{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214148,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214148,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4148","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Mehr Nachhaltigkeit in der Bildung von Landwirtinnen und Landwirten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Berufsbildung und die Weiterbildung der Landwirtinnen und Landwirte in Bezug auf die Ziele der nachhaltigen Entwicklung 2030 anzupassen und zu st\u00e4rken.</p>","ReasonText":"<p>Der Landwirtschaftssektor leidet stark unter der Klimaerw\u00e4rmung und der Verknappung der Ressourcen. Die Grundbildung und die Weiterbildung der Landwirtinnen und Landwirte sollten ein umfassendes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Klimakrise und die \u00f6kologische Krise, die Auswirkungen in diesem Zusammenhang und die Konsequenzen f\u00fcr die Landwirtschaft zum Gegenstand haben. Die Vorteile eines nachhaltigen und auf Produktivit\u00e4t ausgerichteten Ern\u00e4hrungssystems m\u00fcssen ebenfalls vermittelt werden. Alternative Modelle, die nachhaltige und tragf\u00e4hige L\u00f6sungen bieten, m\u00fcssen gef\u00f6rdert werden, wie die Groupe d'experts intergouvernemental sur l'\u00e9volution du climat (GIEC) empfiehlt. Theoretische und praktische \u00dcbungen, die es erlauben, die Aspekte der Klimakrise und nachhaltiger L\u00f6sungen mit anderen Akteuren des Agrar- und Ern\u00e4hrungssystems kennenzulernen, sollten fester Bestandteil der Berufsbildung sein.</p><p>Die Landwirtinnen und Landwirte m\u00fcssen auf die Herausforderungen der Nahrungsmittelproduktion im 21. Jahrhundert und der aktuellen Klimakrise wie auch der mittelfristigen Verschlechterung der Situation vorbereitet und mit den n\u00f6tigen Kompetenzen und dem n\u00f6tigen Wissen ausgestattet sein. Darum muss die derzeitige Berufsbildung der Landwirtinnen und Landwirte auf den neusten Stand gebracht werden.</p><p>Bei der Bildung m\u00fcssen auch die Klimakrise, deren Folgen und Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Herausforderung eines nachhaltigen und produktiven Ern\u00e4hrungssystems ber\u00fccksichtigt werden. Dem Erhalt von Ressourcen und einer nachhaltigen und diversifizierten Ern\u00e4hrungskultur sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es sollten landwirtschaftlich-\u00f6kologische Methoden eingef\u00fchrt und vermittelt werden, aber auch die Kompetenzen, um die lokalen Auswirkungen der Klimakrise und die M\u00f6glichkeit, Anpassungen vorzunehmen, zu verstehen. Im \u00dcbrigen verschwinden in der Schweiz j\u00e4hrlich mehr als 700 Bauernh\u00f6fe. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Nachhaltigkeit, faire Preiskonzepte und die Transparenz bei den Produktionsketten m\u00fcssen ebenfalls angegangen werden.</p><p>Diese Ziele sind \u00fcbrigens in unserer Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 enthalten (\"Die Nachhaltigkeit entlang der Lebensmittelwertsch\u00f6pfungskette steigern\"), leider aber nicht im Aktionsplan.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Aus- und Weiterbildung von Fachkr\u00e4ften liegt im ureigenen Interesse der Wirtschaft, die so f\u00fcr ihren Berufsnachwuchs sorgt. Die Vermittlung beruflicher Qualifikationen erfolgt in einem fein abgestimmten System aus eidgen\u00f6ssischen Bildungsabschl\u00fcssen, rasch anpassungsf\u00e4higer, berufsorientierter Weiterbildung und informellem Lernen.</p><p>In der Berufsbildung sind gem\u00e4ss Berufsbildungsgesetz die Organisationen der Arbeitswelt f\u00fcr die Definition der Bildungsinhalte zust\u00e4ndig. Die Bildungsangebote sind dadurch auf die Bed\u00fcrfnisse des Arbeitsmarktes abgest\u00fctzt. Alle beruflichen Grundbildungen werden auf Initiative der Wirtschaft mindestens alle f\u00fcnf Jahre auf wirtschaftliche, technologische, \u00f6kologische und didaktische Entwicklungen hin \u00fcberpr\u00fcft und angepasst. Dies geschieht auch mit den Bildungsangeboten und Abschl\u00fcssen der h\u00f6heren Berufsbildung.</p><p>Die verbundpartnerschaftlich zusammengesetzte Schweizerische Kommission f\u00fcr Berufsentwicklung und Qualit\u00e4t f\u00fcr das Berufsfeld Landwirtschaft sorgt daf\u00fcr, dass die Bildungsgrundlagen laufend angepasst werden, damit sie den aktuellen und k\u00fcnftigen Anforderungen entsprechen. Eine Teilrevision von Bildungsverordnung und Bildungsplan f\u00fcr den Beruf Landwirt/Landwirtin EFZ ist angelaufen und bietet Gelegenheit, auch die von der Motion\u00e4rin angesprochenen Aspekte zu ber\u00fccksichtigen.</p><p>Um zu gew\u00e4hrleisten, dass den strategischen Zielsetzungen des Bundes umfassend Rechnung getragen wird, werden bei den Revisionsarbeiten namentlich auch das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft und das Bundesamt f\u00fcr Umwelt einbezogen. Sie stehen in regelm\u00e4ssigem Austausch mit den Tr\u00e4gerschaften. Dabei spielen besonders jene Themen eine wichtige Rolle, bei denen zunehmend eine gesellschaftliche Diskussion stattfindet und die auch in der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 des Bundesrates enthalten sind, wie Ausrichtung auf und Anpassung an den Klimawandel, Tierhaltung, menschliche Ern\u00e4hrung, nachhaltige Ressourcen- und Energienutzung sowie Erhalt der Biodiversit\u00e4t.</p><p>Seit Anfang 2021 stellt das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation den Tr\u00e4gerschaften der beruflichen Grundbildung und der h\u00f6heren Berufsbildung zudem die \"Orientierungshilfe Nachhaltige Entwicklung in der Berufsbildung\" zur Verf\u00fcgung. Diese schl\u00e4gt unter anderem eine berufsspezifische Nachhaltigkeitsanalyse vor. Tr\u00e4gerschaften k\u00f6nnen damit eruieren, wie ihr Beruf zur nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Diese Analyse deckt das ganze Spektrum der nachhaltigen Entwicklung ab.</p><p>In der Berufsentwicklung bleibt es jedoch stets in der Verantwortung der Berufsverb\u00e4nde und Branchenorganisationen, die entsprechenden Bildungsinhalte zu definieren. Diese Zust\u00e4ndigkeiten gilt es zu wahren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1637712000000)\/","SubmittedBy":"Python Valentine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1686614400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1718107874777)\/","SubmissionDate":"\/Date(1632960000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5111,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Umwelt|Landwirtschaft"}}