{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214521,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214521,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4521","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"F\u00fcr eine ausgewogene finanzielle Unterst\u00fctzung, die die Teilnahme an Sportgrossanl\u00e4ssen erm\u00f6glicht","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht vorzulegen \u00fcber die verschiedenen Arten der Unterst\u00fctzung von Sportlerinnen und Sportlern, die die Schweiz an Sportgrossanl\u00e4ssen wie den Olympischen Spielen, den Paralympics oder Weltmeisterschaften vertreten. Um die Studie gezielt zu fokussieren, wird vorgeschlagen, darin nur die Kategorien 1-3 der von Swiss Olympic erstellten Einstufung der Sportarten zu behandeln. Dieses Steuerungsinstrument wird in Sportkreisen anerkannt und erm\u00f6glicht eine effiziente Zuteilung der verschiedenen Ressourcen. Der Bericht soll insbesondere die folgenden Punkte behandeln:</p><p>- die verschiedenen Arten der Unterst\u00fctzung, insbesondere finanzieller Art, die f\u00fcr Athletinnen und Athleten vorgesehen sind, die in Nationalmannschaften oder als Einzelpersonen in einer Sportart aktiv sind;</p><p>- etwaige Unterschiede bei Pr\u00e4mien, Pauschalen oder Preisgeldern, die an Frauen und die an M\u00e4nner gezahlt werden;</p><p>- die Frage, ob es angebracht ist, neue Instrumente zu entwickeln, um eine \"sozio\u00f6konomische Auswahl\" von Talenten zu verhindern. </p>","ReasonText":"<p>Es wird gerne betont, dass die Schweizer Bev\u00f6lkerung sportlich ist und sich f\u00fcr Sport interessiert. Man sieht, wie sehr internationale Wettk\u00e4mpfe das Interesse von breiten Teilen der Bev\u00f6lkerung wecken; in den verschiedenen Medien finden sich unz\u00e4hlige Artikel \u00fcber die Nati oder Leistungsanalysen anhand der Anzahl gewonnener Medaillen an den Olympischen Spielen. Der im Juni 2021 ver\u00f6ffentlichte Bericht \u00fcber den Schweizer Spitzensport macht deutlich, dass die Finanzierung des Schweizer Spitzensports sehr komplex ist. Die Daten zeigen, dass bei Mannschafts- oder Teamsportarten der Verein der wichtigste Arbeitgeber und der nationale Verband der zweitwichtigste ist, gefolgt von verschiedenen anderen Einnahmequellen (private Mannschaften, Schweizer Armee). Einnahmen aus Sponsoring erg\u00e4nzen die Finanzierungsquellen, und sehr h\u00e4ufig tragen die Familie oder das Umfeld wesentlich zu einem ausgeglichenen Budget der Athletinnen und Athleten bei.</p><p>Die \u00f6ffentlichen Gelder haben seit 2010 erheblich zugenommen, sei es \u00fcber die Landeslotterien, das Bundesamt f\u00fcr Sport, Swiss Olympic, die Schweizer Sporthilfe oder die Spitzensportf\u00f6rderung der Schweizer Armee. Der Spitzensport ist eine pers\u00f6nliche Entscheidung, und in bestimmten Sportarten k\u00f6nnen vielversprechende Karrieren zu einem \u00e4usserst komfortablen Einkommen f\u00fchren. Doch es ist problematisch, dass die geplante Teilnahme an den Olympischen Spielen bei zahlreichen Athletinnen und Athleten das Budget aus dem Gleichgewicht bringt, was gewissermassen zu einer sozio\u00f6konomischen Auswahl der Talente f\u00fchrt.</p><p>So hat zum Beispiel eine Hockeyspielerin, die in einer Schweizer Mannschaft in der National League spielt, oft nicht die gleichen M\u00f6glichkeiten wie ihr m\u00e4nnlicher Kollege. Wenn sie gegen eine geringe Verg\u00fctung im Ausland spielt, profitiert sie nicht von den Entsch\u00e4digungen, die der Verband ihrem Verein zahlt. Die Beitr\u00e4ge, die der Verband f\u00fcr die Vorbereitungslager zahlt, sind mit 250 Franken f\u00fcr 6 Tage in Basel oder 1500 Franken f\u00fcr 24 Tage in Calgary h\u00f6chst bescheiden.</p><p></p><p>Zwar haben sich die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler daf\u00fcr entschieden, viele Opfer zu bringen, um ihr Ziel zu erreichen; es ist allerdings fragw\u00fcrdig, dass sie sich in finanzielle Schwierigkeiten bringen oder sogar verschulden m\u00fcssen, w\u00e4hrend ihre Leistungen dazu beitragen, das Schweizer Sportsystem in seiner Gesamtheit aufzuwerten.</p><p>Sportliche Erfolge tragen zu einem positiven und dynamischen Bild der Schweiz bei, die Medienpr\u00e4senz des Sports f\u00f6rdert den Nachwuchs, der Breitensport ist eng mit dem Spitzensport verbunden und es stehen umfangreiche \u00f6ffentliche Finanzmittel zur Verf\u00fcgung. Deshalb ist es notwendig, dass man \u00fcber dokumentierte Angaben \u00fcber die an die Athletinnen und Athleten gezahlten Entsch\u00e4digungen verf\u00fcgt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Spitzensport in der Schweiz ist grunds\u00e4tzlich privatrechtlich organisiert. Das von Athletinnen und Athleten mit ihren Leistungen erzielbare Einkommen - darin enthalten auch Preis- und Startgelder sowie Pr\u00e4mien - ist in erster Linie vom Kommerzialisierungspotenzial der Sportart abh\u00e4ngig. Deren Popularit\u00e4t in der Bev\u00f6lkerung, die M\u00f6glichkeiten der medialen Inszenierung und das Werbe- und Sponsoringinteresse spielen dabei zusammen und beeinflussen dieses Potenzial massgeblich. Aus Sicht des Bundesrates ist es nicht die Aufgabe des Staates, in diese Marktmechanismen einzugreifen und so auf die Einkommensm\u00f6glichkeiten im privaten Sektor Einfluss zu nehmen. Aufgabe der \u00f6ffentlichen Hand ist es, den Spitzensport durch subsidi\u00e4re F\u00f6rderleistungen und -instrumente, zu welchen alle Athletinnen und Athleten gleichermassen Zugang haben, gesamtheitlich zu unterst\u00fctzen.</p><p>Swiss Olympic, die Sporthilfe und der Bund haben in den letzten Jahren erhebliche, eng aufeinander abgestimmte Anstrengungen unternommen, um den Spitzensport in der Schweiz weiterzuentwickeln. Diese Unterst\u00fctzungs- und F\u00f6rdert\u00e4tigkeit erfolgt geschlechtsneutral.</p><p>Der vom Bund mitfinanzierte Dachverband des Schweizer Sports Swiss Olympic sorgt durch die finanzielle Unterst\u00fctzung der nationalen Sportverb\u00e4nde f\u00fcr m\u00f6glichst optimale Ausbildungs- Trainings- und Wettkampfm\u00f6glichkeiten im Nachwuchs- und Elitebereich, sowohl bei den M\u00e4nnern als auch den Frauen. Dar\u00fcber hinaus haben Swiss Olympic und die Sporthilfe 2021 rund 500 Athletinnen und Athleten (Frauenanteil knapp 50%) mit durchschnittlich je 15'000 Franken unterst\u00fctzt. F\u00fcr die Bestimmung der Beitragsh\u00f6he sind die Einkommensverh\u00e4ltnisse sowie die Kosten f\u00fcr die Aus\u00fcbung der Sportart massgebend. Athletinnen und Athleten, die weniger kommerzialisierte Sportarten betreiben, profitieren damit von h\u00f6heren Beitr\u00e4gen. Zudem verf\u00fcgt die Sporthilfe \u00fcber einen zus\u00e4tzlichen Fonds zur Unterst\u00fctzung von Athletinnen und Athleten in H\u00e4rtef\u00e4llen.</p><p>Auf Stufe Bund ist aus Sicht der Athletinnen und Athleten die Spitzensportf\u00f6rderung der Armee ein zentrales Instrument zu ihrer Unterst\u00fctzung. Dieses Instrument wird stetig ausgebaut, damit noch mehr Spitzensportlerinnen und -sportler davon profitieren k\u00f6nnen. Aktuell leisten rund 800 Athletinnen und Athleten rund 40'000 Diensttage j\u00e4hrlich und erhalten daf\u00fcr Sold und Erwerbsaufallentsch\u00e4digung. Bei der Spitzensportf\u00f6rderung der Armee geniesst die Frauenf\u00f6rderung einen hohen Stellenwert. Entsprechend hat der Anteil der Frauen in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen und liegt seit 2019 in der Spitzensport-RS konstant \u00fcber 20\u00a0Prozent.</p><p>Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass sich das Zusammenspiel zwischen privaten Akteuren und der \u00f6ffentlichen Hand bei der Unterst\u00fctzung des Spitzensports von Frauen und M\u00e4nnern bew\u00e4hrt. Entsprechend unterst\u00fctzt er die Weiterentwicklung der bestehenden F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten und sieht keinen Bedarf, im Rahmen eines Berichts zus\u00e4tzliche Massnahmen im Zusammenhang mit dem Ausgleich von Einkommensm\u00f6glichkeiten zu pr\u00fcfen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1645574400000)\/","SubmittedBy":"Baume-Schneider Elisabeth","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1757531427000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|28","Category":null,"Modified":"\/Date(1757963443150)\/","SubmissionDate":"\/Date(1639612800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5112,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Soziale Fragen"}}