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Frage","BusinessTypeAbbreviation":"Fra.","Title":"H\u00e4rtefallentsch\u00e4digung f\u00fcr touristische Unternehmen im \u00f6ffentlichen Verkehr","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gem\u00e4ss Covid-19-H\u00e4rtefallverordnung leistet der Bund keine H\u00e4rtefallbeitr\u00e4ge an Unternehmen an deren Kapital Bund, Kantone oder Gemeinden mit mehr als 12'000 Einwohnern insgesamt zu mehr als 10 Prozent beteiligt sind.</p><p>- Ist es gerechtfertigt, dass Unternehmen mit einer Minderheitsbeteiligung der \u00f6ffentlichen Hand von H\u00e4rtefallentsch\u00e4digungen des Bundes ausgeschlossen werden (Beispiel: Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein)?</p><p>- F\u00fchrt dies zu keiner Wettbewerbsverzerrung?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Grunds\u00e4tzlich sollen Unternehmen in staatlicher Hand keinen Anspruch auf kantonale H\u00e4rtefallmassnahmen haben. Dies, weil eine staatliche Beteiligung auf ein strategisches Interesse hindeutet, welches es f\u00fcr die zust\u00e4ndigen Staatsebenen zumutbar macht, das Unternehmen mit eigenen Mitteln zu st\u00fctzen. Mit der Schwelle von 10 Prozent wird vermieden, dass eher \"zuf\u00e4llige\" Kleinstbeteiligungen der \u00f6ffentlichen Hand, die z. B. historisch bedingt aus Zusammenschl\u00fcssen entstanden sind, zum Ausschluss eines Unternehmens f\u00fchren. Zudem k\u00f6nnten kleine Gemeinden mit der St\u00fctzung ihrer Unternehmen finanziell \u00fcberfordert sein. Mit der Ausnahme f\u00fcr Gemeinden mit weniger als 12 000 Einwohnern wird verhindert, dass beispielsweise touristische Betriebe in Gebirgskantonen aufgrund der Beteiligung ihrer Standortgemeinde zum Vornherein von der H\u00e4rtefallregelung ausgeschlossen werden Zus\u00e4tzlich zu den Hilfen \u00fcber die H\u00e4rtefallverordnung besteht mit Artikel\u00a028a des Personenbef\u00f6rderungsgesetzes (PBG; SR 745.1) eine Gesetzesgrundlage f\u00fcr branchenspezifische Hilfen an touristische Verkehrsinfrastrukturen. Dieser Artikel erlaubt eine Unterst\u00fctzung des touristischen Verkehrs f\u00fcr Covid-19 bedingte finanzielle Ausf\u00e4lle in der Zeit vom 1. M\u00e4rz bis zum 30. September 2020. Generell bergen staatliche H\u00e4rtefallmassnahmen an einzelne Unternehmen aber immer die Gefahr von Wettbewerbsverzerrungen. 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