{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214348,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214348,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4348","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Auslegeordnung zum unternehmerischen Denken und Handeln in der Schweizer Bildungslandschaft","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit der EDK zu pr\u00fcfen und Bericht zu erstatten, wie das unternehmerische Denken und Handeln (UDH) in der Bildungslandschaft verankert ist und wo und wie das UDH st\u00e4rker verankert und im ganzen Bildungssystem besser aufeinander abgestimmt werden k\u00f6nnte. Dies sowohl in seinen Zust\u00e4ndigkeiten als auch in denjenigen Bildungsstufen mit kantonaler Zust\u00e4ndigkeit.</p>","ReasonText":"<p>Die Schweiz ist im Bereich der Innovation weltweit f\u00fchrend. Eine Voraussetzung, diese Position auch in Zukunft zu halten, ist ihr Humankapital. Es braucht unternehmerisch denkende und handelnde Angestellte, die Verantwortung f\u00fcr ihren Wirkungsbereich \u00fcbernehmen und Unternehmen mitgestalten (Intrapreneurship), Gr\u00fcnderInnen, die Innovationen erfolgreich lancieren und NachfolgerInnen, die daf\u00fcr sorgen, dass bestehende Unternehmen, deren Nachfolge ungeregelt ist (im Jahr 2020 etwa 75 000, Bisnode D&amp;B, 2020) weitergef\u00fchrt werden.</p><p>Unternehmerische Kompetenzen sind eine wichtige Voraussetzung daf\u00fcr, die Zukunft der Schweiz aktiv, verantwortungsbewusst und innovativ zu gestalten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob unternehmerische Kompetenzen im Bildungssystem in der Schweiz auf allen Bildungsstufen gen\u00fcgend gef\u00f6rdert werden.</p><p>In seiner Antwort zur Interpellation 21.3706 beschreibt der Bundesrat punktuelle Anstrengungen zur besseren Verankerung von UDH in der Schweizer Bildungslandschaft. Die Antworten zeigen auch auf, dass eine Auslegeordnung, geschweige denn eine nationale Strategie, zu UDH fehlt. Diese L\u00fccke soll mit einem Bericht auf Basis dieses Postulats geschlossen werden. Der Bericht soll erg\u00e4nzend zum Postulat 20.4285 erstellt werden, welches den Fokus auf die Lehrmittel und Gleichstellung hat.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat erachtet ebenso wie der Postulant unternehmerische Kompetenzen als wichtig, wie er bereits in seiner Antwort vom 1. September 2021 auf die Interpellation 21.3706 erkl\u00e4rt hat.</p><p>Auf Ebene der Volksschule sehen die drei sprachregionalen Lehrpl\u00e4ne den Erwerb transversaler Kompetenzen vor, die f\u00fcr die sp\u00e4tere Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen.</p><p>Auf Ebene der Gymnasien bietet das gemeinsame Projekt von Bund und Kantonen \"Weiterentwicklung der gymnasialen Maturit\u00e4t\" (www.matu2023.ch) Gelegenheit, den Status von F\u00e4chern wie Wirtschaft und Recht sowie die Gewichtung transversaler Kompetenzen zu \u00fcberpr\u00fcfen.</p><p>Die Berufsbildung wird von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt verbundpartnerschaftlich gesteuert. Die Organisationen der Arbeitswelt sind f\u00fcr die Ausbildungsinhalte zust\u00e4ndig; dadurch wird sichergestellt, dass die Profile der beruflichen Grundbildung und der h\u00f6heren Berufsbildung auf die aktuellen und k\u00fcnftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes abgestimmt sind. Zur Vertiefung unternehmerischer Kompetenzen bietet die h\u00f6here Berufsbildung (eidgen\u00f6ssische Pr\u00fcfungen und h\u00f6here Fachschulen) den Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Grundbildung spezifische Fortbildungen, um F\u00fchrungsaufgaben \u00fcbernehmen oder ein eigenes Unternehmen aufbauen zu k\u00f6nnen. Ein Bericht in Erf\u00fcllung des Postulats 20.4285 wird den Stellenwert des Unternehmertums insbesondere in Angeboten der h\u00f6heren Berufsbildung n\u00e4her analysieren. Die h\u00f6here Berufsbildung bereitet jedes Jahr \u00fcber 25 000 qualifizierte Fachkr\u00e4fte darauf vor, auf dem Arbeitsmarkt verantwortungsvolle Stellen zu \u00fcbernehmen.</p><p>Im Hochschulbereich bilden Entrepreneurship und Innovation einen wichtigen und breit verankerten Themenbereich. Entwickeln und Umsetzen von Ideen und unternehmerisches Handeln werden breit verstanden, von betriebswirtschaftlichen und technologischen bis zu sozialen, kreativen und k\u00fcnstlerischen Aspekten. Entrepreneurship und Innovation werden in zahlreichen Aus- und Weiterbildungen behandelt (vgl. www.studyprogrammes.ch) und sind auch Forschungsgegenstand (vgl. z. B. Research Institute of Entrepreneurship &amp; Management HES-SO Wallis). Hochschulen f\u00f6rdern zudem Start-ups und Spin-offs durch Hubs, Clubs und Unterst\u00fctzungsorganisationen (vgl. z. B. Innovation &amp; Entrepreneurship Lab der ETHZ). In den strategischen Zielen 2021-2024 des Bundesrates f\u00fcr den ETH-Bereich (www.fedlex.admin.ch/eli/fga/2021/1038/de) ist die F\u00f6rderung des Unternehmertums ausdr\u00fccklich festgehalten. Die Schweizerische Hochschulkonferenz unterst\u00fctzt derzeit das Pilotprojekt \"Entrepreneurial Competence in Science\" der Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften ZHAW.</p><p>Entrepreneurship und Innovation werden vom Bund auch \u00fcber die Forschungs- und Innovationsf\u00f6rderung unterst\u00fctzt: Innosuisse unterst\u00fctzt Start-ups bei der Entwicklung einer Gesch\u00e4ftsidee, der Gesch\u00e4ftsgr\u00fcndung sowie der Wachstumsstrategie mittels der Programme \"Start-up Coaching\" und \"Start-up Training\". Mit der am 17. Dezember 2021 vom Parlament verabschiedeten Revision des Bundesgesetzes \u00fcber die F\u00f6rderung der Forschung und der Innovation kann Innosuisse Innovationsprojekte von Jungunternehmen f\u00f6rdern, wenn die Projektarbeiten zur Vorbereitung ihres erstmaligen Markteintritts erforderlich sind. Das gemeinsame Programm BRIDGE von Schweizerischem Nationalfonds und Innosuisse unterst\u00fctzt Forschende, ihre Resultate im Hinblick auf eine m\u00f6gliche Markteinf\u00fchrung weiterzuentwickeln.</p><p>Angesichts der zahlreichen und koh\u00e4renten Massnahmen, der bestehenden F\u00f6rderinstrumente und des in Erf\u00fcllung des Postulats 20.4285 bereits zu erarbeitenden Berichts erachtet der Bundesrat einen zus\u00e4tzlichen Bericht in diesem Bereich nicht als angezeigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1645574400000)\/","SubmittedBy":"Silberschmidt Andri","BusinessStatus":216,"BusinessStatusText":"Abschreibungsantrag liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779310816757)\/","SubmissionDate":"\/Date(1638144000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5112,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Bildung"}}