{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223005,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223005,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3005","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Besserer Schutz vor Covid-19 f\u00fcr Personen mit geschw\u00e4chtem Immunsystem aufgrund von Krebserkrankungen und chronischen Erkrankungen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, schnellstm\u00f6glich den Zugang zu prophylaktischen Therapien f\u00fcr Personen mit geschw\u00e4chtem Immunsystem aufgrund von Krebserkrankungen und chronischen Erkrankungen, die trotz Impfung keine Immunabwehr gegen Covid-19 entwickeln, zu erm\u00f6glichen und baldm\u00f6glichst f\u00fcr die Schweiz zu beschaffen.</p>","ReasonText":"<p>In der Schweiz leben sch\u00e4tzungsweise 100 000 bis 200 000 Personen, deren Immunsystem aufgrund einer Erkrankung oder Therapie (z. B. Chemotherapie, Immunsuppressiva oder Dialyse) geschw\u00e4cht ist (sogenannte immunsupprimierte Patienten). Betroffen sind zum Beispiel Personen mit Leuk\u00e4mie, Zystischer Fibrose, Multipler Sklerose, rheumatoider Arthritis oder Personen, die eine Organtransplantation hinter sich haben.</p><p>Trotz der hochwirksamen Impfungen baut ein Teil dieser Personen auch nach zwei- oder dreimaliger Corona-Impfung keine gen\u00fcgende eigene Immunabwehr gegen das Corona-Virus auf. Diese Personen sind somit doppelt betroffen: sie k\u00f6nnen sich nicht mit einer Impfung vor einer Covid-Erkrankung sch\u00fctzen und haben zudem nach einer allf\u00e4lligen Corona-Infektion aufgrund ihrer vorbestehenden Grunderkrankung ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr einen schweren Verlauf.</p><p>Da diese Patienten trotz mehrmaliger Impfungen keinen ausreichenden Schutz entwickeln, ist eine wirksame Prophylaxe gegen eine Corona-Infektion f\u00fcr sie zentral. Ihnen bleibt derzeit trotz der hohen Infektionszahlen nur die strikte Einhaltung von Hygienemassnahmen f\u00fcr sich und ihr Umfeld, was h\u00e4ufig mit einer starken Einschr\u00e4nkung ihrer sozialen Kontakte einhergeht. Dies kann zu einer besonders ausgepr\u00e4gten sozialen Isolation f\u00fchren. </p><p>Wie die Sendung \"Echo der Zeit\" auf Radio SRF 1 vom 10. Dezember 2021 berichtet, gibt es seit Anfang Dezember 2021 in den USA eine Notfallzulassung f\u00fcr ein Medikament, das prophylaktisch bei diesen Personen eingesetzt werden kann (also bevor eine Infektion stattgefunden hat). Es wird einmalig verabreicht und bietet f\u00fcr mindestens sechs Monate einen guten Schutz: gem\u00e4ss Studien reduziert das Medikament das Risiko einer Corona-Infektion um rund 77 Prozent. Zudem gab es bei Personen, die dieses Medikament in diesen Studien erhielten, keine schweren Krankheitsverl\u00e4ufe oder Todesf\u00e4lle. In Frankreich wird der Einsatz dieses Medikaments durch den des Conseil d'Orientation de la Strat\u00e9gie vaccinale f\u00fcr immunsupprimierte Patienten offiziell empfohlen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat unterst\u00fctzt das Anliegen, den Zugang zu Arzneimitteln zu Prophylaxe-Zwecken zu erm\u00f6glichen. Therapien mit antiviralen monoklonalen Antik\u00f6rpern, die sich derzeit in der Entwicklung befinden, k\u00f6nnten eine Covid-19-Prophylaxe erm\u00f6glichen. Personen mit einer Immunschw\u00e4che und einem hohen Risiko f\u00fcr schwere Verl\u00e4ufe, die nach einer Impfung keine ausreichende Immunit\u00e4t entwickelt haben oder eine Kontraindikation gegen eine Impfung aufweisen, k\u00f6nnten davon profitieren.</p><p>Daher ist der Bundesrat bereit, den Zugang zu den entsprechenden prophylaktischen Therapien zu erm\u00f6glichen und diese entsprechend zu beschaffen. Er sieht angesichts der Besonderheiten dieser Arzneimittel weniger die M\u00f6glichkeit, die Arzneimittel zentral zu beschaffen, sondern wird die Vereinbarung einer Abnahmegarantie mit den Herstellerfirmen pr\u00fcfen, damit die Arzneimittel rasch zur Verf\u00fcgung stehen k\u00f6nnen. Er beantragt die vorliegende wie auch die gleichlautende Motion 21.4632 Herzog Verena zur Annahme.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1645574400000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1655164800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":"IV","Modified":"\/Date(1690553762290)\/","SubmissionDate":"\/Date(1642118400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}