{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20220318,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20220318,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.318","BusinessType":3,"BusinessTypeName":"Standesinitiative","BusinessTypeAbbreviation":"Kt. Iv.","Title":"Die Digitalisierung des Schweizer Gesundheitswesens vorantreiben. Datenbasiertes \u00d6kosystem f\u00fcr Forschung und Gesellschaft entwickeln","Description":null,"InitialSituation":"<p>-</p>","Proceedings":"<p>-</p>","DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die regulatorischen Rahmenbedingungen und auch entsprechende Anreize sind dahingehend anzupassen, dass das Schweizerische Gesundheitssystem so rasch wie m\u00f6glich digitalisiert und sich somit zu einem vernetzten Gesundheitsdaten\u00f6kosystem weiterentwickeln kann. Die Schweiz braucht jetzt</p><p>- eine gemeinsame Infrastruktur, mit der Gesundheitsdaten erhoben, verarbeitet, gespeichert, geteilt und auch gel\u00f6scht werden k\u00f6nnen;</p><p>- gemeinsame technische, datenschutzkonforme und ethische Standards, die regeln, wie diese Daten erfasst und strukturiert werden sollen;</p><p>- Aufkl\u00e4rung, Aufbau von Vertrauen und Akzeptanz eines solchen Fundaments;</p><p>- regulatorische Rahmenbedingungen und Anreize;</p><p>- Aus- und Weiterbildungen von Fachkr\u00e4ften mit starken digitalen Kompetenzen;</p><p>- eine nachhaltige Finanzierung und Investitionen in die Digitalisierung des Gesundheitswesens.</p>","ReasonText":"<p>Die Schweiz hat Nachholbedarf in der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Dies belegen mehrere Quellen (Bertelsmann Digital-Health Index, OECD-Technical and Operational Readiness Index, Studie zur Digitalisierung in der Gesundheitsforschung von BAK Economics, die WHO f\u00fchrt die Schweiz bei der Nutzung von elektronischen Patientendossiers ganz weit hinten an). Die Corona Pandemie hat uns dies deutlich vor Augen gef\u00fchrt. Das Schweizer Gesundheitswesen hat keine entsprechend moderne Infrastruktur, um Daten zu erheben, zu speichern und zu teilen.</p><p>In der Schweiz ist man einen hohen Wohlstand gewohnt und man verl\u00e4sst sich auf einen starken Life Sciences-Standort. Der Anteil der Life Sciences-Exporte betr\u00e4gt aktuell \u00fcber 51 Prozent an den gesamtschweizerischen Exporten. In Zukunft k\u00f6nnen wir dies nur beibehalten, wenn die Schweiz bei der Digitalisierung auch im Gesundheitswesen f\u00fchrend mit dabei ist und sich stets weiterentwickelt. Die datenbasierte Gesundheitswirtschaft ist ein grosser Wandel. Die Nutzung von gesundheitsbezogenen Daten erlaubt bessere Behandlungstherapien, eine gezieltere Gesundheitsversorgung, aber auch eine effizientere Forschung und Entwicklung. Investitionen in Gesch\u00e4ftsbereiche oder Unternehmen, die im Digital Health-Bereich t\u00e4tig sind, nehmen weltweit zu. Die Schweiz verliert hier jedoch zunehmend an Bedeutung und es fehlt an Fachkr\u00e4ften. Gesundheitsdaten f\u00fcr Forschung und Entwicklung werden entsprechend den gesetzlichen Anforderungen anonymisiert, verschl\u00fcsselt oder mit einer Einwilligung versehen verwendet. Trotz dieser strengen Anforderungen stehen aggregierte Daten noch zu wenig zur Verf\u00fcgung.</p><p>Die Erhebung und Struktur (klinischer) Daten im Gesundheitswesen der Schweiz ist wenig reguliert. Vor allem im ambulanten und teilweise auch im Langzeitpflegebereich ist zudem die digitale Datenverarbeitung noch nicht fl\u00e4chendeckend. Auch das Finanzierungssystem des Gesundheitswesens schafft nur bedingt Anreize zur Zusammenarbeit der einzelnen Leistungserbringer. Das f\u00fchrt dazu, dass die vorhandenen Gesundheitsdaten in einzelnen, grunds\u00e4tzlich nicht miteinander verkn\u00fcpften Systemen abgelegt sowie deren Struktur, Semantik und Metadaten nicht einheitlich geregelt sind und Interoperabilit\u00e4t nicht fl\u00e4chendeckend gegeben ist. Fehlende verbindliche Vorgaben zur Datenstruktur stellen auch bei der Umsetzung des ePD eine Herausforderung dar.</p><p>Die Attraktivit\u00e4t der Life Sciences-Industrie - einem Zugpferd der Schweizer Volkswirtschaft und ihrer weltweit hohen Reputation - wird im internationalen Vergleich abnehmen, wenn es nicht gelingt, die Digitalisierung des Gesundheitswesens rasch voranzutreiben. Die Schweiz kann viel verlieren, wenn die Herausforderungen des begonnenen Wandels nicht gemeistert werden. Die Weichen m\u00fcssen rasch gestellt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Basel-Landschaft","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1742557146000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|34|36|1236|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779242292207)\/","SubmissionDate":"\/Date(1663200000000)\/","SubmissionCouncil":null,"SubmissionCouncilName":null,"SubmissionCouncilAbbreviation":null,"SubmissionSession":5116,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Medien und Kommunikation|Wissenschaft und Forschung|Menschenrechte|Gesundheit"}}