{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214258,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214258,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4258","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Pro Helvetia. Benachteiligen die neuen Strategien die italienischsprachige Schweiz und die Mehrsprachigkeit?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Auf Anfang Januar 2021 hat die Pro Helvetia die F\u00f6rderungsmodalit\u00e4ten ge\u00e4ndert und damit implizit beschlossen, insbesondere Fachb\u00fccher bzw. Sachpublikationen einschliesslich deren \u00dcbersetzungen anders als bisher zu behandeln. Texte \u00fcber geschichtliche, soziale und wissenschaftliche Themen und deren \u00dcbersetzungen werden demnach nicht mehr unterst\u00fctzt, obwohl sie dem heutigen kulturellen und k\u00fcnstlerischen Schaffen als Grundlage dienen und zum Wissen, zur gegenseitigen Verst\u00e4ndigung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und damit zur Erreichung der priorit\u00e4ren Ziele beitragen, auf denen die Kulturbotschaft 2021-2024 des Bundes beruht. </p><p>Die Kulturbotschaft 2021-2024 gr\u00fcndet aber ausdr\u00fccklich auf der Kontinuit\u00e4t der Inhalte. Es wird festgehalten, die im Zeitraum von 2016-2020 eingef\u00fchrten Massnahmen w\u00fcrden beibehalten und gezielt weiterentwickelt. Der Unterst\u00fctzungsbeitrag, den die Pro Helvetia jedes Jahr erh\u00e4lt, wurde nicht gek\u00fcrzt, im Gegenteil. Weder in der Botschaft noch in der parlamentarischen Debatte war die Rede von einem Strategiewechsel und von der Einstellung der Finanzhilfen f\u00fcr \u00dcbersetzungen. </p><p>Wie will der Bundesrat die Kontinuit\u00e4t gew\u00e4hrleisten und geschichtliche, soziale und wissenschaftliche Werke und deren \u00dcbersetzungen in alle Landessprachen f\u00f6rdern?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Pro Helvetia hat innerhalb der durch die Kulturbotschaft 2021-24 gesetzten Rahmenbedingungen und inhaltlichen Zielsetzungen wie jedes Jahr auch auf 2021 Priorisierungen innerhalb des F\u00f6rderportfolios vorgenommen, die zu einer angepassten Praxis im Umgang mit dem Sachbuch und dessen \u00dcbersetzung f\u00fchren: Folge davon ist, dass gewisse \u00dcbersetzungsprojekte, die bis Ende 2020 noch Unterst\u00fctzung erhalten konnten, seit 2021 nicht mehr gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen. F\u00fcr \u00dcbersetzungen von Sachb\u00fcchern ins Italienische betrifft dies maximal ein bis drei Projekte pro Jahr. Dementsprechend war die \u00dcbersetzung von Fachb\u00fcchern schon in der Kulturbotschaft 2016-2020 nicht mehr erw\u00e4hnt.</p><p>Anpassungen im F\u00f6rderportfolio und Pr\u00e4zisierungen der F\u00f6rdermassnahmen finden w\u00e4hrend jeder Kulturbotschaftsperiode statt. Dadurch wird die Kontinuit\u00e4t der Kulturf\u00f6rderung nicht in Frage gestellt und von einer strategischen Neuausrichtung kann daher nicht gesprochen werden.</p><p>Als Stiftung mit eigener Rechtspers\u00f6nlichkeit setzt Pro Helvetia gest\u00fctzt auf Artikel\u00a032 Kulturf\u00f6rderungsgesetz KFG (SR 442.1) Ver\u00e4nderungen des F\u00f6rderportfolios unter jederzeitiger Respektierung des gesetzlichen Auftrags autonom um. Diese operative und inhaltliche Freiheit von Pro Helvetia wird vom Bundesrat auch bei der Festlegung der strategischen Ziele der Stiftung ber\u00fccksichtigt. In den strategischen Zielen des Bundesrates f\u00fcr die Stiftung Pro Helvetia 2021-2024 wird die Unterst\u00fctzung von Publikationen zu historischen, gesellschaftlichen oder wissenschaftlichen Themen folgerichtig nicht als Ziel vorgegeben.</p><p>Grunds\u00e4tzlich ist der Bundesrat der Meinung, dass die F\u00f6rderung von \u00dcbersetzungen thematischer Publikationen bei Pro Helvetia eine angemessene und wichtige Stellung einnimmt denn es werden weiterhin Ver\u00f6ffentlichungen und deren \u00dcbersetzungen in alle Landessprachen unterst\u00fctzt, sofern sie sich mit dem aktuellen Schweizer Kunst- und Kulturschaffen auseinandersetzen.</p><p>Pro Helvetia f\u00f6rdert das mehrsprachige literarische Schaffen aus allen Sprachregionen der Schweiz mit Blick auf Vielfalt und nationale wie internationale Ausstrahlung. Die Stiftung unterst\u00fctzt die Entstehung literarischer Werke aus allen Landessprachen und deren \u00dcbersetzungen, die Vermittlung des literarischen Schaffens ans Publikum, den Kulturaustausch im Inland und die Verbreitung von Schweizer Literatur im Ausland. Durchschnittlich werden pro Jahr rund dreissig \u00dcbersetzungen ins bzw. aus dem Italienischen in andere Zielsprachen unterst\u00fctzt, wodurch ein vielf\u00e4ltiges mehrsprachiges Angebot gew\u00e4hrleistet ist.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1636502400000)\/","SubmittedBy":"Romano Marco","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1695988408000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|24|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523467040)\/","SubmissionDate":"\/Date(1632960000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5111,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Finanzwesen|Kultur"}}