{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223072,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223072,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3072","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"F\u00fcr ausgeglichene, erschwingliche und dem internationalen Standard entsprechende Laboranalysen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament einen Entwurf mit Massnahmen zur Reform der Tarif- und Kostenstruktur von Laboranalysen in der Schweiz zu unterbreiten. Der Entwurf soll besonders darauf abzielen, einerseits wieder ein Gleichgewicht zwischen medizinischen Laboratorien und Arztpraxen herzustellen und andererseits die zu grossen Unterschiede zu anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern auszugleichen.</p>","ReasonText":"<p>\"Lachen ist gut f\u00fcr die Gesundheit\", das hat Bundesrat Johann Schneider-Ammann vor einigen Jahren gesagt. M\u00fcsste Gel\u00e4chter als einziges Medikament an alle Patientinnen und Patienten schweizweit verschrieben werden, w\u00fcrde das grosse Erleichterung ausl\u00f6sen, sowohl in der Seele wie auch im Portemonnaie. Leider ist die Realit\u00e4t weniger erfreulich und bei den Gesundheitskosten vergeht einem das Lachen. Zumindest ist das bei den Kosten von Laboranalysen der Fall, die k\u00fcrzlich einer kritischen Untersuchung unterzogen wurden, bei der eine besorgniserregende Schlussfolgerung gezogen wurde. Der Bericht wurde unter der Leitung der Preis\u00fcberwachung verfasst und dem Bundesrat diesen Februar vorgelegt. Er gibt das Bild einer Lage wieder, die geb\u00fchrende Aufmerksamkeit erfordert. Malgorzata Wasmer ist die Autorin des Berichts mit dem Titel \"Co\u00fbts des analyses m\u00e9dicales: une comparaison internationale\" (Laborkosten: ein internationaler Vergleich). Sie kommt darin zum Schluss, dass Schweizer Tarife generell h\u00f6her sind als im Ausland. In einigen F\u00e4llen sind die Unterschiede exzessiv. So kostet eine Blutuntersuchung in einer Arztpraxis in der Schweiz 31 Mal mehr als in Deutschland, und eine Kreatinin-Analyse zum Nachweis, zur Diagnose oder zur \u00dcberwachung einer Niereninsuffizienz ist hierzulande 18 Mal teurer als in Deutschland. (1)</p><p>Das heisst, dass Schweizer Patientinnen und Patienten f\u00fcr ein kleines Blutbild, das in Deutschland 55 Cent und in Frankreich 7 Euro kostet, von medizinischen Laboratorien 10 Franken und von Praxislaboratorien 17 Franken in Rechnung gestellt werden. Dieser Tarifunterschied ist bei anderen Analysen noch extremer, wie bei Chlamydientests, die in der Schweiz 53 Franken und in Frankreich und Deutschland 25 bzw. 22 Euro kosten.</p><p>Angesichts dieser \u00dcberlegungen und der Fakten, die von der Preis\u00fcberwachung pr\u00e4sentiert wurden, muss der Anstieg der Preise von Laboranalysen unbedingt gedrosselt werden. Ausserdem muss ein besseres finanzielles Gleichgewicht erreicht werden, sowohl innerhalb der Schweiz (zwischen Arztpraxen und medizinischen Laboratorien) wie auch gegen\u00fcber der Tarifstruktur der anderen europ\u00e4ischen L\u00e4nder.</p><p>(1) Wasmer Malgorzata, \"Co\u00fbts des analyses m\u00e9dicales : une comparaison internationale\", Preis\u00fcberwachung, S. 7.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Jahr 2020 begann die \u00dcberarbeitung der Tarife der Analysenliste (AL) mit dem Ziel der Neutarifierung aller Positionen (transAL-2). Dabei gelten dieselben Bedingungen wie f\u00fcr alle anderen Tarife, dass gem\u00e4ss den Vorgaben von Artikel\u00a043 Absatz\u00a04 des Bundesgesetzes \u00fcber die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) auf eine betriebswirtschaftliche Bemessung und eine sachgerechte Struktur zu achten ist. In Folge der starken Einbindung in die Arbeiten zur Bew\u00e4ltigung der Covid-19-Pandemie der f\u00fcr die AL zust\u00e4ndigen Sektion des BAG kam es jedoch zu Verz\u00f6gerungen.</p><p>Wie der Bundesrat bereits in seiner Antwort auf die Frage 22.7005 ausgef\u00fchrt hat, sind die aktuellen Tarife im Vergleich zum Ausland deutlich h\u00f6her. Damit rasch Einsparungen bei den Laboranalysen zugunsten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) realisiert werden k\u00f6nnen, werden nun Zwischenschritte in die Wege geleitet. Im Vordergrund steht dabei eine durchg\u00e4ngige prozentuale Senkung der aktuellen Tarife auf einen \u00dcbergangstarif. Beim \u00dcbergangstarif sind die Tarife der Schnellen Analysen von einer Tarifsenkung ausgenommen, somit sind Haus\u00e4rztinnen und Haus\u00e4rzte nicht betroffen. Dieser \u00dcbergangstarif wird nur bis zum Abschluss der regul\u00e4ren Neutarifierung aller Positionen der Analysenliste g\u00fcltig sein.</p><p>Das monierte Ungleichgewicht zwischen den Tarifen der Auftragslaboratorien (z.B. Bestimmung Vitamin D, Ferritin) und den Schnellen Analysen (z.B. Glukose oder H\u00e4moglobin) der \u00e4rztlichen Praxislaboratorien beruht auf einem unvollst\u00e4ndigen Kostenvergleich. Die Auftragslaboratorien d\u00fcrfen neben dem Tarif der Analysen zus\u00e4tzlich f\u00fcr jeden Auftrag die Auftragstaxe (Pos.-Nr. 4700.00 der AL) von 24 Franken verrechnen. Die \u00e4rztlichen Praxislaboratorien d\u00fcrfen zu den Positionen der Schnellen Analysen keine weiteren Taxen verrechnen. Die Durchf\u00fchrung der Analysen in einem Praxislaboratorium ist nicht teurer als die Durchf\u00fchrung der Analyse in einem Auftragslaboratorium, wenn bei der Betrachtung der Gesamtkosten die Auftragstaxe mitber\u00fccksichtigt wird. Zudem l\u00e4uft zurzeit ein Health Technology Assessment (HTA), das abkl\u00e4ren soll, ob es f\u00fcr alle 33 Positionen der Schnellen Analysen berechtigt ist, dass sie in der Pr\u00e4senzdiagnostik des \u00e4rztlichen Praxislaboratoriums h\u00f6her tarifiert sind als im Auftragslaboratorium.</p><p>Weil die konkreten Schritte zur Kostenreduktion bei den Laboranalysen bereits unternommen wurden, w\u00fcrde der administrative Mehraufwand der Motion die Arbeiten bei transAL-2 nur verz\u00f6gern.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1653436800000)\/","SubmittedBy":"Hurni Baptiste","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1710520370000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"10|15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763110322350)\/","SubmissionDate":"\/Date(1646265600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Europapolitik|Wirtschaft|Gesundheit"}}