{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223217,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223217,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3217","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Die \u00dcbersetzung von Sachliteratur in die Landessprachen auch nach dem R\u00fcckzug von Pro Helvetia sicherstellen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die erforderlichen Schritte einzuleiten, damit die \u00dcbersetzung von Sachliteratur aus den Landessprachen und in die Landesprachen wieder finanziell unterst\u00fctzt wird.</p>","ReasonText":"<p>Der Austausch und der vertiefte Kontakt zwischen den verschiedenen Regionen, Sprachen und Kulturen unseres Landes und das Wissen \u00fcbereinander spielen eine Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr das gegenseitige Verst\u00e4ndnis und den nationalen Zusammenhalt. Die Kulturgemeinschaften unseres Landes bringen wertvolle Werke hervor, die unbedingt auch in den anderen Landessprachen verbreitet und bekannt gemacht werden m\u00fcssen, um so unser kollektives Ged\u00e4chtnis zu bereichern. Deshalb ist die \u00dcbersetzung von literarischen Werken (Belletristik und Lyrik) wie auch von Sachliteratur (verstanden als Gattung, die kritische, philosophische, historische, kunsthistorische, soziologische, biografische usw. Texte umfasst) aus den Landessprachen und in die Landessprachen von grosser Bedeutung.</p><p>Die F\u00f6rderung der \u00dcbersetzungst\u00e4tigkeit und finanzielle Beitr\u00e4ge an die Kosten der \u00dcbersetzung (nicht des Drucks) wurden w\u00e4hrend Jahren von Pro Helvetia sichergestellt. Die \"ch Stiftung\" ihrerseits f\u00f6rdert den Austausch und die Verst\u00e4ndigung mit einem Druckkostenzuschuss f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung zeitgen\u00f6ssischer Schweizer Literatur in einer anderen Landessprache.</p><p>Pro Helvetia hat beschlossen, sich ab dem 1. Januar 2021 ausschliesslich auf literarische Werke zu konzentrieren. Die Stiftung richtet daher keine Beitr\u00e4ge mehr f\u00fcr Sachliteratur aus. Eine Alternativl\u00f6sung f\u00fcr diese Sparte wurde nicht ausgehandelt und ist daher nicht vorgesehen.</p><p>Mit dem Entscheid von Pro Helvetia ist eine L\u00fccke entstanden und die Erreichung der Ziele in einem ganzen Bereich des Landesrechts (Sprachen und Kulturen) ist gef\u00e4hrdet. Dies hat bei den betroffenen Kreisen in Kultur und Wissenschaft grossen Unmut ausgel\u00f6st. Der Missstand muss deshalb nun unverz\u00fcglich behoben werden mit einer an die festgelegten Ziele angepassten L\u00f6sung, ganz besonders angesichts der gegenw\u00e4rtigen geopolitischen Lage.</p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die erforderlichen - gesetzgeberischen und/oder organisatorischen - Schritte einzuleiten, damit die \u00dcbersetzung von Sachliteratur durch Dritte oder direkt durch die \u00f6ffentliche Hand unterst\u00fctzt wird, mit dem Ziel, den nationalen Zusammenhalt, die Verst\u00e4ndigung zwischen den Landesteilen und das kollektive Ged\u00e4chtnis zu st\u00e4rken.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Wie in der Beitragsverordnung der Stiftung Pro Helvetia vom 22. Oktober 2020 (SR 442.132.2) festgehalten, konzentriert sich die Stiftung bei ihrer projektbezogenen F\u00f6rdert\u00e4tigkeit auf Vorhaben des professionellen zeitgen\u00f6ssischen Kunst- und Kulturschaffens. Die dementsprechende Eingrenzung im Bereich der \u00dcbersetzungsf\u00f6rderung auf literarische Werke entspricht diesem Grundsatz der Fokussierung auf das professionelle zeitgen\u00f6ssische Kunstschaffen und erfolgte im Rahmen einer Portfoliobereinigung von Pro Helvetia f\u00fcr die neue Kulturbotschaft 2021-24 (BBl 2020 3131).</p><p>Gleichwohl gilt es zu betonen, dass weiterhin Sachb\u00fccher mit direkter Verbindung zu den inhaltlichen Zust\u00e4ndigkeiten (Kunstsparten) der Stiftung gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen, sofern sich diese Projekte (inkl. \u00dcbersetzungen) in kritischer und zeitgen\u00f6ssischer Perspektive mit \u00fcbergreifenden Aspekten des aktuellen Schweizer Kunst- und Kulturschaffens auseinandersetzen und eine schweizweite Relevanz haben.</p><p>Folgerichtig werden \u00dcbersetzungen historischer, philosophischer oder soziologischer Sachb\u00fccher ohne ausdr\u00fcckliche und direkte Verbindung zu den inhaltlichen F\u00f6rderschwerpunkten der Stiftung nicht mehr unterst\u00fctzt.</p><p>Der Bundesrat erachtet diese Schwerpunktausrichtung von Pro Helvetia als sachgerecht und zielf\u00fchrend f\u00fcr die Erf\u00fcllung des gesetzlichen Leistungsauftrags. Er ist der Ansicht, dass die Unterst\u00fctzung von Publikationen und \u00dcbersetzungen f\u00fcr historische, philosophische oder soziologische etc. Werke nicht im Auftrag und innerhalb der Kriterien der Kulturf\u00f6rderung der Stiftung platziert sein sollte.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1652832000000)\/","SubmittedBy":"Romano Marco","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1710520898000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1745523001673)\/","SubmissionDate":"\/Date(1647475200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Kultur"}}