{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214134,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214134,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4134","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"F\u00f6rderung regionaler Schlachtkapazit\u00e4ten zur Vermeidung langer Tiertransporte","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, f\u00fcr die F\u00f6rderung dezentraler Schlachtkapazit\u00e4ten eine gesetzliche Grundlage zu schaffen und entsprechende Massnahmen zu treffen.</p>","ReasonText":"<p>Die Anzahl der Schlachtbetriebe ist in den letzten Jahren zur\u00fcckgegangen. Kurze Transportwege k\u00f6nnen einen Beitrag zum Tierwohl leisten. Doch gem\u00e4ss Bundesratsantwort auf die Interpellation 19.4089 besteht f\u00fcr die F\u00f6rderung dezentraler Strukturen oder f\u00fcr den Betrieb von regionalen Schlachtbetrieben keine gesetzliche Grundlage. </p><p>Schlachttiere aus dem Berggebiet, insbesondere auch Tiere aus Tierwohlprogrammen, m\u00fcssen heute in Zwischenstationen aufw\u00e4ndig zusammengef\u00fchrt und danach \u00fcber lange Transportwege bis ins Mittelland oder nach Basel transportiert werden. Diese langen Transportwege bedeuten viel Stress f\u00fcr die Tiere, die zeitlebens nach hohen Tierwohlstandards gehalten wurden. </p><p>Zwar k\u00f6nnen Betriebe im Berggebiet oder solche, die Produkte aus dem Berggebiet verarbeiten, vom Bund unterst\u00fctzt werden. Diese F\u00f6rderhilfen reichen jedoch nicht, um der Schliessung von Schlachtbetrieben in l\u00e4ndlichen Gebieten zu verhindern. Darunter leiden Schlachttiere, die immer weiter transportiert werden m\u00fcssen. </p><p>Regionalen Schlachth\u00f6fe sind f\u00fcr die Wertsch\u00f6pfung sowie zum Erhalt von Arbeitspl\u00e4tzen in den Randregionen wichtig.</p><p>Im letzten Jahr wurden zudem die Hof- oder Weideschlachtungen in der Verordnung \u00fcber das Schlachten und die Fleischkontrolle (VSFK) gesetzlich verankert. Weil bei diesen T\u00f6tungsmethoden die Tiere nach dem Bet\u00e4uben und Entbluten auf dem Heimbetrieb in einen nahe gelegenen Schlachtbetrieb transportiert werden m\u00fcssen, sind dezentrale Schlachtkapazit\u00e4ten notwendig. </p><p>Aus diesen Gr\u00fcnden ist eine Rechtsgrundlage zu schaffen, welche die Unterst\u00fctzung von regionalen Schlachtkapazit\u00e4ten erm\u00f6glicht.  </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Schlachttiere m\u00fcssen in bewilligten Betrieben geschlachtet werden, die strengen hygienischen Anforderungen sowie Tierschutzvorschriften gen\u00fcgen und zur Selbstkontrolle verpflichtet sind. Tierschutz und Lebensmittelsicherheit werden durch amtliche Kontrollen der zust\u00e4ndigen kantonalen Veterin\u00e4rbeh\u00f6rden \u00fcberpr\u00fcft. Das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen \u00fcberpr\u00fcft im Rahmen seiner Oberaufsicht regelm\u00e4ssig, ob Tierseuchen-, Tierschutz- und Lebensmittelrecht in den Kantonen korrekt umgesetzt wird.</p><p>Kurze Transportwege zu den Schlachtbetrieben k\u00f6nnen grunds\u00e4tzlich zum Tierwohl beitragen. Eine gesetzliche Regelung ist aber weder angezeigt noch notwendig. Die Schweiz verf\u00fcgte gem\u00e4ss Tierverkehrsdatenbank im Jahr 2020 \u00fcber mehr als 650 bewilligte Schlachtbetriebe, auch wenn deren Anzahl in den letzten Jahren r\u00fcckl\u00e4ufig ist. Dabei handelt es sich um viele dezentrale Schlachtbetriebe. Das schweizerische Tierschutzrecht ist im Vergleich mit dem Ausland bez\u00fcglich der maximalen Transportdauer (8h inklusive Fahrzeit im Inland) und der qualitativen Anforderungen an einen Tiertransport streng.</p><p>Es ist prim\u00e4r an den Produzentinnen und Produzenten sowie den abnehmenden Betrieben zu bestimmen, wo ein Tier geschlachtet bzw. welches Fleisch gekauft wird, und so die regionale Schlachtung zu favorisieren. Einige Kantone und private Organisationen gew\u00e4hren bereits heute finanzielle Unterst\u00fctzung zur F\u00f6rderung regionaler Schlachth\u00f6fe (z.B. GR). Es ist auch vorstellbar, dass Label-Organisationen privatrechtlich maximale Transportzeiten festlegen und f\u00fcr entsprechend gelabelte Produkte ein Mehrpreis erzielt werden kann.</p><p>Artikel\u00a09a der Verordnung \u00fcber das Schlachten und die Fleischkontrolle (VSFK; SR 817.190) regelt die M\u00f6glichkeit der Hof- oder Weidet\u00f6tung zur Fleischgewinnung (in Kraft seit 1.7.2020). Diese schafft einen zus\u00e4tzlichen Anreiz f\u00fcr die regionale Vermarktung.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1637107200000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1726513042000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1763102421417)\/","SubmissionDate":"\/Date(1632873600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5111,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr|Umwelt|Landwirtschaft"}}