{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223063,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223063,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3063","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Kreislaufwirtschaft konkret. Einf\u00fchrung von Produkt-Service-Systemen im Beschaffungswesen des Bundes und der verselbstst\u00e4ndigten Einheiten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, welche Massnahmen ergriffen werden k\u00f6nnen, damit im Beschaffungswesen des Bundes sowie der verselbstst\u00e4ndigten Einheiten des Bundes auf Produkt-Service-Systeme (PSS) beim Einsatz von Ger\u00e4ten, Fahrzeugen und weiteren potenziell langlebigen Produkten gesetzt wird.</p>","ReasonText":"<p>Das Produkt-Service-System (PSS) ist eine Nachhaltigkeitsstrategie, bei der Konsumentinnen und Konsumenten kein Produkt, sondern den Nutzen eines Produkts erwerben. Die Thematik ist auch unter dem Begriff \"nutzenbasierte zirkul\u00e4re Gesch\u00e4ftsmodelle\" bekannt: Bei diesen Modellen wechselt ein Produkt nicht die Eigent\u00fcmerschaft, sondern die Kundschaft bezahlt f\u00fcr die Benutzung des Produkts. Mit anderen Worten: Die Unternehmen verkaufen die Dienstleitung und behalten ihre Produkte in der eigenen Bilanz. Sie haben somit einen grossen Anreiz, die G\u00fcter langlebiger und reparierbar herzustellen. </p><p>Der Bund und die bundesnahen Betriebe k\u00f6nnten dank Nutzung von PSS sowohl von \u00f6kologischen als auch \u00f6konomischen Vorteilen profitieren und zum n\u00f6tigen Schub f\u00fcr kreislaufbasierte Produkte beitragen. </p><p>Der Bericht soll darum aufzeigen, welche Produkte sich daf\u00fcr eignen, dass sie der Bund k\u00fcnftig im System PSS nutzt, beispielsweise Fahrzeuge, technische Ger\u00e4te, Uniformen. Nach M\u00f6glichkeit sollen zu erwartende \u00f6konomische und \u00f6kologische Benefits (finanzielle Einsparungen, Reduktion von Treibhausgasen), zumindest Sch\u00e4tzungen, ausgewiesen werden.</p><p>Weiter soll der Bericht ausf\u00fchren, welche Chancen zur Einf\u00fchrung von Produkt-Service-Systemen sich f\u00fcr verselbst\u00e4ndigte Einheiten des Bundes er\u00f6ffnen; ihre Nutzung k\u00f6nnte in die strategischen Ziele aufgenommen werden. </p><p>Zur Illustration zwei Beispiele: Verwaltungseinheiten, deren Personal in Gesch\u00e4ftsuniformen arbeitet, k\u00f6nnten diese Uniformen inklusive Waschservice mieten und am Ende ihrer Lebensdauer zur Wiederaufbereitung zur\u00fcckgeben. Die SBB k\u00f6nnte die Beleuchtung ihrer Bahnh\u00f6fe an ein zirkul\u00e4res Produkt-Service-System auslagern.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat misst der Nachhaltigkeit im Bereich des \u00f6ffentlichen Beschaffungswesens des Bundes grosse Bedeutung zu. Auch unterst\u00fctzt er den Grundsatz, durch die Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer der beschafften Produkte sowie der F\u00f6rderung von Kreislaufsystemen einen wichtigen Beitrag f\u00fcr die Reduktion der Umweltbelastung zu leisten.</p><p>Die St\u00e4rkung von Nachhaltigkeitsaspekten bei den \u00f6ffentlichen Beschaffungen des Bundes und das F\u00f6rdern einer neuen Vergabekultur standen im Fokus der am 1. Januar 2021 in Kraft getretenen totalrevidierten Beschaffungserlasse des Bundes (Bundesgesetz und Verordnung \u00fcber das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen, B\u00f6B / V\u00f6B). Um dies umzusetzen, hat der Bundesrat in der Beschaffungsstrategie der Bundesverwaltung die St\u00e4rkung der nachhaltigen Beschaffung als eine zentrale Stossrichtung f\u00fcr die Strategieperiode 2021-2030 festgelegt. Die Beschaffungsstrategie gibt diesbez\u00fcglich unter anderem vor, dass die zu beschaffenden Leistungen \u00fcber ihren gesamten Lebenszyklus betrachtet hohen wirtschaftlichen, \u00f6kologischen und sozialen Anforderungen gen\u00fcgen sollen und dass Nachhaltigkeitsaspekte entlang des gesamten Beschaffungsablaufs ber\u00fccksichtigt werden sollen. Allgemein sollen die zu beschaffenden Leistungen verst\u00e4rkt unter dem Aspekt der Lebenszykluskosten betrachtet werden.</p><p>Im Rahmen der Lebenszykluskostenbetrachtung werden bereits alternative Modelle zur Deckung eines Bedarfs, wie z.B. das vom Postulanten angesprochene Produkt-Service-System (PSS) oder auch der \"Product-as-a-Service\" (PaaS) - Ansatz gepr\u00fcft und eingesetzt. Die beiden Modelle PSS und PaaS finden bereits heute Anwendung in der Bundesverwaltung und den bundesnahen Organisationen. Die Druckger\u00e4te der Bundesverwaltung werden beispielsweise geleast und nicht gekauft. Im weiteren Sinne entsprechen auch die Mietvertr\u00e4ge der Bundesreisezentrale (BRZ) mit privaten Fahrzeugvermietungen diesen Ans\u00e4tzen. Auch in den bundesnahen Organisationen kommen solche Modelle vermehrt zum Einsatz. Bei der SBB werden derzeit zwei Pilotprojekte f\u00fcr die Bereiche Beleuchtung und Waschmaschinen durchgef\u00fchrt, welche als \"Service-Modelle\" beschafft werden. Abkl\u00e4rungen im Rahmen von Beschaffungen von Liften und Rolltreppen haben hingegen ergeben, dass sich diese Modelle dort nicht eignen. Die SBB erarbeitet derzeit einen Kriterienkatalog, um zu evaluieren, bei welchen Warengruppen sich die Beschaffungen als \"PaaS-Modelle\" eignen. Die Schweizerische Post hat beispielsweise gerade j\u00fcngst bei der Beschaffung von W\u00e4scherei-Dienstleistungen f\u00fcr die Aufbereitung diverser Textilien ein PSS-Modell zur Anwendung gebracht.</p><p>Die Fachgruppe Nachhaltigkeit der Beschaffungskonferenz des Bundes (BKB), in welcher auch die subf\u00f6deralen Ebenen und die Post vertreten sind, wird zudem ein Hilfsmittel betreffend die F\u00f6rderung der Kreislaufwirtschaft bei \u00f6ffentlichen Beschaffungen erarbeiten. In diesem Rahmen k\u00f6nnen nutzenbasierte Gesch\u00e4ftsmodelle wie PSS zusammen mit weiteren, \u00e4hnlichen Instrumenten betrachtet werden. Auch das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) ist bereits mit dieser Thematik betraut. So wurde im Auftrag des BAFU beispielsweise ein Bericht zur \"Beurteilung von ausgew\u00e4hlten Massnahmen zur F\u00f6rderung der Kreislaufwirtschaft in der Nutzungsphase\" erarbeitet, welcher auch auf nutzenbasierte Gesch\u00e4ftsmodelle eingeht.</p><p>Das Ziel des Postulats - die F\u00f6rderung der Nachhaltigkeit bei \u00f6ffentlichen Beschaffungen und die Ber\u00fccksichtigung der Lebens- und Nutzungsdauer der zu beschaffenden Leistungen - wird somit bereits breit adressiert. Der Bundesrat erachtet die Erarbeitung eines Berichts zu dieser Thematik vor diesem Hintergrund als nicht notwendig.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1651017600000)\/","SubmittedBy":"Wettstein Felix","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1652140800000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15","Category":null,"Modified":"\/Date(1776951389927)\/","SubmissionDate":"\/Date(1646179200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft"}}