{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214349,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214349,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4349","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Sch\u00e4den durch Rabenkr\u00e4hen in landwirtschaftlichen Kulturen. Bundesrechtliche Bestimmungen und Handlungsspielraum der Kantone","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In der Landwirtschaft entstehen immer wieder Sch\u00e4den durch Raben (besonders Rabenkr\u00e4hen in Schw\u00e4rmen). Das f\u00fchrt zu Ertrags- und Einkommensausf\u00e4llen. In grossen landwirtschaftlichen Kulturen sind vor allem die Aussaat, junge Sonnenblumen und Maispflanzen sowie die Getreidekulturen betroffen. Im Obst- und Weinbau zerst\u00f6ren die Raben die jungen Triebe und besch\u00e4digen die Fr\u00fcchte bis zur Ungeniessbarkeit. Im Gem\u00fcsebau k\u00f6nnen sie Setzlinge ausrupfen und Salatk\u00f6pfe zerst\u00f6ren. Mit den Methoden zur Vertreibung kann man die V\u00f6gel kaum von den Kulturen fernhalten, da sie sich sehr schnell an Massnahmen, die zum Schutz der Kulturen gegen sie ergriffen werden, gew\u00f6hnen. </p><p>Aus Artikel\u00a05 Absatz\u00a03 Buchstabe\u00a0b des Jagdgesetzes (JSG) geht hervor, dass die Rabenkr\u00e4he w\u00e4hrend des ganzen Jahres gejagt werden kann.</p><p>Artikel\u00a03bis Absatz\u00a02 Buchstabe\u00a0c der Jagdverordnung (JSV) enth\u00e4lt zwei Pr\u00e4zisierungen:</p><p>- Die Rabenkr\u00e4he darf vom 16. Februar bis 31. Juli nicht gejagt werden.</p><p>- F\u00fcr Rabenkr\u00e4hen, die in Schw\u00e4rmen auftreten, gilt auf schadengef\u00e4hrdeten landwirtschaftlichen Kulturen keine Schonzeit.</p><p>1. Kann der Bundesrat best\u00e4tigen, dass die bundesrechtlichen Bestimmungen die Jagd von Rabenkr\u00e4hen w\u00e4hrend des ganzen Jahres erlauben, wenn diese in Schw\u00e4rmen auftreten und Sch\u00e4den an landwirtschaftlichen Kulturen anrichten? </p><p>Laut Artikel\u00a013 Absatz\u00a01 JSG wird der Schaden, den jagdbare Tiere an landwirtschaftlichen Kulturen anrichten, \"angemessen entsch\u00e4digt\". Artikel\u00a013 Absatz\u00a02 sieht vor, dass \"die Kantone [...] die Entsch\u00e4digungspflicht [regeln]\".</p><p>2.1. Stellt Artikel\u00a013 Absatz\u00a01 JSG eine Verpflichtung f\u00fcr die Kantone dar, die Sch\u00e4den, die jagdbare Tiere, insbesondere Rabenkr\u00e4hen in Schw\u00e4rmen, an landwirtschaftlichen Kulturen anrichten, zu entsch\u00e4digen?</p><p>2.2. Beteiligt sich der Bund an der Finanzierung der Entsch\u00e4digung?</p><p>3. Ist sich der Bundesrat ganz generell \u00fcber das Ausmass der Sch\u00e4den bewusst, die Rabenkr\u00e4hen in Schw\u00e4rmen an landwirtschaftlichen Kulturen anrichten? Ist er der Ansicht, dass die aktuelle Bundesgesetzgebung ein effizientes Vorgehen gegen dieses Problem zul\u00e4sst?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Das Jagdgesetz erlaubt, dass Rabenkr\u00e4hen \u00fcber das ganze Jahr gejagt werden k\u00f6nnen (Art. 5 Abs. 3 Bst. b; JSG, SR 922.0). Die Schonzeit vom 16. Februar bis 31. Juli gilt nicht f\u00fcr Schw\u00e4rme von Rabenkr\u00e4hen, die auf schadengef\u00e4hrdeten landwirtschaftlichen Kulturen auftreten (Art. 3bis Abs. 2 Bst. c; Jagdverordnung; SR 922.01). Diese Schw\u00e4rme k\u00f6nnen weiterhin das ganze Jahr gejagt werden.</p><p>2.1 Die Kantone m\u00fcssen die Entsch\u00e4digung des Schadens, den jagdbare Tiere an Wald, landwirtschaftlichen Kulturen und Nutztieren anrichten, regeln (Art. 13 Abs. 2; JSG). Dies gilt auch f\u00fcr Sch\u00e4den, die durch Rabenkr\u00e4hen verursacht werden. Sehen die Kantone Selbsthilfemassnahmen gegen Rabenkr\u00e4hen vor, entf\u00e4llt die Entsch\u00e4digungspflicht (Art. 13 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 12 Abs. 3; JSG).</p><p>2.2 Eine Beteiligung des Bundes ist bei jagdbaren Arten nach Artikel\u00a05 JSG nicht vorgesehen. Ausgenommen sind globale Abgeltungen auf der Grundlage von Programmvereinbarungen f\u00fcr die Entsch\u00e4digung von Wildsch\u00e4den, die auf hohe Wildtierbest\u00e4nde in Schutzgebieten zur\u00fcckzuf\u00fchren sind (Art. 13 Abs. 3; JSG).</p><p>3. Der Bundesrat ist sich bewusst, dass Rabenkr\u00e4hen in Schw\u00e4rmen auf landwirtschaftlichen Kulturen lokal empfindliche Sch\u00e4den verursachen k\u00f6nnen. Aus diesem Grund gibt er den Kantonen in der Jagdverordnung den Spielraum f\u00fcr jagdliche Eingriffe zur Steuerung des Bestandes und der Verteilung von Rabenkr\u00e4henschw\u00e4rmen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1643155200000)\/","SubmittedBy":"Feller Olivier","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1647561600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690501947880)\/","SubmissionDate":"\/Date(1638144000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5112,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Umwelt|Landwirtschaft"}}