{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20223221,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20223221,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"22.3221","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Harmos und Unterricht in den Landessprachen. Zwischen Autonomie und Respekt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Am 1. August 2009 ist die interkantonale Vereinbarung \u00fcber die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) in Kraft getreten. Heute nun, dreizehn Jahre sp\u00e4ter, ist die Frage des Unterrichts in den Landessprachen immer noch aktuell. Der Bund hat - selbstverst\u00e4ndlich unter Wahrung der kantonalen Schulhoheit - ein wesentliches Interesse daran, dass die Landessprachen in den Kantonen lebendig bleiben, und dabei spielt die obligatorische Schule eine wichtige Rolle.</p><p>1. \u00dcber welche Informationen verf\u00fcgt der Bundesrat und wie beurteilt er die Entwicklung des Unterrichts in den Landessprachen in den obligatorischen Schulen der Kantone? Wer ist beim HarmoS-Konkordat f\u00fcr die Aufsicht zust\u00e4ndig?</p><p>2. Verf\u00fcgt der Bundesrat \u00fcber Informationen dar\u00fcber, ob die Kantone Artikel\u00a04 Absatz\u00a02 des Konkordats einhalten, der \"w\u00e4hrend der obligatorischen Schule [...] ein bedarfsgerechtes Angebot an fakultativem Unterricht in einer dritten Landessprache\" vorschreibt?</p><p>3. Stimmt es, dass einige Kantone diese Bestimmung nicht einhalten oder dass sie diesen Unterricht auf einen schulfreien Nachmittag oder auf Zeiten im Stundenplan legen, die nicht zu einer Teilnahme motivieren?</p><p>4. Der Bundesrat hat am 15. Februar 1995 die Maturit\u00e4ts-Anerkennungsverordnung verabschiedet. Mit der demn\u00e4chst vorgesehenen Revision dieser Verordnung darf unter keinen Umst\u00e4nden die Stellung des Italienischen in Frage gestellt werden. Wo steht diese Revision gegenw\u00e4rtig? Welche Aufmerksamkeit erh\u00e4lt darin die italienische Sprache?</p><p>5. Die Studie des Forums f\u00fcr das Italienische in der Schweiz \"La posizione dell'italiano in Svizzera: uno sguardo sul periodo 2012-2020 attraverso alcuni indicatori\" (Die Stellung des Italienischen in der Schweiz: ein Blick auf den Zeitraum 2012-2020 anhand verschiedener Indikatoren) hat gezeigt, dass Daten zu den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern fehlen, die im Laufe ihrer Schulzeit Sprachen lernen. Bekanntlich erhebt das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) jedes Jahr die Zahl der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Warum pr\u00fcft der Bundesrat nicht die M\u00f6glichkeit, das BFS damit zu beauftragen, in Zusammenarbeit mit den Kantonen im Rahmen dieser Erhebung periodisch auch die Zahl der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die eine Landes- und/oder andere Fremdsprache lernen, zu erfassen, sodass wir k\u00fcnftig \u00fcber Daten zur Entwicklung des Sprachenunterrichts und der Mehrsprachigkeit der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in der Schweiz verf\u00fcgen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. bis 3. In Erf\u00fcllung ihrer Verpflichtung zur Harmonisierung wichtiger Eckwerte im Bereich der obligatorischen Schule (Art. 62 Abs. 4 BV), haben die Kantone gemeinsam das HarmoS-Konkordat vom 14. Juni 2007 (www.edk.ch &gt; Dokumentation &gt; Rechtstexte und Beschl\u00fcsse &gt; Rechtssammlung) erarbeitet. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) erstattet periodisch Bericht \u00fcber dessen Umsetzung, zuletzt am 27. Juni 2019 als \"Bilanz 2019\" (www.edk.ch &gt; Themen &gt; Obligatorische Schule). Letztere zeigt insgesamt ein positives Bild der Harmonisierung. Der Bund teilt diesen Befund und best\u00e4tigt, dass die Umsetzung des Verfassungsauftrags weit fortgeschritten ist und konsequent vorangetrieben wird.</p><p>Der Bilanzbericht zeigt auch, dass die meisten Kantone auf Sekundarstufe I ein bedarfsgerechtes Angebot an fakultativem Unterricht in einer dritten Landessprache zur Verf\u00fcgung stellen (Art. 4 Abs. 2 HarmoS-Konkordat). Neben dem traditionellen Pr\u00e4senzunterricht umfasst das Angebot auch innovative Konzepte f\u00fcr Fernunterricht oder Klassenaustausche. Eine schweizweite \u00dcbersicht zur Anzahl Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die eine dritte Landessprache als Wahlfach besuchen, fehlt allerdings. Die EDK sieht in ihrem T\u00e4tigkeitsprogramm 2021-2024 (www.edk.ch &gt; Dokumentation &gt; Medienmitteilungen &gt; Medienmitteilung vom 30. Oktober 2020) entsprechend vor, zusammen mit den kantonalen Volksschul\u00e4mtern M\u00f6glichkeiten f\u00fcr ein verbessertes Monitoring zu pr\u00fcfen.</p><p>4. Die Revision der Maturit\u00e4ts-Anerkennungsverordnung (MAV, SR 413.11) resp. des Maturit\u00e4ts-Anerkennungsreglements (MAR) ist Teil des Projekts \"Weiterentwicklung der gymnasialen Maturit\u00e4t\", mit welchem Bund und Kantone die gymnasiale Maturit\u00e4t den aktuellen und zuk\u00fcnftigen Anforderungen anpassen und den pr\u00fcfungsfreien Zugang zu den universit\u00e4ren und p\u00e4dagogischen Hochschulen langfristig sicherstellen wollen. Die Kenntnisse \u00fcber die kulturellen Besonderheiten der Schweiz sowie das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese sollen dabei durch geeignete Massnahmen gest\u00e4rkt werden. Die italienische Sprache verliert im Gymnasium entsprechend nicht an Bedeutung. Die \u00f6ffentliche Vernehmlassung zu den Vorlagen ist f\u00fcr den Fr\u00fchsommer 2022 geplant.</p><p>Parallel dazu laufen weitere Bestrebungen, die zur F\u00f6rderung des Italienischen an den Gymnasien beitragen: So f\u00fchrt die EDK eine vertiefende Befragung der Gymnasien zur Umsetzung von Art. 9 Abs. 7 MAR/MAV durch, wonach diese im Grundlagenfach \"zweite Landessprache\" mindestens zwei Sprachen anbieten m\u00fcssen. Und seit 2016 unterst\u00fctzt der Bund Pilotprojekte zweisprachiger Unterrichtsprogramme an Gymnasien zur F\u00f6rderung des Italienischen.</p><p>5. Die Bundesstatistiken erfassen keine Detailinformationen zu den einzelnen Unterrichtsf\u00e4chern der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Somit wird auch der fakultative Fremdsprachenerwerb nicht separat erhoben. Zudem f\u00fchren bisher nur wenige Kantone umfassende Statistiken \u00fcber die Belegung des Italienischunterrichts als Wahlfach.</p><p>Zur Erhebung der Anzahl Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die den Italienischunterricht auf der Sekundarstufe I und im Gymnasium besuchen, sollen k\u00fcnftig Umfragen bei den Kantonen im Rahmen der Umsetzung des T\u00e4tigkeitsprogramms der EDK 2021-2024 sowie die in Antwort 4 erw\u00e4hnte Befragung zu Artikel\u00a09 Absatz\u00a07 MAR/MAV beitragen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1652832000000)\/","SubmittedBy":"Romano Marco","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1701949226000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|32|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1745522934383)\/","SubmissionDate":"\/Date(1647475200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5113,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Bildung|Kultur"}}