{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214291,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214291,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4291","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Welche Zukunft f\u00fcr die Schweizer Weinberge?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Unter diesem Titel hat ein Weinmakler im \"Le Nouvelliste\" vom 31. August 2021 in einem Leserbrief mit folgendem Inhalt seiner Verzweiflung Ausdruck verliehen:</p><p>Die Perspektiven sind beunruhigend. Trotz der Direktzahlungen k\u00f6nnen Winzerinnen und Winzer ihr Produktionskosten nicht mehr decken, obwohl sie diese in den letzten Jahrzehnten durch Mechanisierung und die Anstellung ausl\u00e4ndischer Arbeitskr\u00e4fte stark gesenkt haben. Seit einigen Jahren werden viele Weinberge nicht mehr bearbeitet, und die Betriebsverluste bei der Weinlese 2021 werden diese Tendenz noch verst\u00e4rken.</p><p>Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wollen nichts mehr von Pestiziden h\u00f6ren. Sie wollen biologisch bewirtschaftete Weinberge, in denen Gras und einheimische Pflanzen wachsen. Das erh\u00f6ht die Kosten.</p><p>Bern sagt uns, dass die Importkontingente nicht angetastet werden k\u00f6nnen, da wir im Vergleich zur Pharma-, Uhren oder Milchindustrie nicht die n\u00f6tige Bedeutung h\u00e4tten.</p><p>Der Konsum bricht ein. Das Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis der ausl\u00e4ndischen Weine wird mit EU-Subventionen erh\u00f6ht, um deren Absatz in der Schweiz zu f\u00f6rdern, sodass diese Weine dermassen im Vorteil sind, dass man sich leider an Aktionen mit unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigen Preisreduktionen gew\u00f6hnt hat.</p><p>Rebst\u00f6cke werden f\u00fcr 30 bis 50 Jahre oder sogar f\u00fcr eine noch l\u00e4ngere Zeit angepflanzt. Die Investitionen belaufen sich im Durchschnitt auf 150 000 Franken pro Hektare. </p><p>Was werden unsere Kinder und Grosskinder auf unseren Weinterrassen wachsen sehen? Hanf, Kiwis oder Solarzellen?</p><p>Die Zeit dr\u00e4ngt. Um die Branche zu retten, m\u00fcssten die Gr\u00fcnen, die SP, die CVP, die FDP und die SVP f\u00fcr einmal gleicher Meinung sein. Wird nichts unternommen, so werden die Schweizer Rebberge - diese \"Pflanzg\u00e4rten\", als die die Winzerinnen und Winzer unserer Nachbarl\u00e4nder sie gerne bezeichnen - weiter allm\u00e4hlich und unaufhaltsam brachliegen, bis sie schliesslich ganz verschwinden.</p><p>Welche Antwort gibt der Bundesrat auf den oben erw\u00e4hnten Verzweiflungsschrei, der einen ganzen Wirtschaftszweig betrifft, und welche Strategie schl\u00e4gt er vor, um den Schweizer Weinbau und die Schweizer Winzerinnen und Winzer zu retten?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p align=\"both\">Der Weinkonsum ist seit zahlreichen Jahren r\u00fcckl\u00e4ufig und der Schweizer Weinmarkt ist verglichen mit anderen landwirtschaftlichen Produkten einer der offensten. Der Bundesrat und das Parlament haben zu diesen Tatsachen und zu den Vorschl\u00e4gen zur \u00c4nderung des Zollschutzes Stellung genommen, insbesondere im Rahmen der Motion 20.3411 \"Dringende Covid-19-Massnahmen f\u00fcr den Rebbau\", der Interpellation 19.4303 \"Die Weineinfuhrkontingente \u00fcberdenken? \" und der kantonalen Initiative 20.303 \"F\u00fcr eine Senkung um 50 Prozent des Einfuhrkontingents f\u00fcr ausl\u00e4ndische Weine\".</p><p align=\"both\">Die Produktionskosten der Schweizer Weinwirtschaft, insbesondere jene, die durch den Anbau von Reben in Hang- und Terrassenlagen entstehen, stellen eine Herausforderung f\u00fcr die Winzerinnen und Winzer dar, was dem Bund bewusst ist. F\u00fcr diese Rebfl\u00e4chen werden zus\u00e4tzlich zu den Direktzahlungen f\u00fcr gemeinwirtschaftliche Leistungen Direktzahlungen in der H\u00f6he von 1 500 bis 5 000 Franken pro Hektare gew\u00e4hrt. Allerdings besteht nicht bei allen Rebparzellen ein ausgeglichenes Verh\u00e4ltnis zwischen den Unterhaltskosten, die daf\u00fcr n\u00f6tig sind, und den Einnahmen, die sie zu generieren verm\u00f6gen. An einigen Orten werden abgelegene, schwierig zug\u00e4ngliche Parzellen mit steilen H\u00e4ngen, die mit alten Rebst\u00f6cken bepflanzt und f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsmodell der Winzerinnen und Winzer - von denen einige keine professionellen Weinb\u00e4uerinnen und Weinbauern sind - weniger rentabel sind, vernachl\u00e4ssigt oder \u00fcberhaupt nicht mehr gepflegt. Es werden noch zu selten entsprechende Rationalisierungsmassnahmen in Angriff genommen. Es liegt an den Betrieben, fr\u00fchzeitig eine Rationalisierung ihrer Struktur und Organisation in die Wege zu leiten, wobei der Bund subsidi\u00e4re finanzielle Unterst\u00fctzung durch Investitionskredite und Beitr\u00e4ge \u00e0 fonds perdu leistet.</p><p align=\"both\">Das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft unterst\u00fctzt zurzeit einige Projekte in der Weinwirtschaft, um die Nachhaltigkeit des Schweizer Weinbaus und seiner Weine zu verbessern und ihre St\u00e4rken auf dem Markt besser zur Geltung zu bringen. Der Marktanteil der Schweizer Weine nimmt seit 2018 zu. Dass sich die Schweizer Produkte bei den Konsumentinnen und Konsumenten wachsender Beliebtheit erfreuen, was durch die Covid-19-Situation zus\u00e4tzlich beg\u00fcnstigt worden zu sein scheint, ist eine Chance, die die Weinwirtschaft nutzen muss. Der Bund verf\u00fcgt diesbez\u00fcglich \u00fcber Instrumente, um die Bestrebungen der Branche zur besseren Positionierung der Schweizer Weine bei den Konsumentinnen und Konsumenten zu unterst\u00fctzen. Zus\u00e4tzlich zu den 3 Millionen Franken, die normalerweise gew\u00e4hrt werden, richtete der Bundesrat der Swiss Wine Promotion AG im Jahr 2020 1 Million Franken f\u00fcr die Absatzf\u00f6rderung des Schweizer Weins aus. Auch im Jahr 2021 wird diese zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Massnahmen der Swiss Wine Promotion AG gew\u00e4hrt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1637107200000)\/","SubmittedBy":"Addor Jean-Luc","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1695973336000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523311410)\/","SubmissionDate":"\/Date(1633046400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5111,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Landwirtschaft"}}