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Iv.","Title":"Rahmenbedingungen f\u00fcr die Entwicklung beim Bundespersonal","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Bundespersonalgesetz ist insbesondere in Artikel\u00a04 mit folgenden Rahmenbedingungen f\u00fcr die Entwicklung des Bundespersonals zu erg\u00e4nzen:</p><p>- Die Anzahl Stellen in der Bundesverwaltung d\u00fcrfen j\u00e4hrlich nicht mehr wachsen als im privaten Sektor (relativ).</p><p> - Die Bundespersonalausgaben d\u00fcrfen j\u00e4hrlich nicht mehr wachsen als das Schweizer BIP wachst (relativ).</p><p> - Sich daraus ergebende Reduktionsziele sind mit Prozessoptimierungen, digitaler Transformation, n\u00f6tigenfalls mit Priorisierungen zu erreichen. Allf\u00e4llige Reduktionen der Personalkosten d\u00fcrfen nicht mit h\u00f6heren Kosten f\u00fcr externe Mandate und Dienstleistungen kompensiert werden.</p><p>- Das durchschnittliche Bruttoerwerbseinkonnmen f\u00fcr eine Vollzeitstelle beim Bund soll sich an dem der gesamten Schweizer Privatwirtschaft orientieren. Sich daraus ergebende Reduktionsziele sind ausschliesslich mit Massnahmen ab Lohnklasse 20 zu erreichen.</p><p>- Es sind zudem Massnahmen zu ergreifen, dass beim Bund nicht immer mehr Akademiker, sondern auch Praktiker angestellt werden. Es sind Fehlanreize abzubauen, so dass mehr gegenseitiger Personalaustausch zwischen Bundesverwaltung und Privatwirtschaft stattfindet.</p>","ReasonText":"<p>Die Stellen in der \u00f6ffentlichen Verwaltung haben von 2011 bis 2019 viel st\u00e4rker zugenommen als im privaten Sektor, n\u00e4mlich um 13,6 Prozent (in Vollzeit\u00e4quivalenten) gegen\u00fcber 9,7 Prozent in der Privatwirtschaft. Fast jeder zehnte Besch\u00e4ftigte in der Schweiz arbeitet bei der \u00f6ffentlichen Verwaltung (Bund, Kantone, Gemeinden). Werden die staatlichen und staatsnahen Betriebe dazugerechnet (SBB, Post etc.), geht es um 16,6 Prozent aller Besch\u00e4ftigten. Nicht verwunderlich ist es, dass in der gleichen Zeit die Personalkosten f\u00fcr die Verwaltung wachsen und wachsen, und das immer schneller. Von 1990 bis 2007 erh\u00f6hten sich die Personalausgaben um 11,8 Milliarden Franken. Dies entspricht einem j\u00e4hrlichen Zuwachs von 1,5 Prozent in 17 Jahren. Von 2008 bis 2019 waren es schon 11,3 Milliarden, ein Wachstum pro Jahr von 2,2 Prozent in bloss 11 Jahren! Pro Einwohner sind also die staatlichen Personalausgaben in der Schweiz zwischen 1995 und 2019 um 88 Prozent gewachsen. Zudem ist das Bundespersonal immer akademisierter. In den letzten 10 Jahren ist der Anteil der Angestellten mit Hochschulabschluss um 17 Prozentpunkte gestiegen. Der Durchschnittslohn in der Bundesverwaltung liegt bei 117 176 Franken, gegen\u00fcber 88 896 Franken in der Privatwirtschaft. 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