{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20214662,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20214662,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.4662","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Gesundheitskompetenz st\u00e4rken durch Hilfe zur Selbsthilfe","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die F\u00f6rderung der gemeinschaftlichen Selbsthilfe rechtlich zu verankern.</p>","ReasonText":"<p>Unter gemeinschaftliche Selbsthilfe wird die Teilnahme von gleichbetroffenen Personen an Selbsthilfegruppen verstanden. Die F\u00f6rderung der gemeinschaftlichen Selbsthilfe in vielen gesundheitlichen und sozialen Bereichen ist f\u00fcr die Krankheitsbew\u00e4ltigung und Gesundheitserhaltung der Bev\u00f6lkerung von grosser Bedeutung. Gemeinschaftliche Selbsthilfe ist eine wichtige Akteurin f\u00fcr das Selbstmanagement und die Gesundheitskompetenz. Sie unterst\u00fctzt z. B. die von einer chronischen Krankheit betroffenen Personen dabei, trotz gesundheitlicher Einschr\u00e4nkungen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben aufrechtzuerhalten, sie f\u00f6rdert die Lebensqualit\u00e4t Betroffener und kann den Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen reduzieren. Die Selbsthilfe spielt auch in der Pr\u00e4vention (z. B. Leben mit psychischen Krankheiten oder mit chronischen Schmerzen) eine wichtige Rolle. Betroffene sowie helfende Angeh\u00f6rige erleben in der Selbsthilfe gegenseitige Hilfe und Solidarit\u00e4t und \u00fcbernehmen Selbstverantwortung. So erreichen sie einen h\u00f6heren Grad an Gesundheitskompetenz. Das Erfahrungswissen der anderen Betroffenen, die sich in der Selbsthilfe engagieren, tr\u00e4gt erg\u00e4nzend zum medizinisch-sozialen Fachwissen zur Bew\u00e4ltigung von Krankheiten und schwierigen Lebenslagen bei. Gerade auch Angeh\u00f6rige, die in der Behandlung durch Professionelle oft nicht mitber\u00fccksichtigt werden, profitieren von der Selbsthilfe. Es reduziert die Gesundheitskosten. </p><p>In der Schweiz gibt es \u00fcber 2500 Selbsthilfegruppen mit \u00fcber 43 000 Teilnehmenden. </p><p>Die St\u00e4rkung der Selbsthilfe ist ein Querschnittthema, das in verschiedenen Massnahmen zur Umsetzung von Gesundheit 2030 ber\u00fccksichtigt wird, z. B. im Rahmen der Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie). Es fehlt aber eine schweizweite rechtliche Verankerung der Selbsthilfef\u00f6rderung. Dabei zeigen Studien und die Erfahrungen zahlreicher zivilgesellschaftlicher Organisationen im Gesundheits-und Sozialbereich, dass die Anzahl an Selbsthilfegruppen dort deutlich zunimmt, wo eine Unterst\u00fctzungs- und F\u00f6rderungsstruktur f\u00fcr die Gruppen vorhanden ist. Bereits schlank gestaltete Unterst\u00fctzungs- und Vernetzungsangebote multiplizieren damit ein wirkungsvolles Angebot der Hilfe zur Selbsthilfe im Freiwilligenbereich.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die gemeinschaftliche Selbsthilfe ist ein wichtiger Ansatz der Selbstmanagement-F\u00f6rderung. Diese tr\u00e4gt zur Lebensqualit\u00e4t chronisch kranker Patientinnen und Patienten bei und kann sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken.</p><p>Dem Bundesrat ist die F\u00f6rderung des Selbstmanagements ein Anliegen. Entsprechend laufen in diesem Bereich bereits verschiedene Aktivit\u00e4ten: Seit 2017 ist die F\u00f6rderung des Selbstmanagements eine Priorit\u00e4t bei der Umsetzung der Strategie zur Pr\u00e4vention nicht \u00fcbertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie). Im Bereich der Invalidenversicherung besteht bereits eine gesetzliche Grundlage f\u00fcr Beitr\u00e4ge an Dachorganisationen der privaten Invalidenfachhilfe oder Invalidenselbsthilfe (Art. 74 und 75 IVG). Darauf basierend wird die Stiftung Selbsthilfe Schweiz unterst\u00fctzt. Auch gest\u00fctzt auf das Bundesgesetz \u00fcber die Alters- und Hinterlassenenversicherung (Art. 101bis, AHVG) ist es m\u00f6glich, Finanzhilfen an Selbsthilfegruppen auszurichten. Aktuell werden entsprechende Angebote von Parkinson Schweiz und Alzheimer Schweiz finanziell unterst\u00fctzt.</p><p>Dar\u00fcber hinaus wird die gemeinschaftliche Selbsthilfe (Selbsthilfezentren) durch Kantone und Gemeinden gef\u00f6rdert. Selbsthilfezentren beraten Betroffene, vermitteln ihnen den Kontakt zu passenden Selbsthilfegruppen und bieten bestehenden oder neuen Gruppen fachliche Unterst\u00fctzung.</p><p>Angesichts der bereits bestehenden Massnahmen und der Tatsache, dass die F\u00f6rderung der gemeinschaftlichen Selbsthilfe in erster Linie in den Kompetenzbereich der Kantone f\u00e4llt, beantragt der Bundesrat die Ablehnung der Motion.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1645574400000)\/","SubmittedBy":"Wyss Sarah","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1703233494000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522844843)\/","SubmissionDate":"\/Date(1639699200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5112,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}