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Frage","BusinessTypeAbbreviation":"Fra.","Title":"Nicht nur Terrassen, sondern auch Restaurants und Kaffees \u00f6ffnen, und zwar jetzt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Unter der Leitung ihrer Berufsorganisationen haben die Gastronomiebetriebe mit hohen Kosten verbundene Schutzkonzepte erarbeitet und umgesetzt. Die belegten Ansteckungen, zu denen es in solchen Einrichtungen gekommen ist, bilden einen kleinen Teil der Gesamtheit aller belegten Ansteckungen.</p><p>Erlaubt die gesundheitliche Lage es nicht, sofort alle Gastronomiebetriebe mit einem Schutzkonzept zu \u00f6ffnen und nicht nur die Terrassen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat verfolgt seit Beginn der Pandemie das Ziel, die Bev\u00f6lkerung vor Covid-19 zu sch\u00fctzen und gleichzeitig die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen so gering wie m\u00f6glich zu halten. In den kommenden Monaten soll eine m\u00f6glichst rasche Normalisierung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens erreicht werden, ohne den Schutz der Gesundheit zu vernachl\u00e4ssigen. Der Bundesrat strebt auch eine \u00d6ffnung der Restaurants an, sobald dies die epidemische Lage erlaubt. Die Forschung liefert mittlerweile klare Hinweise darauf, dass das \u00dcbertragungsrisiko von Sars-CoV-2 in Restaurants erh\u00f6ht ist. Gleich mehrere situationsspezifische Begebenheiten in Restaurants tragen zu diesem Umstand bei: In Gastronomiebetrieben vermischen sich Personengruppen in meist geschlossenen R\u00e4umen. Die Personen verweilen \u00fcber l\u00e4ngere Zeit, tragen keine Hygienemasken und sprechen oft und laut. Neben der \u00dcbertragung der Viren durch Tr\u00f6pfchen kommt damit in Restaurants der \u00dcbertragung durch Aerosole eine entscheidende Bedeutung zu. Die in den Schutzkonzepten vorgesehenen Massnahmen tragen k\u00f6nnen das Ansteckungsrisiko nur zu einem gewissen Grad reduzieren. In Aussenbereichen ist das Risiko, durch Aerosole infiziert zu werden, zwar reduziert. Das Risiko von \u00dcbertragungen durch gr\u00f6ssere Tr\u00f6pfchen bleibt hingegen bestehen. Diese werden vor allem durch einen geringen Abstand zwischen Personen \u00fcber l\u00e4ngere Zeit beg\u00fcnstigt. In einem Restaurant ist der Abstand zwischen Personen an einem Tisch meist geringer als 1 Meter. Gleichzeitig betr\u00e4gt die Verweildauer in der Regel mehr als 15 Minuten. Daher haben Personen, die mit einer infizierten Person am gleichen Tisch sitzen ein erh\u00f6htes Risiko, sich mit Sars-CoV-2 anzustecken. Viele der genannten Risikoelemente sind in allen Gastronomiebetrieben gegeben. Zudem sind \u00dcberschneidungen der Betriebsarten (Restaurants, Caf\u00e9s) \u00fcblich. Eine Unterscheidung ist daher aus epidemiologischer Sicht nicht sinnvoll und rechtlich nicht m\u00f6glich. </p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1615161600000)\/","SubmittedBy":"Addor Jean-Luc","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1615161600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1758107343077)\/","SubmissionDate":"\/Date(1614729600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Gesundheit"}}