{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20221048,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20221048,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.1048","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Der Wolf ist eine Gefahr f\u00fcr Tierhalterinnen und -tierhalter, aber auch f\u00fcr den Tourismus. Was will der Bund tun?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Beutez\u00fcge des Wolfs sind f\u00fcr Tierhalterinnen und Tierhalter, aber auch f\u00fcr Ausfl\u00fcglerinnen und Ausfl\u00fcgler, die sich in die Berge begeben, zur gr\u00f6ssten Sorge geworden. Beweis daf\u00fcr sind verschiedene Tourismusakteure, die anfangen, dar\u00fcber zu klagen, dass einheimische oder ausw\u00e4rtige Ausfl\u00fcglerinnen und Ausfl\u00fcgler f\u00fcr eine Tour in den Bergen oder auch nur in den nahe gelegenen Wald eine gewisse Zur\u00fcckhaltung oder mindestens eine gewisse Vorsicht an den Tag legen, aus Angst, sie k\u00f6nnten dem Wolf begegnen.</p><p>Der Wolf hat in den Bergkantonen, insbesondere im Tessin, im Wallis und in Graub\u00fcnden, zahlreiche Schafe gerissen. K\u00fcrzlich hat er auch eine Kuh erlegt. Er wird zu einer zunehmenden Bedrohung f\u00fcr die Tierhaltung. Einige Tierhalterinnen und Tierhalter haben ihre T\u00e4tigkeit aufgegeben oder \u00fcben sie nicht mehr in den Bergen, sondern nur noch in den St\u00e4llen im Talgebiet aus. Diese Situation ist alles andere als erfreulich: Sie verhindert, dass die Tiere draussen leben k\u00f6nnen</p><p>und verringert m\u00f6glicherweise die Produktion von Fleisch und verarbeiteten Landwirtschaftsprodukten.</p><p>Die Konvention von Bern, die der Bund unterzeichnet hat, ist ziemlich streng. Meiner Ansicht nach g\u00e4be es aber eine Marge, um den Abschuss gef\u00e4hrlicher oder m\u00f6glicherweise gef\u00e4hrlicher W\u00f6lfe zu erleichtern. Auf dem Spiel steht der Viehzuchtsektor, und dieser braucht Unterst\u00fctzung und keinen Kn\u00fcppel zwischen den Beinen.</p><p>Ich frage deshalb den Bundesrat:</p><p>1. Ist er der Ansicht, den ganzen Spielraum der Konvention von Bern und des Jagdgesetzes ausgelotet zu haben, um den Kantonen den Abschuss von W\u00f6lfen zu erlauben?</p><p>2. H\u00e4lt er es angesichts der exponentiellen Vermehrung der W\u00f6lfe und ihrer Beutez\u00fcge nicht auch f\u00fcr an der Zeit, einen Gang h\u00f6her zu schalten und rascher zu handeln?</p><p>3. Es ist ein gewisser Unterschied zwischen den Kantonen festzustellen, wenn es um Abschussbewilligungen geht. Ich bitte um Auskunft dar\u00fcber, wie viele Abschussgesuche pro Kanton eingereicht wurden und wie viele Bewilligungen der Bund pro Kanton erteilt hat.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. und 2. Der Bundesrat kann die Besorgnis gut nachvollziehen, die der wachsende Wolfbestand bei der betroffenen Bev\u00f6lkerung ausl\u00f6st. Deshalb hatte der Bundesrat nach der Ablehnung des angepassten Jagdgesetzes durch das Stimmvolk die Jagdverordnung auf den Alpsommer 2021 hin angepasst. Die \u00c4nderung erm\u00f6glicht einen raschen Eingriff in Wolfsbest\u00e4nde. Auf den Alpsommer 2022 hat das Parlament zudem zus\u00e4tzlich 5,7 Millionen Franken gesprochen. Damit erhalten die Bauern eine st\u00e4rkere Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Herdenschutz.</p><p>Angesichts der Herausforderungen f\u00fcr die Alpwirtschaft plant der Bundesrat eine weitere Verordnungs\u00e4nderung f\u00fcr die Erleichterung von Wolfsabsch\u00fcssen per Alpsommer 2023. F\u00fcr die proaktive Regulierung der Wolfsbest\u00e4nde braucht es eine neue gesetzliche Grundlage. Eine solche wird derzeit im Parlament mit der 21.502 pa.\u00a0iv. \"Wachsende Wolfsbest\u00e4nde geraten ausser Kontrolle und gef\u00e4hrden ohne die M\u00f6glichkeit zur Regulierung die Landwirtschaft\" beraten.</p><p>3. Alle von den Kantonen seit dem Jahr 2000 bewilligten Absch\u00fcsse schadenstiftender Einzelw\u00f6lfe sowie die seit 2015 mit Zustimmung des Bundes von den Kantonen bewilligten Regulierungen von Wolfsrudeln sind auf der Internet-Plattform des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt BAFU aufgelistet (<a href=\"http://www.bafu.admin.ch\">www.bafu.admin.ch</a> &gt; Thema Biodiversit\u00e4t &gt; Dachinformationen &gt; Artenmanagement &gt; Wildtiermanagement &gt; Wolf). Die Abschussbewilligungen der Kantone werden in den kantonalen Amtsbl\u00e4ttern publiziert. Sie k\u00f6nnen auf den zust\u00e4ndigen \u00c4mtern der Kantone eingesehen werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1668556800000)\/","SubmittedBy":"Marchesi Piero","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1668556800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1750800586323)\/","SubmissionDate":"\/Date(1663804800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5116,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Landwirtschaft"}}