{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214387,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214387,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4387","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Verbesserung der \u00d6ffnungszeiten des Bundesarchivs, bis der digitale Aktenzugang den Kundenbed\u00fcrfnissen entspricht","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Schweizerische Bundesarchiv (BAR) hat in seiner Strategie 2021-2025 vom Juni 2021 angek\u00fcndigt, die \u00d6ffnungszeiten seines Lesesaals weiter zu reduzieren. Die dadurch freiwerdenden Mittel sollen f\u00fcr die Digitalisierung und die Sicherung von 35 Laufkilometern Akten der Bundesverwaltung verwendet werden, das entspricht rund der H\u00e4lfte des bisherigen Aktenbestandes.</p><p>Die Digitalisierung des Archivzugangs ist zweifellos begr\u00fcssenswert. Allerdings widerspricht eine weitere Reduktion der \u00d6ffnungszeiten des Lesesaals den Interessen der historischen Forschung zur Schweizer Geschichte, welche die bereits jetzt knappen \u00d6ffnungszeiten des BAR in der Vergangenheit immer wieder kritisiert hat. Dies geht auch aus der vom Bundesrat im September 2021 ver\u00f6ffentlichten Evaluation des Bundesgesetzes \u00fcber die Archivierung (BGA) hervor. So bem\u00e4ngelte rund die die H\u00e4lfte der Nutzenden des Bundesarchivs die aktuellen \u00d6ffnungszeiten, respektive w\u00fcnscht sich eine Erweiterung der \u00d6ffnungszeiten (vgl. S. 108 des Evaluationsberichts vom Dezember 2020). Der Hintergrund dieser Forderung ist die Tatsache, dass Forschende eine grosse Zahl an Dossiers pro Tag sichten m\u00fcssen. Aufgrund der langen Wartezeiten f\u00fcr Digitalisate (derzeit bis zu mehreren Wochen) und der Mengenbeschr\u00e4nkung entspricht der digitale Aktenzugang des BAR daher nicht den Bed\u00fcrfnissen der Forschenden. Der Zugang zum Lesesaal ist f\u00fcr sie nach wie vor von gr\u00f6sster Bedeutung. </p><p>Die Interpellantin bittet den Bundesrat deshalb um die Beantwortung folgender Fragen: </p><p>1. Das BAR stellt gem\u00e4ss seiner Strategie die Kundenw\u00fcnsche ins Zentrum seines Handelns. Wie wurde vor diesem Hintergrund in der Strategie des BAR auf die Anliegen der historischen Forschung eingegangen, die eine weitere Reduktion der \u00d6ffnungszeiten strikt ablehnt? </p><p>2. Was gedenkt der Bundesrat zu tun, um die physische Zug\u00e4nglichkeit des Bundesarchivs auch in Zukunft zu gew\u00e4hrleisten?</p><p>3. Ist es f\u00fcr den Bundesrat denkbar, eine zumindest vorr\u00fcbergehende Erweiterung der \u00d6ffnungszeiten in Erw\u00e4gung zu ziehen, bis der digitale Aktenzugang den Bed\u00fcrfnissen der Forschung entspricht und den Besuch des Lesesaals schrittweise zu ersetzen vermag?</p><p>4. Falls nicht, welche Massnahmen ergreift der Bundesrat, um den Aktenzugang im Bundesarchiv langfristig zu verbessern?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. In den letzten zehn Jahren kam es bei der Nutzung der Unterlagen des Bundesarchivs (BAR) zu einem Wachstum von 169\u00a0Prozent. Das BAR bedient heute also deutlich mehr KundInnen als fr\u00fcher und hat zus\u00e4tzlich seit 2006 zum gleichbleibenden Angebot der analogen Leses\u00e4le den Online-Zugang entwickelt. Seit dessen Einf\u00fchrung hat das BAR sichergestellt, dass sowohl analoge als auch digitale Unterlagen einerseits archiviert und andererseits zug\u00e4nglich gemacht werden k\u00f6nnen. Die Bed\u00fcrfnisse der KundInnen des BAR wurden w\u00e4hrend der Entwicklung des Online-Zugangs mehrfach erhoben und dieser wurde in Zusammenarbeit mit User-Experience-ExpertInnen wiederholt durch unterschiedliche KundInnengruppen getestet. Auch im Rahmen der erw\u00e4hnten Evaluation des Gesetzes \u00fcber die Archivierung, die im Jahr 2020 stattgefunden hat, wurde eine breit abgest\u00fctzte quantitative und qualitative NutzerInnenanalyse bez\u00fcglich Zugang zu archivierten Dokumenten durchgef\u00fchrt, deren Ergebnisse in die Strategie eingeflossen sind. Die Nutzenden sind mit den Zugangs-Dienstleistungen des Bundesarchivs grossmehrheitlich vollst\u00e4ndig oder eher zufrieden (Evaluation des Bundesgesetzes \u00fcber die Archivierung - Schlussbericht, B\u00fcro Vatter, 2020, S. 106).</p><p>2. Die Leses\u00e4le sind an drei Tagen pro Woche jeweils 10 Stunden ge\u00f6ffnet (von 9 Uhr bis 19 Uhr). Es hat keine Reduktion der \u00d6ffnungszeiten stattgefunden. Der physische Zugang ist somit gew\u00e4hrleistet und wird es auch k\u00fcnftig bleiben. Die aktuelle Strategie des BAR sieht vor, das digitale Angebot entlang der hohen Nachfrage auszubauen. Einen Lesesaal vor Ort wird es auch in Zukunft geben.</p><p>3. Der Online-Zugang hat zu keinerlei Reduktion des Zugangs vor Ort gef\u00fchrt, sondern stellt f\u00fcr die KundInnen ein zus\u00e4tzliches Angebot f\u00fcr die Nutzung dar. Der Online-Zugang wird von den NutzerInnen des BAR sehr gesch\u00e4tzt: Im 2021 hat das BAR mehr KundInnen online als vor Ort bedient. Die Leses\u00e4le sind zwar gut besucht, aber nur in Ausnahmef\u00e4llen ausgelastet und dies trotz der - aufgrund der Pandemie - aktuell geltenden Beschr\u00e4nkungen der zur Verf\u00fcgung stehenden Arbeitspl\u00e4tze. Vor der Pandemie waren die Leses\u00e4le durchschnittlich zu 72\u00a0Prozent ausgelastet. Eine Erweiterung der \u00d6ffnungszeiten dr\u00e4ngt sich entsprechend nicht auf.</p><p>4. Die Strategie des BAR stellt sicher, dass der Aktenzugang entsprechend den Bed\u00fcrfnissen der Kundschaft gew\u00e4hrleistet ist, sei dies durch den Online-Zugang oder den Besuch vor Ort. Die digitale Transformation bietet insofern einen Mehrwert f\u00fcr die NutzerInnen, als dass der Zugang zu den Unterlagen des BAR dank der Digitalisierung besser und sowohl orts- wie auch zeitunabh\u00e4ngig m\u00f6glich ist. Ausserdem bietet das Digitale gegen\u00fcber der physischen Konsultation vor Ort weitere wesentliche Vorteile, wie beispielweise bessere Auswertungsm\u00f6glichkeiten mit Volltextrecherche oder Text- und Datamining.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1645574400000)\/","SubmittedBy":"Wyss Sarah","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1703233408000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|34|36|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1763103100840)\/","SubmissionDate":"\/Date(1638835200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5112,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Medien und Kommunikation|Wissenschaft und Forschung|Kultur"}}