{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223131,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223131,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3131","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Das Potenzial von Speichertechnologien nutzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, Massnahmen (beispielsweise Anschubfinanzierung, Einmalverg\u00fctung etc.) zu pr\u00fcfen, mit denen die Verbreitung von dezentralen Speichertechnologien f\u00fcr elektrische Energie m\u00f6glichst rasch vorangetrieben werden kann. Zudem soll der Bundesrat pr\u00fcfen, ob derzeit neben den bekannten Speicherm\u00f6glichkeiten vielversprechende neue Technologien entwickelt oder erforscht werden, deren Marktreife mit \u00f6ffentlichen F\u00f6rdergeldern massgeblich beschleunigt werden k\u00f6nnte.</p>","ReasonText":"<p>Mit der wachsenden Bedeutung der erneuerbaren Energien r\u00fcckt zunehmend auch die Speicherung von elektrischer Energie in den Fokus. Weil Wind- und Solaranlagen tageszeit- und witterungsbedingt nicht gleichm\u00e4ssig Strom produzieren, sind grosse Stromspeicher notwendig, in denen sich \u00fcbersch\u00fcssige Energie f\u00fcr Perioden mit geringerer Produktionskapazit\u00e4t sichern lassen. Mit gen\u00fcgend Speicherkapazit\u00e4ten kann die Schweiz einerseits Stromverluste verhindern und andererseits die Versorgungssicherheit steigern.</p><p>Neben bew\u00e4hrten Speicherm\u00f6glichkeiten wie Pumpspeicherkraftwerken gibt es heute dezentrale Speichertechnologien mit erheblichem Potenzial, Schwankungen bei Angebot und Nachfrage auszugleichen. Diese k\u00f6nnen dazu beitragen, Stromengp\u00e4sse zu vermeiden. Zu diesen dezentralen Speichertechnologien z\u00e4hlen beispielsweise heimische Batteriespeicher bei Photovoltaik-Anlagen, bidirektionale Stromstecker bei Elektrofahrzeugen oder Quartierspeicher.</p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu pr\u00fcfen, mit denen sich die Verbreitung von Speichertechnologien und der Ausbau von Speicherkapazit\u00e4ten vorantreiben lassen. Zu pr\u00fcfen sind insbesondere die Effekte von Anreizen und staatlichen F\u00f6rderungen wie Anschubfinanzierungen oder Einmalverg\u00fctungen.</p><p>Dar\u00fcber hinaus soll der Bundesrat pr\u00fcfen, ob in der Forschung derzeit innovative Speichertechnologien mit vielversprechendem Potential entwickelt werden. Bei dieser Evaluation sind vor allem die Marktreife und die Umsetzbarkeit in der Schweiz zu ber\u00fccksichtigen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Auffassung, dass Speichertechnologien eine wichtige Rolle im k\u00fcnftigen Energiesystem einnehmen werden. Das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) liess 2013 den potenziellen Bedarf an Speichertechnologien zum Umbau der Stromversorgung im Rahmen der Energiestrategie 2050 untersuchen (Energiespeicher in der Schweiz: Bedarf, Wirtschaftlichkeit und Rahmenbedingungen im Kontext der Energiestrategie 2050; KEMA Consulting GmbH, 2013). Dort wurden die Eigenschaften und Kosten verschiedener Speichertechnologien f\u00fcr die Schweiz beschrieben und deren zuk\u00fcnftige Entwicklung sowie der k\u00fcnftige Bedarf in der Stromversorgung abgesch\u00e4tzt. Im Jahr 2021 wurde vom BFE eine allgemeinere \u00dcbersicht zum technologischen Status verschiedener Speichertechnologien in den Bereichen Strom, Gas und W\u00e4rme verfasst (Energiespeichertechnologien, Kurz\u00fcbersicht 2021; BFE, 2021). Zudem wurde eine Studie zur Rolle von Speichern bis 2050 im Strom-, Gas- und W\u00e4rmebereich publiziert, in der auch Fragen zum gesetzlichen und regulatorischen Rahmen betrachtet wurden (Neue Speicherregulierung bis 2050 im Strom-, Gas- und W\u00e4rmebereich; DNV, 2021). Weiter besch\u00e4ftigt sich auch die Energieforschung mit verschiedenen Fragen zum Thema Speicher.</p><p>Die Untersuchungen haben gezeigt, dass das Potenzial f\u00fcr zus\u00e4tzliche Speicher in der Schweiz begrenzt ist. Dies liegt weniger an den fehlenden M\u00f6glichkeiten der Refinanzierung (Teilnahme am Grosshandelsmarkt, Erl\u00f6se aus der Erbringung von Regelleistung und -energie), als vielmehr an den bereits hohen vorhandenen Kapazit\u00e4ten zur Energiespeicherung (Speicherwasserkraft). Die Speicher stehen zudem mit W\u00e4rmepumpen und Photovoltaikanlagen in Konkurrenz, welche in Zukunft auch vermehrt am Markt f\u00fcr Systemdienstleistungen teilnehmen werden. Aufgrund der Zunahme volatiler erneuerbarer Energien werden Preisschwankungen am Markt (v.a. Intraday) deutlich zunehmen. Diese Marktpreisschwankungen k\u00f6nnen f\u00fcr die Erstellung und Nutzung von Flexibilit\u00e4ten insbesondere f\u00fcr Speicheranlagen entsprechende Investitionsanreize vermitteln.</p><p>Bei den sogenannten Prosumern, also Haushalten, die einen Teil ihres Verbrauchs mit einer Photovoltaikanlage selbst produzieren, k\u00f6nnen dezentrale Speicher zudem dazu beitragen, den Eigenverbrauch zu erh\u00f6hen. Damit k\u00f6nnen diese Haushalte die entsprechenden Netznutzungsentgelte (Arbeitstarif) einsparen. Bei Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern in Verbindung mit W\u00e4rmepumpen und/oder Elektrofahrzeugen steigt das Potenzial zur Vermeidung arbeitsabh\u00e4ngiger Netznutzungskosten weiter an. Dies f\u00fchrt zu einer weiteren Steigerung des Werts von Investitionen in Batterieanlagen.</p><p>Der Entwurf des Bundesgesetzes \u00fcber eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien (21.047) sieht die Einf\u00fchrung einer verursachergerechten Flexibilit\u00e4tsregulierung vor: Anbieter von Flexibilit\u00e4ten - dazu z\u00e4hlen auch Speichertechnologien - sollen eine angemessene Verg\u00fctung respektive eine Reduktion der Netznutzungsentgelte erhalten, wenn sie sich netzdienlich vom Netzbetreiber steuern lassen respektive wenn sie ihre Netzdienlichkeit mit dem Verteilnetzbetreiber abstimmen.</p><p>Da \u00fcber die oben erw\u00e4hnten Mechanismen bereits gen\u00fcgend Investitionsanreize bestehen, sind derzeit keine direkten zus\u00e4tzlichen F\u00f6rderungen notwendig.</p><p>Die Anliegen des Postulats sind damit bereits erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1652832000000)\/","SubmittedBy":"Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.","BusinessStatus":209,"BusinessStatusText":"\u00dcberwiesen an den Bundesrat","BusinessStatusDate":"\/Date(1708937947000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"66","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522151830)\/","SubmissionDate":"\/Date(1647388800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Energie"}}