{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214415,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214415,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4415","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Warum verschm\u00e4ht der Bund eine neuartige Technologie zur Infektionsdiagnostik, die von einem in der Schweiz ans\u00e4ssigen Unternehmen entwickelt wurde?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In einem Artikel, den \"L'Illustr\u00e9\" am 8. Dezember 2021 ver\u00f6ffentlicht hat, ist Folgendes zu lesen:</p><p></p><p>- Das Lausanner Biotechnologieunternehmen Abionic AG mit Sitz im Biop\u00f4le Epalinges besch\u00e4ftigt rund 60 Personen und betreibt seit 2017 die weltweit schnellste Plattform zur Diagnose von Infektionen. </p><p>- Dank dieser Technologie, die in rund 50 L\u00e4ndern zugelassen und von der Swissmedic validiert wurde, l\u00e4sst sich \u00fcberdies die Schwere einer Infektion absch\u00e4tzen. </p><p>- Bei Ausbruch der Gesundheitskrise im M\u00e4rz 2020 schaffte es dieses Unternehmen, die Technologie anzupassen und einen Antigen-Speicheltest zu entwickeln, der in weniger als einer Minute zu einem zuverl\u00e4ssigen Ergebnis f\u00fchrt und nur 20 Franken kostet (gegen\u00fcber gegenw\u00e4rtig 30 Minuten und rund 50 Franken).</p><p>- Die Abionic AG hat in der ganzen Welt \u00fcber 150 Ger\u00e4te verkauft zu einem St\u00fcckpreis von gegen 6000 Franken. In der Schweiz jedoch hat sie in Gesundheitskreisen kaum Interesse geweckt. </p><p>-Seit Ausbruch der Gesundheitskrise hat die Abionic AG das Eidgen\u00f6ssische Departemente des Innern (EDI) und das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) \u00fcber ihre neue Technologie informiert. Bisher haben aber weder EDI noch BAG reagiert.</p><p>1. Nach welchen Kriterien beschliessen das EDI und das BAG Personen, die sich an sie richten und Technologien entwickelt haben, die m\u00f6glichweise die Ausbreitung von Covid-19 bremsen oder bek\u00e4mpfen k\u00f6nnen, zu antworten oder nicht zu antworten?</p><p>2. Wie kommt es, dass der Bund keinerlei Interesse zeigt an einer innovativen Technologie im Bereich der Antigen-Tests, die ein Unternehmen mit Sitz in der Schweiz entwickelt hat und die offenbar zahlreiche L\u00e4nder \u00fcberzeugt hat?</p><p>3. Arbeitet das BAG mit dem Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation zusammen, um innovative technologische L\u00f6sungen zur Bek\u00e4mpfung von Covid-19 zu finden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. und 2. Die nationale Teststrategie des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit (BAG) zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie basiert auf bekannten und weit verbreiteten diagnostischen Methoden, die ihre Eignung bewiesen haben. Gleichzeitig sind das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) und das BAG stets an innovativen Entwicklungen interessiert. Sobald neue Produkte CE-zertifiziert sind, k\u00f6nnen sie durch diagnostische Laboratorien verwendet werden. F\u00fcr die Einhaltung dieser Zertifizierungsvorgaben sind in erster Linie die Hersteller selbst verantwortlich. Das BAG hat die Firma Abionic SA noch am gleichen Tag der Anfrage \u00fcber das entsprechende Vorgehen informiert, jedoch keinen Antrag zur Listung des Tests mit unabh\u00e4ngigen klinischen Studien erhalten.</p><p>Mit Einf\u00fchrung des Testzertifikats hat das BAG zwecks Anerkennung des schweizerischen Zertifikats durch die EU nur noch Tests zugelassen, welche sich auf der \"Health Security Committee (HSC) Common List\" auf europ\u00e4ischer Ebene befinden. Diese Liste enth\u00e4lt alle von den EU Staaten anerkannten Antigen-Schnelltests. Das BAG hat diese Liste \u00fcbernommen. Antr\u00e4ge zu Validierungen und entsprechenden Listungen sind mit diesem Wechsel nur noch auf europ\u00e4ischer Ebene m\u00f6glich.</p><p>Ausserhalb von Laboratorien ist die Verwendung von speichelbasierten Antigen-Schnelltests sowohl in der Schweiz, wie auch in der EU derzeit nicht m\u00f6glich. Gem\u00e4ss aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und der Einsch\u00e4tzung von Fachexpertinnen und -experten weisen speichelbasierte Antigenschnelltests, wenn sie ausserhalb von Laboratorien genutzt werden, eine geringere Leistung gegen\u00fcber nasalen oder Nasen-Rachen-Abstrichen auf. Daher werden diese speichelbasierten Tests weder in der EU noch in der Schweiz ausserhalb von Laboratorien zur Ausstellung von Zertifikaten genutzt.</p><p>3. Das BAG steht in engem Kontakt mit dem Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation sowie anderen Departementen, Institutionen und Fachexperten. Eine Priorisierung der unz\u00e4hligen Anfragen und Angeboten der Mithilfe war in der Pandemiebek\u00e4mpfung eine grosse Herausforderung. Aufgrund der sehr grossen Wichtigkeit dieser Anfragen wurden die Strukturen regelm\u00e4ssig angepasst, damit s\u00e4mtliche Anfragen beantwortet und gepr\u00fcft werden konnten. Das BAG steht neuen Entwicklungen offen gegen\u00fcber und baut auf die bestehenden Kenntnisse von innovativen Firmen zur erfolgreichen Bek\u00e4mpfung der Pandemie.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1645574400000)\/","SubmittedBy":"Feller Olivier","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1703229595000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523316910)\/","SubmissionDate":"\/Date(1639353600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5112,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Gesundheit"}}