorlesungen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In der Schweiz spielt der biologische Landbau als agrar\u00f6kologisches Anbausystem mit seinem hohen Betriebs- und Fl\u00e4chenanteil eine herausragende Rolle. Das Forschungsinstitut f\u00fcr biologischen Landbau (FiBL) hat den Auftrag, durch Forschung einen massgeblichen Beitrag zur Weiterentwicklung der biologischen Landwirtschaft und Ern\u00e4hrungsweise beizutragen. In der Ausbildung und Lehre von Hochschulstudierenden ist die biologische Landwirtschaft kaum vertreten. </p><p>An der ETH Z\u00fcrich wurden angehenden Agronominnen und Agronomen seit 1988 ein Kurs f\u00fcr Biolandbau angeboten, der durch FiBL unter Beizug von ausgewiesenen Fachleuten organisiert wurde. Ab 2007 wurde die Vorlesung erg\u00e4nzt mit einer Vorlesung \u00fcber Landbau-Systeme im Vergleich, die sowohl f\u00fcr Studierende der Agronomie als auch der Umweltsystemwissenschaften offen war. Beide Kurse, die eine sehr gute Bewertung der Studierenden erhielten, wurden ersatzlos gestrichen. Die ETH schlug anstelle eine \u00f6ffentliche Ringvorlesung zur Agrar\u00f6kologie vor, die aber nicht als Ersatz f\u00fcr die Biolandbau-Lehrveranstaltung angesehen werden kann.</p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Welche Lehrveranstaltungen werden Studierenden der ETH im Bereich agrar\u00f6kologischen und biologischen Produktionssystemen angeboten? Welche solcher Lehrveranstaltungen geh\u00f6ren zum Grundstudium der Agrarwissenschaften?</p><p>2. Wie kann die Lehre transformiert werden, damit die Landwirtschaft den grossen Herausforderungen bez\u00fcglich Nachhaltigkeit gerecht wird? </p><p>3. Wie werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse und die praktischen Erfahrungen der Biolandwirtschaft den Studierenden zug\u00e4nglich gemacht?  </p><p>4. Studierende, welche die Streichung der bisherigen Biolandbau-Kurse bedauern, haben den zust\u00e4ndigen Stellen der ETH mitgeteilt, dass Sie eine Weiterf\u00fchrung der Biolandbau-System-Vorlesungen w\u00fcnschen und sogar einen Ausbau auf Masterstufe als sinnvoll ansehen. Wie wird diesem Bed\u00fcrfnis der Studierenden Rechnung getragen?</p><p>5. Sowohl die Professur f\u00fcr Agrar\u00f6kologie von Prof. Dr. Christian Sch\u00f6b als auch die f\u00fcr Agrar\u00f6kologische Transformation von Prof. Dr. Johanna Jacobi sind nur befristet. Was ist f\u00fcr die Zukunft bez\u00fcglich ordentlicher Professuren in Agrar\u00f6kologie geplant?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./4. Die Agrar\u00f6kologie spielt in der Lehre der Agrarwissenschaften an der ETH Z\u00fcrich eine grosse Rolle. Biologische Produktionssysteme werden dabei als wichtiger Aspekt in den Lehrangeboten ber\u00fccksichtigt. Eine k\u00fcrzlich im Departement Umweltsystemwissenschaften der ETH Z\u00fcrich durchgef\u00fchrte breite Diskussion zu diesem Thema hat ergeben, dass 50 Lehrveranstaltungen im Studiengang Agrarwissenschaften verschiedene Komponenten der Agrar\u00f6kologie enthalten. Diese Lehrveranstaltungen werden vom ersten Semester des Bachelorstudiums bis zum letzten Semester des Masterstudiums angeboten. Die Diskussion hat gezeigt, dass die Lehrveranstaltungen den Bed\u00fcrfnissen der Studierenden der Agrarwissenschaften, die in die Analyse einbezogen waren, entsprechen. Im Zuge der breit gef\u00fchrten Diskussion wurde die Zahl der Agrar\u00f6kologie-Lehrveranstaltungen im Studiengang Umweltnaturwissenschaften von zwei auf 15 erh\u00f6ht. Zus\u00e4tzlich wurde der \u00f6ffentliche Kurs \"Agroecology and the Transition to Sustainable Food Systems\" entwickelt, um agrar\u00f6kologische Konzepte einem breiteren Publikum zug\u00e4nglich zu machen und so deren Bedeutung f\u00fcr die Landwirtschaftsformen der Zukunft zu unterstreichen.</p><p>2. Die Weiterentwicklung von Lehrangeboten ist ein kontinuierlicher Prozess, der die neuesten Forschungsresultate, internationale Entwicklungen, gesellschaftliche Bed\u00fcrfnisse und weitere Faktoren ber\u00fccksichtigt. Agrar\u00f6kologische Ans\u00e4tze sind heute Teil zahlreicher Lehrveranstaltungen an der ETH Z\u00fcrich. Neben der \u00f6kologischen und konventionellen Landwirtschaft werden unter anderem Agroforstwirtschaft, konservierende Landwirtschaft, Permakultur und der Anbau von Pflanzen in geschlossenen Systemen ber\u00fccksichtigt. Zudem bietet das Departement Umweltsystemwissenschaften der ETH Z\u00fcrich seit zwei Jahren eine Lehrveranstaltung zu den Zielen f\u00fcr nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (SDGs) an, in welcher die nachhaltige landwirtschaftliche Produktion und die Ern\u00e4hrung im Vordergrund stehen.</p><p>3. Zus\u00e4tzlich zu den bereits erw\u00e4hnten Lehrveranstaltungen haben Praktika, Exkursionen und interdisziplin\u00e4re Lehrveranstaltungen, in denen die Studierenden an agrar\u00f6kologischen Themen arbeiten, eine grosse Bedeutung. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen Studierende ihr Wissen zu diesen Themen in Bachelor- und Masterarbeiten vertiefen, die oft in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut f\u00fcr biologischen Landbau FiBL oder Agroscope realisiert werden.</p><p>5. Das Departement Umweltsystemwissenschaften der ETH Z\u00fcrich besch\u00e4ftigt seit 2013 einen ordentlichen Professor f\u00fcr nachhaltige Agrar\u00f6kosysteme. Seine Gruppe ist massgeblich an der agrar\u00f6kologischen Lehre beteiligt.</p><p>Die von der Interpellantin erw\u00e4hnten Professuren werden vom Schweizerischen Nationalfonds finanziert und sind dieser Gruppe zugeordnet. Dar\u00fcber hinaus tragen zahlreiche weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Departements zur Lehre der Agrar\u00f6kologie und ihrer langfristigen Verankerung bei.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1637712000000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1695987805000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|36|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523322443)\/","SubmissionDate":"\/Date(1632355200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5111,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Wissenschaft und Forschung|Umwelt"}}