{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214475,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214475,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4475","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Aluminiumsalze. Kommt die Schweiz auf ihren Entscheid zur\u00fcck?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Zentrum f\u00fcr Onkologie und H\u00e4matologie der Hirslanden-Klinik Les Grangettes (Genf) und die Universit\u00e4t Oxford haben im September 2021 in \"The International Journal of Molecular Sciences\" eine Studie ver\u00f6ffentlicht, wonach Aluminiumsalze nun doch eine Gefahr f\u00fcr die Gesundheit insbesondere der Frauen darstellen. Vor dem Hintergrund dieser Studie und den Ausf\u00fchrungen dazu bitte ich den Bundesrat um Antwort auf folgende Fragen:</p><p>1. Hat der Bundesrat Kenntnis von dieser Studie und will er sie der gleichen kritischen Pr\u00fcfung unterziehen wie die wissenschaftliche Literatur, die zwischen 2016 und 2020 evaluiert wurde und zum Schluss f\u00fchrte, es bestehe f\u00fcr die Konsumentinnen und Konsumenten kein Krebsrisiko?</p><p>2. Wenn ja, will der Bundesrat die Gesetzgebung anpassen, wie er dies in seinem Bericht von 2020 (S. 13) in Aussicht gestellt hat?</p><p>3. Ist der Bundesrat auf dem Laufenden \u00fcber eine Evaluation oder den Beginn einer Pr\u00fcfung von Seiten des Wissenschaftlichen Ausschusses f\u00fcr Verbrauchersicherheit (SCCS)?</p><p>4. K\u00f6nnte die Schweiz im Zusammenhang mit Frage 3 und in \u00dcbereinstimmung mit der bereits im Postulat 16.3762 formulierten Frage im Lichte dieser Entdeckungen erw\u00e4gen, diese Produkte auf ihrem Hoheitsgebiet zu verbieten?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. und 3. Wie der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation Python 21.4193 \"Brustkrebs und Aluminiumsalze in Kosmetika. Wann anerkennen wir endlich den Kausalzusammenhang?\" ausgef\u00fchrt hat, hat er diese neue Studie, die an Zellen von Hamstern durchgef\u00fchrt wurde, zur Kenntnis genommen (Tenan et al. [2021] Aluminium enters mammalian cells and destabilizes chromosome structure and number). Die Ergebnisse best\u00e4tigen die fr\u00fcheren experimentellen Beobachtungen der Forschungsgruppe Mandriota/Sappino: Sie zeigen erneut ein genotoxisches Potenzial und kanzerogene Eigenschaften von Aluminium. Allerdings wurden sie nicht unter Einhaltung der anerkannten wissenschaftlichen Leitlinien f\u00fcr die Bewertung von Kosmetika durchgef\u00fchrt. Das Scientific Committee on Consumer Safety (SCCS) der EU hat bereits mehrere \u00e4hnliche Studien ausgewertet und diese in seiner letzten, 2020 publizierten Stellungnahme ber\u00fccksichtigt. Die Studie bringt keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die vom SCCS nicht bereits ber\u00fccksichtigt worden w\u00e4ren.</p><p>Gem\u00e4ss Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) f\u00fchren die Ergebnisse der neuen Studie somit zu keiner neuen Gesamtrisikobewertung im Zusammenhang mit der Verwendung von Aluminium in Kosmetika. Es besteht somit kein Grund, die Aussagen im Bericht des Bundesrates vom Juni 2020 und die Schlussfolgerungen des SCCS auf europ\u00e4ischer Ebene in Frage zu stellen.</p><p>2. und 4. Da sich die Ergebnisse der neuen Studie nicht auf die Schlussfolgerungen des Berichts des Bundesrates auswirken, beabsichtigt letzterer nicht, Aluminium in Kosmetika zu verbieten. Er weist jedoch darauf hin, dass das SCCS in seiner Stellungnahme von 2020 H\u00f6chstkonzentrationen von Aluminium in Antitranspirantien, Lippenpflegeprodukten und Zahnpasta festgelegt hat, die er als gesundheitlich unbedenklich erachtet. Diese Konzentrationen entsprechen denjenigen in den Produkten, die aktuell auf dem Markt sind, die bereits, im Rahmen der Selbstkontrolle, die Sicherheit der Konsumentinnen und Konsumenten gew\u00e4hrleisten m\u00fcssen. Die Europ\u00e4ische Kommission pr\u00fcft derzeit, wie die Stellungnahme des SCCS in ihre Gesetzgebung \u00fcbernommen werden kann (vorgesehen f\u00fcr 2022). Diese Grenzwerte werden gegebenenfalls in die Schweizer Gesetzgebung aufgenommen, um die Gleichwertigkeit mit dem EU-Recht zu wahren.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1643760000000)\/","SubmittedBy":"Hurni Baptiste","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1701961271000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523501327)\/","SubmissionDate":"\/Date(1639612800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5112,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Gesundheit"}}