{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214576,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214576,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4576","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Potenzial von Agri-Fotovoltaik in der Schweizer Landwirtschaft","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht das Potenzial und die Einsatzm\u00f6glichkeiten von Agri-Photovoltaik in der Schweizer Landwirtschaft aufzuzeigen. Der Bericht soll darlegen, welchen Beitrag Agri-Photovoltaik an die erneuerbare Stromerzeugung und an die Anpassung an den Klimawandel leisten kann.</p>","ReasonText":"<p>Die Schweiz soll bis sp\u00e4testens 2050 klimaneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die inl\u00e4ndische erneuerbare Energieproduktion stark ausgebaut werden. Gem\u00e4ss Energieperspektiven 2050+ soll der Zielwert f\u00fcr erneuerbare Energien bis im Jahr 2035 auf 17 TWh erh\u00f6ht werden. Es wird erwartet, dass die Photovoltaik den Hauptteil zum Wachstum beisteuert. Die Schweizer Energiepolitik fokussiert beim Ausbau der Photovoltaik auf Dach- und Fassadenanlagen. Daneben k\u00f6nnten aber auch landwirtschaftliche Fl\u00e4chen zur Energieproduktion genutzt werden.</p><p>Bei dieser Agri-Photovoltaik (Agri-PV) genannten Doppelnutzung wird auf der landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che neben Nahrungs- oder Futtermitteln gleichzeitig Strom mithilfe von Photovoltaikanlagen produziert. Die landwirtschaftliche Nutzung der Fl\u00e4che bleibt jedoch vorrangig. </p><p>Die Klimamodelle zeigen, dass auch in der Schweiz Hitzeperioden und extreme Wetterereignisse (z.B. Hagelschlag) zunehmen werden. Deshalb braucht es zus\u00e4tzliche Schutzvorrichtungen f\u00fcr empfindliche Kulturen. Anstelle von tempor\u00e4ren Vorrichtungen wie Folientunnel oder Netzen k\u00f6nnte Agri-PV zum Einsatz kommen. Projekte im Ausland zeigen, dass durch eine geschickte Kombination von Photovoltaik und Landwirtschaft neben der Produktion von erneuerbarer Energie auch ein Zusatznutzen f\u00fcr die Landwirtschaft entstehen kann. So wirken sich gem\u00e4ss einer Studie unter trockenen Bedingungen PV-Module auf der Fl\u00e4che positiv auf den Ertrag der Unterkulturen aus, bei gleichzeitiger Senkung des Wasserverbrauchs. Agri-PV bietet die M\u00f6glichkeit, CO2-Emissionen in der Landwirtschaft zu verringern, die Verwendung kurzlebiger Materialien und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Fungiziden zu reduzieren und entscheidend zum Klimaschutz beizutragen. Durch eine Umnutzung der unmittelbaren Stellfl\u00e4chen der Photovoltaikanlagen innerhalb agriphotovoltaisch genutzter Acker- oder Gr\u00fcnlandfl\u00e4chen k\u00f6nnten diese Bereiche zur F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t beitragen und somit einen Beitrag zum Naturschutz leisten. Nicht zuletzt k\u00f6nnte Agri-PV der Schweizer Landwirtschaft eine zus\u00e4tzliche Einkommensm\u00f6glichkeit bieten. </p><p>In anderen L\u00e4ndern, etwa in Frankreich, wird Agri-PV gezielt gef\u00f6rdert. Auch Deutschland hat die Vorteile von Agri-PV erkannt und will diese ab 2022 f\u00f6rdern.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. Juni 2021 die Botschaft zum Bundesgesetz \u00fcber eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien verabschiedet. Mit der Vorlage, die eine Revision des Energie- und des Stromversorgungsgesetzes beinhaltet, will er den Ausbau der einheimischen erneuerbaren Energien sowie die Versorgungssicherheit der Schweiz st\u00e4rken, insbesondere auch f\u00fcr den Winter. In diesem Kontext hat am 11. Oktober 2021 das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) unter anderem die Teilrevisionen der Raumplanungsverordnung (RPV; SR 700.1) in die Vernehmlassung geschickt. Die Teilrevision der RPV bezweckt, f\u00fcr bestimmte, typische Anlagen ausserhalb der Bauzone Fallkonstellationen anzugeben, in denen Solaranlagen in der Regel standortgebunden sind. Es ist vorgesehen, dass Agrophotovoltaikanlagen in Gebieten, die an Bauzonen angrenzen, die Vorteile f\u00fcr die landwirtschaftliche Bewirtschaftung bewirken oder die entsprechenden Versuchs- und Forschungszwecken dienen, um standortgebundene Anlagen ausserhalb der Bauzonen zu definieren. Eine Machbarkeitsstudie f\u00fcr Agrophotovoltaikanlagen in der Schweiz wird derzeit vom Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) finanziell unterst\u00fctzt. Sie untersucht Potentiale und Risiken f\u00fcr die Integration von Energieerzeugungssystemen in die landwirtschaftliche Produktion. Die vorgesehene Teilrevision der RPV soll in der Studie ber\u00fccksichtigt werden. Eine Ver\u00f6ffentlichung der Studie soll bis Mitte Jahr 2022 erfolgen. Somit sind die Anliegen des Postulats bereits erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1644969600000)\/","SubmittedBy":"Suter Gabriela","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1694624194000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523321337)\/","SubmissionDate":"\/Date(1639612800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5112,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Energie"}}