{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214120,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214120,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4120","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie sollen die Ziele der nachhaltigen Entwicklung in die Weiterbildungsangebote integriert werden?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Angesichts der Klimaerw\u00e4rmung, des frappanten R\u00fcckgangs der Biodiversit\u00e4t, der Verknappung der Ressourcen und der Zunahme der Ungleichheiten besteht sowohl im Bereich der Grundbildung als auch der Weiterbildung dringender Handlungsbedarf. Die Weiterbildung muss ausserdem auf die rasche Ver\u00e4nderung des Arbeitsmarkts aufgrund der Digitalisierung, der Energiewende und des \u00f6kologischen Wandels reagieren. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger m\u00fcssen \u00fcber das Wissen und die Kompetenzen verf\u00fcgen, um so handeln und entscheiden zu k\u00f6nnen, dass die Lebensf\u00e4higkeit unseres Planeten mittel- und langfristig erhalten bleibt. Die Anwendung des Konzepts des lebenslangen Lernens kann ebenfalls dazu beitragen, dass wir diese Ziele erreichen.</p><p>Die Ziele der nachhaltigen Entwicklung sollten bis 2030 von allen Mitgliedstaaten der UNO erreicht werden. W\u00e4hrend die Rolle der Weiterbildung klar Teil unserer Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 (SNE 2030) ist, ist die Weiterbildung im Aktionsplan 2021-2023 nicht enthalten. Auf diesen Mangel haben auch einige Kantone, die Schweizerische Konferenz f\u00fcr Sozialhilfe, Public Health Schweiz und die Allianz Bewegung, Sport, Gesundheit hingewiesen. </p><p>Vor diesem Hintergrund stelle ich dem Bundesrat die folgenden Fragen:</p><p>1. Im Bereich der Weiterbildung:</p><p>- Welchen Stellenwert hat das Thema Nachhaltigkeit im Unterricht (Bek\u00e4mpfung von Ungleichheiten, Integration, \u00f6kologische Krise, Energiewende, Ern\u00e4hrungsgewohnheiten, demokratische Prozesse, Kreislaufwirtschaft usw.)?</p><p>- Wie werden die Ziele der nachhaltigen Entwicklung und das Prinzip des lebenslangen Lernens integriert, gew\u00e4hrleistet und gef\u00f6rdert?</p><p>- Welche Hindernisse gibt es?</p><p>2. Wie will der Bundesrat die Weiterbildung f\u00f6rdern, um das Ziel \"Bewusstsein und Sensibilisierung verbessern und Kompetenzen f\u00f6rdern\", das Teil der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 ist, zu realisieren?</p><p>3. Wie teilen sich Bund und Kantone die F\u00f6rderung der Bildung im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und die Einf\u00fchrung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung in den Weiterbildungsprogrammen auf? Wie kann diese F\u00f6rderung verbessert und wie k\u00f6nnen die Kantone in ihren Bem\u00fchungen unterst\u00fctzt werden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Weiterbildung, verstanden als lebenslanges Lernen \u00fcber formale und nicht-formale Ausbildungen sowie \u00fcber informelles Lernen, bietet eine breite Auswahl an M\u00f6glichkeiten und Ans\u00e4tzen, um die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele zu f\u00f6rdern. Entsprechend ist die Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (BNE) auf jeder Stufe des Schweizer Bildungssystems vorgesehen.</p><p>Die Stiftung \u00e9ducation21 unterst\u00fctzt als nationales Kompetenz- und Dienstleistungszentrum f\u00fcr Bildung f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung die Umsetzung der BNE bei Kindern und Jugendlichen auf Ebene der obligatorischen Schule und auf Sekundarstufe II. Ausserdem arbeitet \u00e9ducation21 im Hinblick auf die Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen mit P\u00e4dagogischen Hochschulen zusammen.</p><p>Im Berufsbildungsbereich werden die Anliegen der nachhaltigen Entwicklung im Rahmen des Prozesses der Berufsentwicklung sowie bei der Gestaltung der berufsorientierten Weiterbildungen durch die f\u00fcr den Inhalt verantwortlichen Tr\u00e4gerschaften ber\u00fccksichtigt. Die betroffenen Akteure k\u00f6nnen sich auf die vom Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation 2021 ver\u00f6ffentlichte Orientierungshilfe Nachhaltige Entwicklung in der Berufsbildung st\u00fctzen.</p><p>Im Hochschulbereich hat swissuniversities, die Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen, 2020 das \"Netzwerk Nachhaltigkeit\" geschaffen. Dies mit dem Ziel, einen koordinierten und hochschul\u00fcbergreifenden Ansatz f\u00fcr das Thema nachhaltige Entwicklung zu definieren. Die meisten Hochschulen bieten verschiedene Studieng\u00e4nge (Bachelor, Master und Weiterbildung) an, die sich spezifisch mit Aspekten der nachhaltigen Entwicklung befassen.</p><p>Abgesehen von den Bildungsgesetzen wird die Weiterbildung im Bereich nachhaltige Entwicklung auf Bundesebene haupts\u00e4chlich durch das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) und das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) geregelt oder gef\u00f6rdert. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit anderen Bundesstellen sowie den Kantonen und in Erg\u00e4nzung zur individuellen Verantwortung und zum Angebot Privater. \u00dcberdies werden im Rahmen verschiedener Sektoralpolitiken zahlreiche Aus- und Weiterbildungen zum Thema nachhaltige Entwicklung in Form von Beratungen/Coachings vermittelt oder geplant. So sind beispielsweise im Zusammenhang mit dem Nachhaltigkeitskonzept der Neuen Regionalpolitik des Bundes (in Vorbereitung) ein Wissenstransfer und Beratung f\u00fcr Tr\u00e4gerschaften regionaler Wirtschaftsprojekte vorgesehen.</p><p>2. Im Unterschied zu fr\u00fcheren Aktionspl\u00e4nen zur Strategie Nachhaltige Entwicklung (SNE) wurde aktuell darauf verzichtet, auf Bundesebene einen breiten \u00dcberblick \u00fcber bestehende Massnahmen zur Umsetzung der Agenda 2030 zu geben, zu welcher 2022 der n\u00e4chste nationale Bericht vorgelegt werden soll. Entsprechend enth\u00e4lt der Aktionsplan 2021-2023 nur gewisse neue Massnahmen auf Bundesebene. Um die Anforderungen des Aktionsplans 2021-2023 zur SNE zu erf\u00fcllen, hat beispielsweise das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung swissuniversities und den ETH-Rat beauftragt, die F\u00f6rderung der Nachhaltigkeit in ihren strategischen Pl\u00e4nen f\u00fcr 2025-2028 priorit\u00e4r zu behandeln.</p><p>3. Die nachhaltige Entwicklung und deren F\u00f6rderung durch den Bund sind in der Bundesverfassung verankert (Art. 2, 54 und 73 BV). Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung ist in den Erkl\u00e4rungen 2015 und 2019 zu den gemeinsamen bildungspolitischen Zielen von Bund und Kantonen f\u00fcr den Bildungsraum Schweiz als wichtiger Bereich verankert, in dem Bund und Kantone ihre T\u00e4tigkeiten koordinieren. Zudem finanzieren Bund und Kantone den BFI-Bereich entlang der jeweiligen Zust\u00e4ndigkeiten und Tr\u00e4gerverantwortungen. In der BFI-Botschaft f\u00fcr die Jahre 2021-2024 hat der Bundesrat die nachhaltige Entwicklung als eines von drei zentralen transversalen Themen hervorgehoben, denen \u00fcber alle F\u00f6rderbereiche hinweg besondere Beachtung zu schenken ist. Dies gilt auch f\u00fcr den Bereich der Weiterbildung.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1637712000000)\/","SubmittedBy":"Python Valentine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1695988228000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523412670)\/","SubmissionDate":"\/Date(1632873600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5111,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Umwelt"}}