{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223130,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223130,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3130","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Krisentaugliche Referenzszenarien f\u00fcr die Energiepolitik der Zukunft","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, das Referenzszenario f\u00fcr die unmittelbar drohende Winterstroml\u00fccke sowie den mittel- und langfristigen Umbau der Schweizer Energieversorgung zu \u00fcberpr\u00fcfen und allenfalls anzupassen. Dabei sind m\u00f6gliche erschwerende Faktoren auf der Angebotsseite wie ein m\u00f6glicher Wassermangel infolge ausbleibender Niederschl\u00e4ge oder verminderte Importm\u00f6glichkeiten infolge Umbaus der Energieversorgungsstrukturen auch im Ausland genau so zu ber\u00fccksichtigen wie die Dynamik auf der Nachfrageseite beispielsweise durch die angestrebte Dekarbonisierung von Geb\u00e4uden und Verkehr. Der Krieg in der Ukraine und die daraus folgenden Versorgungsengp\u00e4sse zeigen auf, wie wichtig es ist, das Referenzszenario ausgedehnten Stresstests unter Ber\u00fccksichtigung auch extremer internationaler Entwicklungen zu unterziehen und die Ergebnisse transparent zu machen. Die \u00dcberpr\u00fcfung soll unter Einbezug der Schweizer Energiewirtschaft erfolgen.</p>","ReasonText":"<p>Die grundlegend verschiedenen Einsch\u00e4tzungen zur Zukunft der Schweizer Energieversorgung durch das Bundesamt f\u00fcr Energie und die Eidgen\u00f6ssische Elektrizit\u00e4tskommission ElCom, aber auch durch weitere Akteure wie etwa die EMPA, sind h\u00f6chst unbefriedigend und gef\u00e4hrden die Stromversorgungssicherheit. Ohne eine fundierte Kl\u00e4rung des Referenzszenarios lassen sich keine zielgenauen kurz-, mittel- und langfristigen Massnahmen zum Erhalt der Energie- bzw. Stromversorgungssicherheit ableiten. Ein nach dem Vorsichtsprinzip erarbeitetes und durch Stresstests erh\u00e4rtetes Referenzszenario, das von m\u00f6glichst vielen Akteuren der Energiewirtschaft mitgetragen wird, kann die Zukunft modellieren, schafft Vertrauen und ist ein unentbehrliches Grundlagendokument f\u00fcr die anstehenden energiepolitischen Entscheidungen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Aktuelle und robuste Szenarien zur Entwicklung des Energiesystems der Schweiz unter Ber\u00fccksichtigung der Entwicklungen im Ausland sind f\u00fcr die schweizerische Energie- und Klimapolitik wichtig. Neben den Szenarien des Bundes liefern auch alternative Szenarien (z.B. aus der Forschung) erg\u00e4nzende Sichtweisen, welche eine verantwortungsvolle und vorausschauende Energie- und Klimapolitik erm\u00f6glichen.</p><p>Mit den verschiedenen Szenarien der Energieperspektiven 2050+ (EP 2050+; <a href=\"http://www.bfe.admin.ch\">www.bfe.admin.ch</a> &gt; Politik &gt; Energieperspektiven 2050+) verf\u00fcgt der Bund \u00fcber eine aktuelle, breit abgest\u00fctzte und robuste Grundlage f\u00fcr die langfristige Energie- und Klimapolitik. Die Annahmen und Ergebnisse wurden in einer breit angelegten externen Begleitgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Bundes\u00e4mter, der Kantone und St\u00e4dte, der Energiewirtschaft, der Wirtschafts- und Umweltverb\u00e4nde, der Gewerkschaften und des Konsumentenschutzes diskutiert. Auch der Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler war sichergestellt.</p><p>Ver\u00e4nderungen bei den klimatischen Bedingungen wie beispielsweise bei der Niederschlagsverteilung oder den Temperaturen wurden bei den EP 2050+ ebenso ber\u00fccksichtigt wie der erh\u00f6hte Strombedarf aufgrund der Dekarbonisierung der W\u00e4rmeversorgung der Geb\u00e4ude und der Elektrifizierung des Verkehrs.</p><p>Durch die Zielvorgabe Netto-Null bis 2050 und der damit notwendigen Abkehr von den fossilen Energietr\u00e4gern wird in den Szenarien der EP 2050+ die Abh\u00e4ngigkeit vom Ausland deutlich reduziert. Im Hauptszenario ZERO Basis sinkt die Auslandabh\u00e4ngigkeit der schweizerischen Energieversorgung von heute 75 Prozent auf 24 Prozent bis 2050.</p><p>Da die EP 2050+ auf die mittel- und langfristigen Entwicklungen des Energiesystems fokussieren, haben Ereignisse wie die COVID-Pandemie und der Krieg in der Ukraine wenig Einfluss auf die langfristigen Ergebnisse der Szenarien.</p><p>Erg\u00e4nzend zu den EP 2050+ werden periodisch systemische Analysen zur kurz-, mittel- und langfristigen Stromversorgungssicherheit durchgef\u00fchrt (System Adequacy). Hier werden insbesondere auch ung\u00fcnstige Wetterkonditionen (z.B. trockenes Jahr, Dunkelflaute) sowie verschiedene nationale und internationale Entwicklungen bez\u00fcglich Stromproduktion, -verbrauch und -austausch ber\u00fccksichtigt. Das Stromversorgungssystem wird damit verschiedenen Stresstests unterzogen. Aktuell l\u00e4uft beim Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) eine neue systemische Analyse. Ergebnisse werden Ende Sommer 2022 vorliegen. Dabei wird im Zuge der aktuellen Versorgungssituation in Europa auch gepr\u00fcft, ob nachgelagert zur Studie weitere Szenarien gerechnet werden k\u00f6nnten, welche eine beschr\u00e4nkte Verf\u00fcgbarkeit der Gaskraftwerke in Europa darstellen. Auch die ElCom f\u00fchrt regelm\u00e4ssig Studien zur System Adequacy durch.</p><p>Beide Instrumente zusammen ergeben einen guten Ausblick, was auf die Schweiz bez\u00fcglich Energieversorgung zukommen k\u00f6nnte.</p><p>Zum aktuellen Zeitpunkt ist eine umfassende \u00dcberarbeitung der Szenarien somit nicht notwendig. Aktualisierungen insbesondere auch der Energieperspektiven sind jedoch alle paar Jahre vorgesehen und erm\u00f6glichen es, ver\u00e4nderte Rahmenbedingungen jeweils angemessen zu ber\u00fccksichtigen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1652832000000)\/","SubmittedBy":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1708937819000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522134003)\/","SubmissionDate":"\/Date(1647388800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Energie"}}