{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214399,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214399,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4399","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Ausgleich der gesundheitsbedingten Mehrkosten bei Z\u00f6liakie","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Z\u00f6liakie ist eine chronische Autoimmunerkrankung. Ohne Einhaltung der glutenfreien Di\u00e4t entsteht im K\u00f6rper eine Entz\u00fcndung, die zu einer Sch\u00e4digung des D\u00fcnndarms f\u00fchrt. Diese Sch\u00e4digung wiederum hat h\u00e4ufig Mangelerscheinungen zur Folge. Es k\u00f6nnen aber auch diverse andere medizinische Probleme wie Unfruchtbarkeit, Osteoporose, Haarausfall und M\u00fcdigkeit auftreten. Mit einer strikten gutenfreien Ern\u00e4hrung k\u00f6nnen Menschen mit Z\u00f6liakie jedoch ein Leben ohne gesundheitliche Probleme f\u00fchren. Dazu m\u00fcssen sie alle glutenhaltigen Lebensmittel durch glutenfreie Produkte ersetzen, was zu erheblichen Mehrkosten f\u00fchrt.</p><p>Bis Ende 2021 wird Z\u00f6liakie von der Invalidenversicherung (IV) als Geburtsgebrechen anerkannt. Mittels Pauschalbetr\u00e4gen beteiligt sich die IV an den Mehrkosten f\u00fcr \u00e4rztlich verordnete glutenfreie Di\u00e4t. Doch diese Pauschalbetr\u00e4ge entfallen ab 1. Januar 2022, da Z\u00f6liakie im Rahmen der Weiterentwicklung der IV aus der Geburtsgebrechenliste gestrichen worden ist. </p><p>Die Di\u00e4tprodukte, auf die Z\u00f6liakiebetroffene angewiesen sind, werden nicht von der Krankenkasse verg\u00fctet, da sie aus Produkten des t\u00e4glichen Bedarfs bestehen. </p><p>Der Bundesrat h\u00e4lt in seiner Antwort auf \"21.3851, Z\u00f6liakie, Wenn Gluten krank macht\" fest, dass die Mehrkosten der glutenfreien Ern\u00e4hrung mit anderen Systemen ausgeglichen werden k\u00f6nnen. Im Ausland gibt es tats\u00e4chlich verschiedene Modelle der finanziellen Entlastung von Z\u00f6liakiebetroffenen. </p><p>Im geforderten Bericht soll eine Auslegeordnung dazu gemacht werden, wie betroffene Menschen und insbesondere Familien finanziell entlastet werden k\u00f6nnen, dabei sollen auch Modelle anderer L\u00e4nder analysiert werden. Insbesondere finanziell schlechter gestellte Familien und Einzelpersonen sind auf eine angemessene Entsch\u00e4digung f\u00fcr die Mehrkosten angewiesen, um die f\u00fcr ihre Gesundheit unverzichtbare Di\u00e4t einhalten zu k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Wie der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation 21.3851 Feri \"Z\u00f6liakie. Wenn Gluten krank macht\" ausgef\u00fchrt hat, k\u00f6nnen Z\u00f6liakie betroffene Personen f\u00fcr eine glutenfreie Ern\u00e4hrung auf allt\u00e4gliche, handels\u00fcbliche, nicht glutenhaltige Nahrungsmittel wie Reis, Kartoffeln, Mais, Hirse, H\u00fclsenfr\u00fcchte, Quinoa u.a. ausweichen. Bei Z\u00f6liakie sind f\u00fcr eine ausgewogene, gesunde, glutenfreie Ern\u00e4hrung keine teuren Di\u00e4tmittel oder Spezialprodukte notwendig, welche Mehrkosten verursachen.</p><p>Jegliche gesundheitliche Beeintr\u00e4chtigung kann zu einem Mehraufwand im t\u00e4glichen Leben f\u00fchren. Allf\u00e4llig h\u00f6here Lebenshaltungskosten auf Grund einer chronischen Krankheit k\u00f6nnen \u00fcber andere Systeme wie zum Beispiel Erg\u00e4nzungsleistungen oder Steuerbemessungen ausgeglichen werden. Der Bundesrat erachtet eine Sonderbehandlung der an Z\u00f6liakie erkrankten Personen gegen\u00fcber Menschen mit anderen chronischen Krankheiten nicht als angezeigt. Angesichts des in der Schweiz gew\u00e4hrleisteten Zugangs zu glutenfreien, handels\u00fcblichen Ern\u00e4hrungsprodukten und vorhandenen finanziellen Ausgleichssystemen im Bereich der Lebenshaltungskosten wird die Erarbeitung eines Berichtes nicht als angezeigt erachtet.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1644969600000)\/","SubmittedBy":"Feri Yvonne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1703228924000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2836|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523394813)\/","SubmissionDate":"\/Date(1639008000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5112,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Sozialer Schutz|Gesundheit"}}