{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214507,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214507,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4507","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gef\u00e4hrdet das zunehmende Fahrzeuggewicht die Ziele des Bundes zur Reduktion der Anzahl Toter und Schwerverletzter im Strassenverkehr?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Schweiz verzeichnet seit Jahren einen Trend zur Zunahme von Motorisierung und Gewicht - vor allem bei SUVs. Leergewichte von weit \u00fcber 2000 kg und Leistungen von 300 PS sind keine grossen Ausnahmen mehr. Schwere Autos verursachen mehr CO2 (Herstellung, Betrieb), und sie verschmutzen die Umwelt u.a. durch mehr Reifenabrieb. Sie sind aber insbesondere auch f\u00fcr die Strassenverkehrssicherheit ein Problem:</p><p>Ich bitte den Bundesrat in diesem Kontext um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Verf\u00fcgt das Bundesamt f\u00fcr Strassen (ASTRA) \u00fcber antriebsbereinigte Zulassungszahlen zum Fahrzeuggewicht? </p><p>2. Verf\u00fcgt das ASTRA \u00fcber Zahlen zur Schwere des Unfalls in Abh\u00e4ngigkeit des Fahrzeuggewichts?</p><p>3. Verf\u00fcgt das ASTRA \u00fcber Zahlen zum durchschnittlichen Mehrgewicht von zugelassenen Elektroautos mit Batterien, verglichen mit ihrem mit Benzin oder Diesel betriebenen Schwestermodell?</p><p>4. Bis 2030 will das ASTRA die Zahl der t\u00f6dlich verunfallten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer auf 100 und jene der schwerverletzten auf 2500 reduzieren. Ist der Bundesrat der Ansicht, dass die Zunahme des Fahrzeuggewichts die Erreichung dieses Ziels erschwert?</p><p>5. Ist der Bundesrat bereit, Massnahmen zu pr\u00fcfen, um den Verkauf von leichteren Fahrzeugen zu f\u00f6rdern bzw. das durchschnittliche Gewicht von Privatfahrzeugen zu senken? Falls ja, was sieht der Bundesrat f\u00fcr M\u00f6glichkeiten?</p><p>Das durchschnittliche Fahrzeuggewicht hat sich von 1309 kg (1996) auf 1680 kg (2018) erh\u00f6ht. Mit der zunehmenden Elektrifizierung wird das Fahrzeuggewicht weiterhin steigen: So sind Modelle in der elektrischen Variante (BEV) aufgrund des Batteriegewichtes meist deutlich schwerer (z.B. Mercedes S-Klasse (Benzin) - EQS (elektrisch): Mehrgewicht 520 kg). Es ist heute zwar technisch m\u00f6glich, leichte Fahrzeuge mit hoher Sicherheit zu bauen (m\u00f6glich gem\u00e4ss Euro NCAP Tests), doch sind schwere Fahrzeuge f\u00fcr die Leichteren bei einer Kollision ein Risiko (Massen-Inkompatibilit\u00e4t). Entgegen einem langj\u00e4hrigen Trend wurden im Jahr 2020 40 Menschen mehr im Strassenverkehr get\u00f6tet als im Vorjahr (227 zu 187). Auch bei den Schwerverletzten ergab sich eine Zunahme von 154 auf 3793.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Jahr 2020 verunfallten im Strassenverkehr mehr Menschen schwer als im Jahr 2019. Im lang- und mittelfristigen Trend sind die Zahlen der Schwerverunfallten jedoch konstant r\u00fcckl\u00e4ufig. F\u00fcr eine Fortsetzung dieses Trends sprechen auch die Unfallzahlen des ersten Halbjahres 2021. Gegen\u00fcber dem ersten Halbjahr 2020 hat die Anzahl get\u00f6teter Personen um 14,0\u00a0Prozent auf 86 abgenommen (1. Halbjahr 2020: 100). Die Anzahl schwerverletzter Personen sank um 6,6\u00a0Prozent auf 1579. Im weltweiten Vergleich belegt die Schweiz seit Jahren eine Spitzenposition bei der Verkehrssicherheit.</p><p>1. Ja. Alle immatrikulierten Fahrzeuge sind mit Angaben zu Gewicht, Motorisierung (z.B. Elektroantrieb) und Antrieb (z.B. Allradantrieb) im Informationssystem Verkehrszulassung IVZ erfasst. Daten zum Stand und zur Entwicklung der Leergewichte sind mit den interaktiven Tabellen des Bundesamts f\u00fcr Statistik BFS abrufbar (Bundesamt f\u00fcr Statistik &gt; Dienstleistungen &gt; Forschung &gt; STAT-TAB - Interaktive Tabellen).</p><p>2. Alle polizeilich erfassten Strassenverkehrsunf\u00e4lle sind mit Angabe der Verletzungsschwere im Informationssystem Strassenverkehrsunf\u00e4lle erfasst. Bei Unf\u00e4llen ab 2018 ist bei Fahrzeugen mit schweizerischen Kontrollschildern das Gesamtgewicht bekannt.</p><p>3. Nein. Die Gewichte der einzelnen Fahrzeuge sind zwar bekannt und werden auch ver\u00f6ffentlicht, aber es gibt keine Angaben, welche Fahrzeuge als Schwestermodelle gelten. Bei Produzenten, die ausschliesslich Elektrofahrzeuge produzieren (wie z. B. Tesla), gibt es keine Schwestermodelle.</p><p>4. Die Wahrscheinlichkeit einer schweren Verletzung erh\u00f6ht sich, je gr\u00f6sser der Gewichtsunterschied zwischen den Unfallfahrzeugen ist. Trotz einer Zunahme der durchschnittlichen Fahrzeuggewichte von 1309 kg (1996) auf 1680 kg (2018)(+ 28,3%), der Zunahme der Anzahl der immatrikulierten Personenwagen von3 268 093 auf 4 602 688 Fahrzeuge (+ 40,8%) und der Zunahme der Fahrleistung von 70 774 auf 96 897 Millionen Kilometer (+ 36,9%). hat die Zahl der Schwerverunfallten in Unf\u00e4llen mit Beteiligung mindestens eines Personenwagens im Zeitraum zwischen 1996 und 2018 von 5131 auf 2301 abgenommen (- 55,2%). Die Zunahme der Fahrzeuggewichte hatte insgesamt keinen Einfluss auf das Unfallgeschehen in der Schweiz.</p><p>5. Die bestehende Besteuerung beg\u00fcnstigt bereits leichtere Fahrzeuge. Dar\u00fcber hinaus setzt der Bundesrat f\u00fcr eine weitere Reduktion der Unf\u00e4lle auf den verbreiteten Einsatz von Assistenzsystemen. Dazu geh\u00f6ren etwa Systeme wie intelligente Geschwindigkeitsassistenten, Notbremsassistenten oder M\u00fcdigkeitswarner. Diese k\u00f6nnen Autofahrende bei der Einhaltung der Verkehrsregeln und der Verhinderung von Unf\u00e4llen unterst\u00fctzen. Mit der Verordnung (EU) 2019/2144 (der sogenannten General Safety Regulation, GSR) wird in der EU eine Ausr\u00fcstungspflicht mit solchen Assistenzsystemen eingef\u00fchrt. Der Bundesrat plant, diese Systeme in der Schweiz im Gleichschritt mit der EU einzuf\u00fchren.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1644969600000)\/","SubmittedBy":"Schlatter Marionna","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1703232605000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523392590)\/","SubmissionDate":"\/Date(1639612800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5112,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr|Gesundheit"}}